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Abgeschlossene Forschungsfelder 2011 - 2015

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Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung

Die soziale Quartiersentwicklung zielt darauf, die Lebenschancen von Menschen in benachteiligten Quartieren zu verbessern und die Quartiere als Lebensmittelpunkt attraktiver zu machen. Das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" unterstützt dieses Ziel mit weiteren Akteuren, wie Stiftungen und Unternehmen, die sich in die Quartiersentwicklung einbringen. Ausgangspunkt für das Engagement ist eine beobachtbare stärkere gesellschaftliche Verantwortungsübernahme dieser Akteure, für die sich die englische Bezeichnung Corporate Social Responsibility etabliert hat.
In dem ExWoSt-Forschungsfeld wurde ermittelt, unter welchen Bedingungen und mit welchen Projekten Stiftungen und Unternehmen zu einer sozialen Quartiersentwicklung beitragen können. Sieben Modellvorhaben haben gezeigt, wo ein solches Engagement bereits besteht, wie es gefördert und verlässlich gestaltet werden kann und wie weitere Stiftungen und lokale, nationale und internationale Unternehmen mobilisiert werden können.

Projektlaufzeit: Oktober 2012 – September 2015

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Innovationen für Innenstädte

Mit dem Weißbuch Innenstadt hat das damalige Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Herbst 2011 eine breite öffentliche Diskussion zu den Perspektiven deutscher Innenstädte und den damit verbundenen Herausforderungen an eine Nationale Stadtentwicklungspolitik angestoßen. Im Forschungsfeld "Innovationen für Innenstädte" wurden unterschiedliche Themen des "Weißbuch Innenstadt" in Modellvorhaben wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Ziel war es, eine höhere Aufmerksamkeit für die Innenstädte in Politik und Gesellschaft zu erreichen und konkrete Vorschläge für attraktive Innenstädte einzuholen.

Projektlaufzeit: Juni 2011 – September 2015

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Orte der Integration im Quartier

In acht Modellvorhaben wurden Bildungs- und Gemeinschaftseinrichtungen in benachteiligten Quartieren zu "Orten der Integration" qualifiziert. Dies gelang durch die Bündelung von Bildungsangeboten und den Aufbau von innovativen Netzwerken. In den Nachbarschaften und Quartieren wurden Strukturen und Maßnahmen unterstützt bzw. initiiert, um die Integrationserfolge zu verbessern. Stadtentwicklung und Bildungspolitik wurden dabei eng verknüpft.

Projektlaufzeit: September 2011 – Juli 2015

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Kooperation im Quartier mit privaten Eigentümern zur Wertsicherung innerstädtischer Immobilien (KIQ)

Das ExWoSt-Forschungsfeld "Kooperation im Quartier mit privaten Eigentümern zur Wertsicherung innerstädtischer Immobilien (KIQ)" erweiterte die Kooperation mit privaten Eigentümern in der Stadtentwicklung um eine zusätzliche Dimension: Lokale Eigentümervereine, insbesondere Haus & Grund-Vereine, übernahmen dabei eine wichtige Bündelungsfunktion für die privaten Eigentümer und arbeiteten quartiersbezogen mit der Kommune im Rahmen einer verbindlichen Kooperation auf Augenhöhe zusammen.

Projektlaufzeit: Dezember 2011 – Mai 2015

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Baukultur in der Praxis

Baukultur besitzt stets zwei Seiten: Neben der gut gestalteten baulich-räumlichen Umwelt gehören auch die Prozesse, Instrumente und Verfahren dazu, die notwendig sind, um Qualität hervorzubringen. In diesem Forschungsfeld wurden in acht Modellvorhaben praktikable Strategien der Qualitätssicherung in Stadtentwicklungsprozessen erarbeitet und untersucht. Die Projekte stehen für praxistaugliche und innovative Ansätze, welche die baukulturellen Potenziale im alltäglichen Handeln auf kommunaler Ebene verdeutlichen.

Projektlaufzeit: September 2011 – November 2014

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Urbane Strategien zum Klimawandel

Kommunale sowie immobilien- und wohnungswirtschaftliche Strategien und Potenziale zum Klimawandel - das waren die beiden Forschungsschwerpunkte des ExWost-Forschungsfeldes. Beispielgebende Konzepte sollten in den Modellvorhaben und Pilotprojekten des Vorhabens untersucht werden.

Projektlaufzeit: Dezember 2009 – Oktober 2014

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Leitprojekte "Kooperation konkret"

Im Rahmen des Forschungsfeldes wurde in sechs Modellvorhaben die Bündelung von Finanzmitteln zur Förderung der Integrierten Stadtentwicklung erprobt. Ziel war es, die Möglichkeiten für eine Bündelung von Programmen der Städtebauförderung mit anderen Programmen zu analysieren und zu optimieren. Im Fokus standen darüber hinaus auch die Möglichkeiten, privates Kapital zu aktivieren und alternative Finanzierungsinstrumente zu nutzen.

Projektlaufzeit: März 2011 - September 2014

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Risikoabschätzung der zukünftigen Klimafolgen in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft (ImmoRisk)

Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft konstatiert zwar grundsätzlich eine Betroffenheit gegenüber den Folgen des Klimawandels, jedoch fehlte es bisher an fundierten Informationen zur Risikoeinschätzung der Klimafolgen. Um die Akteure der Immobilien- und Wohnungswirtschaft bei ihrer Einschätzung zukünftiger Risiken aus Extremwetterereignissen zu unterstützen, wurde im Forschungsfeld ImmoRisk ein zielgruppengerechtes "Werkzeug" zur Quantifizierung ausgewählter Klimarisiken auf der Ebene einzelner Immobilien entwickelt, mit dem Bewertungen an 15 Standorten vorgenommen werden können. In einem weiteren Schritt wurde eine Konzeption für ein bundesweites Geoinformationssystems zu Klimarisiken für Immobilieneigentümer erarbeitet.

Projektlaufzeit: Oktober 2011 - November 2013

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Wieder erstarkte Städte - Strategien, Erfolgsfaktoren, Ergebnisse

Der wirtschaftliche Strukturwandel hat in den Industrienationen grundlegende Transformationsprozesse auf der städtischen Ebene angestoßen. Häufig führte dieser Umbruch dort zu einer Verdichtung von Problemlagen. Seit den 1990er Jahren gibt es jedoch Anzeichen dafür, dass sich der Niedergang der Industriestädte abschwächt und in einigen Fällen gänzlich gestoppt werden konnte. Diesen "wieder erstarkten Städten" widmet sich ein aktuelles Forschungsprojekt. Im Vordergrund steht die Suche nach den jeweiligen Erfolgsfaktoren für die "Erholung" von Städten. Dafür werden in ausgewählten Städten in vier europäischen Staaten Fallstudien durchgeführt.

Projektlaufzeit: September 2012 - Oktober 2013

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Jugendbeteiligung im Praxistest

Der Bund hat im Forschungsfeld "Jugendliche im Stadtquartier" seit 2009 in Modellvorhaben aufgezeigt, wie Jugendliche an der Stadtentwicklung mitwirken können und wie ihnen mehr als bisher nutzbare Räume angeboten werden können. In diesem Zusammenhang wurden mehr als 50 Modellvorhaben begleitet und finanziell unterstützt. Doch wie lange hält die Offenheit der Stadtverwaltungen? Welche Wirkungen entfaltet eine kommunale Leitlinie zur Jugendbeteiligung? Und wie viele Jugendliche engagieren sich nach ersten Rückschlägen auch längerfristig?

Projektlaufzeit: Mai 2012 – Mai 2013

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Young Energies

"Was sind unsere Orte in der Stadt und wie kommen wir dahin? Wie können wir uns selbst organisieren? Ist Fleischessen umweltschädlich? Wo gibt es billiges Material und was können wir daraus machen? Wer kann uns dabei unterstützen? Wie kann aus Aktion ein Job werden?"

Projektlaufzeit: Juni 2012 - Dezember 2012

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Integration und Stadtteilpolitik

Zur Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund hat das Quartier eine wesentliche Bedeutung. Neben kommunalen Integrationskonzepten existieren auf Quartiersebene oftmals bereits integrierte Handlungsansätze, z. B. durch das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt – Investitionen im Quartier. Gesamtstädtische integrationspolitische Strategien und lokale Handlungskonzepte haben sich aber bislang eher losgelöst voneinander entwickelt und werden getrennt umgesetzt. Das Forschungsfeld untersucht, inwieweit eine Zusammenführung der beiden Ebenen die Wirkung steigert.

Projektlaufzeit: November 2009 - November 2012

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Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau

Das ExWoSt-Forschungsfeld hat gezeigt, dass private Immobilieneigentümer durch abgestimmtes oder gemeinschaftliches Handeln einen wichtigen Beitrag zur Quartiersentwicklung leisten können. In 15 Modellvorhaben wurden die Initiierung, Arbeitsweise, Handlungsfelder und Erfolge von Eigentümerstandortgemeinschaften näher untersucht.

Projektlaufzeit: Dezember 2008 – Februar 2012

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Öffentliche Fahrradverleihsysteme - innovative Mobilität in Städten

Öffentliche Fahrradverleihsysteme waren und sind Teil moderner, kommunaler Mobilitätsstrategien. Beispiele sind Call a Bike in München, Citybike in Wien, "Vélib" in Paris und London. Fahrradverleihsysteme bieten neue Optionen für die spontane Alltagsmobilität, für Pendler in Innenstädten und peripheren Arbeitsplatzschwerpunkten, für den Freizeitverkehr in der Stadt und der Region.

Projektlaufzeit: November 2009 - Dezember 2011

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Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere

Kern des Forschungsfeldes ist es, innerstädtische Quartiere als Wohnstandorte und Erlebnisraum lebenswert zu gestalten. Durch Stärkung der Standortqualitäten soll die Attraktivität der Stadtquartiere erhöht werden. Besonderes Anliegen ist es, räumliche Bedingungen dafür zu schaffen, dass Familien in den Städten wohnen bleiben und ältere Menschen die Qualitäten städtischer Quartiere schätzen und wieder entdecken.

Projektlaufzeit: Dezember 2005 - Dezember 2011

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Energetische Stadterneuerung

Das Handlungsfeld der energetischen Stadterneuerung vereint vor dem Hintergrund von Energieeinsparung und Erhöhung der Energieeffizienz multidimensional stadtplanerische, technische und ökonomische Aspekte der Stadtentwicklung.

Projektlaufzeit: November 2007 - November 2011

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Strategien der Kommunen für ihre kommunalen Wohnungsbestände

Innerhalb des letzten Jahrzehnts haben Kommunen verstärkt Beteiligungen an Wohnungsunternehmen, Wohnungspakete aus dem kommunalen Bestand oder in Ausnahmefällen auch ihre gesamten Bestände verkauft. Realisierte und geplante Verkäufe führten zu einer lebhaften Diskussion über die Zukunft der kommunalen Wohnungsbestände und deren Bedeutung für die Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik vor Ort. Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Informationsbasis hinsichtlich Umfang und Struktur der kommunalen Wohnungsbestände, ihrer Funktion für die Kommunen sowie deren Strategien zu verbessern.

Projektlaufzeit: November 2008 - Oktober 2011

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Stadtentwicklungsfonds in Deutschland

Im Zuge der JESSICA-Initiative (Joint European Support for Sustainable Investment in City Areas) der Europäischen Kommission besteht für Empfänger von EFRE-Mitteln in der Förderperiode 2007–2013 die Möglichkeit, auch unter Beteiligung privater Investoren Strukturfondsmittel in revolvierende Stadtentwicklungsfonds einzubringen. Stadtentwicklungsfonds sollen z.B. mit Hilfe (verbilligter) Kredite, Beteiligungskapital oder Garantien Investitionen in eine nachhaltige Stadtentwicklung fördern. Im Rahmen des Forschungsfeldes wurden Schritte zur praktischen Umsetzung von Stadtentwicklungsfonds in Deutschland mit Modellvorhaben erprobt und analysiert.

Projektlaufzeit: Juli 2008 - Juli 2011

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Sportstätten und Stadtentwicklung

Stadtentwicklung und Sportentwicklungsplanung stehen in einem engen Wirkungszusammenhang. Dabei stellen der demographische Wandel und damit einhergehend ein verändertes Sportverhalten neue Anforderungen an die Sporträume der Kommunen.

Projektlaufzeit: April 2008 - Juni 2011

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