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Forschungsfelder

Logo  Experimenteller Wohnungs- und Städtebau

Mit Forschungsfeldern und Modellvorhaben zu wohnungs- und städtebaulichen Grundsatzfragen trägt das Forschungsprogramm ExWoSt wesentlich zu einer innovativen Praxis im Wohnungs- und Städtebau bei. Die wissenschaftliche Begleitung der Modellvorhaben, deren Mehrkosten vom Bund mitgetragen werden, gewährleistet dabei auch die fachöffentliche Verbreitung der Ergebnisse.

Alle Modellvorhaben sind in dieser Kartenübersicht zu finden:


Aktuelle Forschungsfelder

Wohnungspolitiken in der EU

Für alle EU-Mitgliedsländer stellt Wohnungspolitik ein zentrales Handlungsfeld dar, dessen konkrete nationale Ausgestaltung von historischen Entwicklungspfaden, gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Aufgaben, nationalen Marktstrukturen und rechtlichen Rahmenbedingungen bestimmt ist. Das Forschungsprojekt des BBSR und BMUB schafft in Vorbereitung der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2020 einen systematischen Überblick über die Herausforderungen, Ziele und Steuerungsansätze der verschiedenen Wohnungspolitiken der EU-Staaten und identifiziert auf dieser Grundlage Ländercluster, die vertieft analysiert werden.

Projektstart: Januar 2018

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Vom Stadtumbau zur städtischen Transformationsstrategie

Im Vorhaben wird der Stand der Debatte zu Fragen einer nachhaltigen Transformation systematisch aufgearbeitet und mit bestehenden Stadtumbau-Konzeptionen in Deutschland abgeglichen. Ziel ist es, eine "städtische Transformationsstrategie" mit Empfehlungen zu erarbeiten: Welche neuen Konzepte können angesichts gesellschaftlicher Veränderungen zu einer nachhaltigen Transformation beitragen und wie lassen sich diese in politische Stadtumbau-Programme und Stadtentwicklungsmaßnahmen übersetzen?

Projektstart: November 2017

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Ausweitung des kommunalen Wohnungsbestandes als wohnungspolitische Strategie

Zahlreiche Wohnungsmärkte in Deutschland sind bereits angespannt oder zeigen Tendenzen einer Anspannung. Unter diesen veränderten Vorzeichen messen die Städte und Gemeinden ihren Wohnungsbeständen wieder eine größere Bedeutung bei. Bei einer Ausweitung des Wohnungsangebots im bezahlbaren Segment spielen kommunale Wohnungsunternehmen damit oft eine wichtige oder sogar herausragende Rolle.

Projektstart: November 2017

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Klimaresilienter Stadtumbau

In der kommunalen Planungspraxis des Städtebauförderungsprogramms Stadtumbau spielen die Ansätze zur Klimaanpassung oft eine untergeordnete Rolle, obwohl es inzwischen eine Vielzahl von Erkenntnissen und guten Beispielen zu geeigneten Maßnahmen in der räumlichen Planung gibt. Warum ist das so? Was steht der Planung und Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im Weg? Was sind Gelingensbedingungen für eine klimaresiliente Stadtentwicklung und wie lassen sie sich schaffen? Das bundesweite Forschungsvorhaben "Klimaresilienter Stadtumbau" geht diesen Fragen im Kontext des Programms Stadtumbau nach. Es befasst sich dabei insbesondere mit Planungs-, Kooperations- und Kommunikationsprozessen.

Projektstart: Oktober 2017

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Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen in wachsenden Kommunen – Erhebung und Erprobung von Bausteinen eines aktiven Managements

Insbesondere in wachsenden Kommunen ist es notwendig, Wohnungsneubau auch durch Innenentwicklung voranzutreiben. Hierbei ergeben sich jedoch vielfältige Abstimmungs- und Aushandlungsbedarfe. Die Modellvorhaben des Forschungsfeldes sollen Impulse für kommunale Akteure in Kooperation mit der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft geben. Ziel ist dabei, alltagstaugliche Lösungen zu finden, wie Wohnungsbau in der Innenentwicklung mit Hilfe eines aktiven Innenentwicklungsmanagers erfolgreich angestoßen und umgesetzt werden kann.

Projektstart: Januar 2017

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Green Urban Labs

Urbanes Grün beeinflusst die Lebensqualität in unseren Städten stark. Grüne Freiräume übernehmen vielfältige soziale, gesundheitliche, wirtschaftliche, klimatische und ökologische Funktionen. Aber Städte befinden sich in stetem Wandel: Leben, Wohnen, Arbeit und Freizeit verändern sich, Wachstum und Schrumpfung setzen widersprüchliche Rahmenbedingungen. Das wirkt sich auch auf grüne Freiräume aus. Wie lässt sich urbanes Grün sichern, pflegen und entwickeln? Wie sehen neue Nutzungen und Funktionen des Stadtgrüns aus? Welche Partner müssen hierfür zusammenarbeiten? Kommunen erproben in Modellvorhaben – den "Green Urban Labs" – neue Wege, um urbanes Grün zu stärken.

Projektstart: September 2016

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Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region

Baukultur und Tourismus werden bisher viel zu selten gemeinsam und vernetzt bearbeitet. Vor allem in ländlichen Regionen Deutschlands wird qualitätsvolles Planen und Bauen als touristisches Potenzial häufig nicht wahrgenommen. Das ExWoSt-Forschungsfeld "Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region" erprobt mit acht Modellvorhaben, wie sich die Kooperation von Baukultur und Tourismus im ländlichen Raum stärken lässt und welche Werkzeuge dafür gewinnbringend sind.

Projektstart: Juli 2016

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Aktive Mobilität in städtischen Quartieren

Stadtverkehr sollte möglichst in Einklang mit den Nutzungsansprüchen von Wohnen, Arbeiten, Umwelt und öffentlichen Räumen stehen. Daraus ergibt sich die Aufgabe, Stadtentwicklungs- und Verkehrsplanung optimal zu verknüpfen und u.a. aktive Mobilitätsformen effizient zu stärken. Das neue ExWoSt-Forschungsfeld konzentriert sich dabei auf die öffentlichen Verkehrsräume.

Projektstart: Juli 2016

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Weißbuchprozess "Grün in der Stadt"

Stadtgrün übernimmt zentrale Funktionen für eine lebenswerte, gesunde und vielfältige Stadt. Erhalt, Sicherung und Qualifizierung des Stadtgrüns werden als Gemeinschaftsaufgaben verstanden. Das Forschungsprojekt Weißbuchprozess "Grün in der Stadt" soll einen breiten fachlichen Diskussionsprozess anstoßen und Rahmenbedingungen sowie Handlungsansätze zur Entwicklung des städtischen Grüns systematisch herausarbeiten.

Projektstart: Dezember 2015

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GIS-ImmoRisk – Geoinformationssystem zur bundesweiten Risikoabschätzung von zukünftigen Klimafolgen für Immobilien

Insbesondere um das Ausmaß der finanziellen und gesundheitlichen Risiken des Klimawandels zu reduzieren, benötigen Immobilieneigentümer, -kaufwillige und -entwickler mehr Transparenz über gegenwärtige und zukünftige Gefährdungen und Risiken durch Klimafolgen. Im Forschungsvorhaben wird ein zielgruppengerechtes geographisches Informationssystem (GIS) entwickelt, das auf Basis verfügbarer Datengrundlagen die qualitative und quantitative Einschätzung von Klimarisiken sowie die Darstellung der Standortgefährdung durch Extremwetterereignisse für Immobilien ermöglicht.

Projektstart : Oktober 2015

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Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen

Das ExWoSt-Forschungsfeld greift die besondere räumliche Bedeutung von Kleinstädten in peripheren Lagen mit ihren speziellen wirtschaftlichen, demografischen und sozialen Rahmenbedingungen sowie spezifischen Handlungslogiken dieses Stadt- und Lagetyps auf. Modellhaft werden in acht Kleinstädten in einem gemeinsamen Prozess von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft Entwicklungspotenziale identifiziert und Zukunftsstrategien entwickelt. Auf der Basis von Szenarien werden innovative Lösungsansätze abseits tradierter Pfade entwickelt sowie Schlüsselprojekte, Netzwerke oder Handlungsansätze abgeleitet. Die Modellvorhaben stehen stellvertretend für 917 peripher gelegene Kleinstädte bundesweit.

Projektstart: Februar 2015

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Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten

Eine nachhaltige Stadt- und Gemeindeentwicklung steht in engem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung einer Kommune. Zu den wichtigsten Zielen der Stadtentwicklungspolitik gehört daher die Sicherung und Entwicklung von Gewerbestandorten. Jenseits ihrer ökonomischen Funktion bergen bestehende Gewerbegebiete beträchtliche Potenziale für die städtebaulichen und ökologischen Entwicklungsperspektiven der Kommunen. Allerdings zeigen gerade ältere Bestandsgebiete spezifische Problemlagen, die die Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen stellen. Das ExWoSt-Forschungsfeld widmet sich vor diesem Hintergrund der nachhaltigen Weiterentwicklung von Gewerbegebieten. Dabei wird es wesentlich darauf ankommen, öffentliche und betriebliche Maßnahmen gebietsbezogen und synergieorientiert zusammenzuführen. In diesem Sinne werden städtebauliche Modellvorhaben durchgeführt. Diese haben den Zweck, Konzepte, Maßnahmen, Instrumente und Verfahren zu entwickeln, zu erproben und wissenschaftlich auszuwerten.

Projektstart: Dezember 2014

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Jugend.Stadt.Labor

Junge Menschen haben starke, eigene Vorstellungen zur Gestaltung ihres Lebensumfeldes. Wenn sie über selbstbestimmte Strukturen und Räume verfügen, können sie diese Vorstellungen auch überzeugend umsetzen und durch ihre Kreativität und ihr Engagement entscheidend zu einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung beitragen. Dies haben zahlreiche Projekte in den vorangegangenen Forschungsfeldern "Young Energies" und "Jugend belebt Leerstand" erfolgreich gezeigt. Das neue Forschungsfeld "Jugend.Stadt.Labor" knüpft an diese Erfahrungen an und will noch einen Schritt weitergehen.

Projektstart: November 2013

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Jugendliche im Stadtquartier

Um Jugendliche auf den verschiedenen Ebenen der Stadtentwicklung einzubeziehen sollen im Forschungsfeld Methoden untersucht werden, wie Jugendliche erfolgreich erreicht, integriert und beteiligt werden können. Langfristiges Ziel ist es, eine Jugendbeteiligungskultur aufzubauen und die Voraussetzung zur Bildung lebendiger Städte zu schaffen, die für Jugendliche attraktiv sind.

Projektstart: Mai 2009

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