Navigation und Service

Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien (Studie)

Insbesondere in Wachstumsregionen wurden seit Ende der 2000er Jahre zunehmende Knappheiten auf den Wohnungsmärkten beobachtet. Parallel entstand gleichzeitig in vielen Städten ein struktureller Leerstand in verschiedenen Nichtwohngebäuden. Aufgrund des geringen Angebots an Neubauflächen gewann die Umwandlung von Nichtwohnimmobilien in Wohnimmobilien vermehrt an Bedeutung. Ziel der Studie war es, einen bundesweiten Überblick über Umwandlungen sowie begünstigende und hemmende Faktoren zu gewinnen.

Projektlaufzeit: Januar 2013 – September 2015

Ausgangslage

In vielen prosperierenden Städten herrschten seit Ende der 2000er Jahre Knappheiten am Wohnungsmarkt, die Miet- und Kaufpreise stiegen und der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum wuchs. Aufgrund von veränderten Objekt- und Standortanforderungen sowie wirtschaftlichem und demografischem Wandel hatte sich in vielen dieser Städte sukzessive ein struktureller Leerstand bei Büro-, Gewerbe- und Industriegebäuden, sozialen Infrastruktureinrichtungen und sonstigen Nichtwohnimmobilien aufgebaut. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen stellte sich die Frage, inwieweit komplette oder teilweise Umwandlungen von Nichtwohngebäuden in prosperierenden Städten zu einer Entlastung des Wohnungsmarktes beitragen könnten.

Ziel

Da keine systematische Erfassung und Analyse der Umwandlungsaktivitäten in Deutschland vorlag, hatten das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (ehemals BMVBS) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine Studie zum Thema "Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien" in Auftrag gegeben. Ziel dieser Untersuchung war, einen systematischen Überblick über das Umwandlungsgeschehen in Deutschland zu gewinnen, die Umwandlungsprojekte zu analysieren sowie Erfolgsfaktoren und Hemmnisse für Umwandlungen herauszuarbeiten. Die Studie sollte den Erfahrungsaustausch fördern und Empfehlungen für Akteure bereitstellen.

Auftragnehmer des Forschungsprojektes war die empirica ag (Berlin/ Bonn).

Zusatzinformationen

Logo  Experimenteller Wohnungs- und Städtebau

Kontakt

Karin Lorenz-Hennig
Referat II 13 - Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
Tel.: +49 228 99401-2630