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Smart Cities – Webbasierte Medien in der Stadtentwicklung: Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft

Das Internet wird immer mehr zur Basistechnologie der Gesellschaft. Auch in der Stadtentwicklung ist es zu einem wichtigen Medium geworden, das neue Wege in der Partizipation eröffnet. Unter Schlagworten wie Partizipation 2.0, Transparenz 2.0 oder auch Kollaboration 2.0 werden die Möglichkeiten dieser Entwicklung diskutiert. Die vorliegende Studie befasst sich mit der Nutzung webbasierter Medien in der Stadtentwicklung und untersucht, welche Auswirkungen ihr Einsatz auf Planungsprozesse, Akteurskonstellationen und Teilhabemöglichkeiten hat. Zudem zeigt sie Handlungsoptionen auf, wie eine partizipative Stadtentwicklung mittels webbasierter Medien weiter gefördert werden kann.

Projektlaufzeit: Oktober 2015 – Dezember 2017

Ausgangslage

In den vergangenen Jahren haben die webbasierten Medien die Kommunikation zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, den zivilgesellschaftlichen Akteuren, der kommunalen Politik und den Verwaltungen im Bereich der Stadtentwicklung verändert. Websites, Apps, Social Media-Plattformen wie Twitter und Facebook oder auch internetbasierte Kollaborationsplattformen werden inzwischen vielfach genutzt, wenn über städtische Themen oder Projekte informiert und diskutiert wird. Neben klassischen Formaten der analogen Bürgerbeteiligung haben sich neue Formen der digitalen Teilhabe etabliert, die sowohl top-down von den Akteuren aus der kommunalen Verwaltung und Politik als auch auch bottom-up von Akteuren aus der Zivilgesellschaft initiiert werden. Bürgerinnen und Bürger erhalten so neue Möglichkeiten, an der Gestaltung ihrer Städte teilzunehmen und staatliches Handeln zu beeinflussen.

Ziel

Im Rahmen des BBSR-Forschungsclusters "Smart Cities" untersucht die vorliegende Studie die Nutzung webbasierter Medien in der Stadtentwicklung im Bereich der Bürgerbeteiligung und des Bürgerengagements. Die Studie verfolgt im Wesentlichen drei Zielsetzungen:

  • Zum ersten soll ein Überblick über die derzeitige Nutzung webbasierter Medien in der Stadtentwicklung gegeben und das aktuelle Spektrum an Einsatzfeldern dargestellt werden.
  • Zum zweiten sollen die Möglichkeiten, aber auch Grenzen von webbasierten Partizipationsprozessen in der Stadtentwicklung näher beleuchtet werden.
  • Zum dritten sollen die Auswirkungen auf Akteurskonstellationen, Planungsverfahren und Einflussmöglichkeiten aufgezeigt werden, die sich aus dem Einsatz webbasierter Medien in Stadtentwicklung ergeben.


Auftragnehmer des Projekts waren das Geographische Institut der Universität Bonn sowie die Zebralog GmbH & Co KG.

Zusatzinformationen

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Kontakt

Dr. Lars Wiesemann
Referat I 2 - Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-1323