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Sci-Fi-Cities - Stadtzukünfte in Kunst, Literatur und Video

Technologische Entwicklungen weisen darauf hin, dass Entwürfe der Science-Fiction Wirklichkeit werden können. Dies war jedoch kein Zufall: die Entwickler untersuchten diese Entwürfe gezielt auf ihren Nutzen und ihre Umsetzbarkeit.
Auf der Suche nach der Stadt von Übermorgen, nach ihren Potenzialen und ihren Risiken können die Werke der Science-Fiction der Stadtpolitik genauso Orientierung geben oder Warnung sein. Inwieweit dies möglich ist, wurde in der Kurzstudie geprüft.
Projektlaufzeit: November 2014 - April 2015

Ausgangslage

Imaginäre Städte sind ein wichtiges Element der Science-Fiction in Literatur, Comic, Film und Computerspielen. In diesen Darstellungen werden in sich kohärente Abbilder der Wirklichkeit geschaffen. Science-Fiction ist nicht allein Zukunftsentwurf, sondern auch immer Gegenwartskommentar.

Die lebensweltlichen Diskurse der Gegenwart, der Stadt- und Gesellschaftsentwicklung und die imaginären Weltentwürfe der genannten Medien sind in beiden Richtungen verbunden. Technologische Fiktionen der 1930er Jahre (z.B. Bildtelefone) wurden Wirklichkeit und bestimmen aktuelle Lebens- und Arbeitswelten.

Ziel

Die zentrale Frage des Projekts lautete deshalb: Sollte die Stadtplanung in einen Dialog mit der Science-Fiction treten? Erstere ist an eine wissenschaftliche Methodik gebunden, letztere will unterhalten und eine gute Geschichte erzählen. Was beide verbindet: Sie sind vor das unlösbare Problem gestellt, heute etwas über die Zukunft auszusagen, von der niemand weiß, wie sie sich entwickeln wird.

Das Forschungsprojekt untersuchte die Frage, ob und in welchen Bereichen die Werke der Science-Fiction der Stadtpolitik Orientierung geben können, um nach Potenzialen und Risiken der Stadt von Übermorgen zu suchen. In diesem Sinne gibt die Studie einen Überblick über Städte in der Science-Fiction und erkundet Schnittmengen von Science-Fiction und Stadtplanung.

Das Projekt wurde durch ein interdisziplinäres Team der BTU Cottbus-Senftenberg bearbeitet. Zum Team gehörten: der Lehrstuhl für Stadtmanagement, Prof. Dr. Silke Weidner (Bearbeitung: Carolin Pätsch, Moritz Maikämper) und der Lehrstuhl für angewandte Medienwissenschaften, Prof. Dr. phil. Christer Petersen (Bearbeitung: Steffen Krämer) in Zusammenarbeit mit Belinda Rukschcio (Lehrstuhl Entwerfen und Gebäudekunde) und Bodo Rott (Lehrstuhl Plastisches Gestalten).

Zusatzinformationen

Logo  Experimenteller Wohnungs- und Städtebau

Kontakt

Dr. Peter Jakubowski
Referat I 5 - Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr
Tel.: +49 228 99401-2150