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Sportstätten und Stadtentwicklung

Stadtentwicklung und Sportentwicklungsplanung stehen in einem engen Wirkungszusammenhang. Dabei stellen der demographische Wandel und damit einhergehend ein verändertes Sportverhalten neue Anforderungen an die Sporträume der Kommunen.

Projektlaufzeit: April 2008 - Juni 2011

Ausgangslage und Ziel

Die Nachfrage der Bevölkerung nach Sportanlagen und Sportangeboten hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Infolgedessen passen traditionelle Sportstätten oft nicht mehr zu den Bedürfnissen der sich wandelnden Gesellschaft. Mehr Ältere und Migranten, weniger Kinder, Jugendliche und Familien erfordern unterschiedliche Konzepte in unterschiedlichen Sozialräumen. Dies ist umso wichtiger, da Sport die soziale Integration der Bewohner und das Zusammenleben in Stadtquartieren fördert. Wenngleich die finanziellen Handlungsmöglichkeiten vieler Städte und Kommunen begrenzt sind, eröffnen neue stadtstrukturelle Gegebenheiten, die Zunahme verfügbarer Flächen oder nicht ausgelastete Sportanlagen neue Chancen für die Optimierung der Sportinfrastruktur. Sie gilt es, künftig in einem stärkeren Maße als bisher zu nutzen, wozu die Verknüpfung von Sportentwicklungsplanung und Stadtentwicklungsplanung einen wichtigen Beitrag leisten kann.

Vor diesem Hintergrund wurden sieben kommunale Modellvorhaben aus dem breiten Spektrum aktueller und zukünftiger Sportentwicklungsaufgaben ausgewählt und davon sechs zu einem substantiellen Ergebnis geführt.

Das Forschungsfeld wurde begleitet von der GRUPPE PLANWERK Berlin und der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Christian Wopp

Zusatzinformationen

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Kontakt

Martina Kocks
Referat I 7 - Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz
Tel.: +49 228 99401-2321
Michael Zarth
Referat I 1 - Raumentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2110