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Lage und Zukunft der Kleinstädte in Deutschland – Bestandsaufnahme zur Situation der Kleinstädte in zentralen Lagen

Konzept

Das Projektteam setzt einen Mix aus quantitativen und qualitativen Analysemethoden ein. Es nutzt Literatur- und Dokumentenauswertungen, regionalstatistische Analysen, Experten- und Fachgespräche, Bürgerbefragungen, Fallstudien und Werkstätten:

  1. Eine grundlegende Typenbildung von Kleinstädten auf Basis regionalstatistischer Analysen bezieht auch die Erkenntnisse aus dem ExWoSt-Forschungsfeld Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen mit ein.
  2. Die Typisierung der Kleinstädte bildet die Grundlage für die Fallstudienauswahl von sechs bis acht Kleinstädten in zentralen Lagen.
  3. Das Projektteam betrachtet die Kleinstädte der Fallstudien teilräumlich bzw. tiefergehend. Auf der einen Seite wertet es Dokumente wie zum Beispiel gesamtstädtische Stadtentwicklungskonzepte mit teilräumlicher Präzisierung, teilräumliche und/oder sektorale Entwicklungskonzepte aus (Verkehr, Gewerbeflächen, Kita-und Schulstandorte, Einzelhandel beziehungsweise Bereichsplanungen und städtebauliche Entwicklungskonzepte, Analyse und Auswertung einzelner Fachbereiche, der Gewerbe- und Einwohnermeldeämter oder Fachämter der städtischen Verwaltungen). Zum anderen lässt das Team Bürger in einer standardisierten Befragung die Zukunftsfähigkeit von Kleinstädten in zentralen Lagen aus ihrer Sicht einschätzen.
  4. Pro Stadt werden vier bis fünf Interviews mit für das Forschungsthema relevanten Schlüsselpersonen geführt. Beispielsweise kommen Akteure der Stadtentwicklung innerhalb der Verwaltung (z. B. Baubürgermeister, Leitung Stadtplanungsamt, Wohnungsamt, Wirtschaftsförderung) oder wichtige Dienstleister und Unternehmen wie Tourismusvereine, Citymanagement, Bildungsträgern als Interviewpartner in Frage.
  5. Die zentralen Ergebnisse der vielschichtigen Analysen sollen mit Blick auf die mittel- bis langfristigen Entwicklungsperspektiven von Kleinstädten in zentralen Lagen in einer anderthalb- bis maximal zweitägigen Fachwerkstatt reflektiert, diskutiert und weiterentwickelt werden.
  6. Außerdem sollen die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojektes in einer abschließenden eintägigen Tagung einem größeren Interessentenkreis vorgestellt werden.

Zusatzinformationen

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Kontakt

Antonia Milbert
Referat I 6 - Stadt-, Umwelt- und Raumbeobachtung
Tel.: +49 228 99401-2256