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Abgeschlossene Studien seit 2016

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Smart Cities – Verkehrlich-städtebauliche Auswirkungen des Online-Handels

Kern der Studie sind drei Szenarien, die auf internationalen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und quantitativen Analysen basieren. Daraus ergeben sich Handlungsempfehlungen, um weniger belastende Lieferkonzepte in der Stadt- und Verkehrsplanung zu nutzen und die negativen Auswirkungen des Online-Handels auf den Verkehr zu minimieren.

Projektlaufzeit: September 2015 – Januar 2018

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Soziale Vielfalt in der Stadt – Stadtquartiere unter Nachfragedruck

Metropolen und Großstädte in wirtschaftsstarken Regionen, aber auch kleinere Universitätsstädte, erfahren seit mehreren Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum. Dies stellt die Städte  vor neue Probleme, wie angespannte Wohnungsmärkte, Verknappung von preiswertem Wohnraum, steigende Mieten und Verdrängung vor allem in innerstädtischen bzw. innenstadtnahen Quartieren. Im Rahmen von zwölf Fallstudien wurden Methoden entwickelt, um Veränderungen der sozialen Vielfalt in Stadtquartieren fundiert zu erfassen, das Phänomen differenziert zu beschreiben, zu bewerten und Hinweise für einen Steuerungsbedarf zu identifizieren.

Projektlaufzeit: Februar 2015 – Januar 2018

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Smart Cities – Webbasierte Medien in der Stadtentwicklung: Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft

Das Internet wird immer mehr zur Basistechnologie der Gesellschaft. Auch in der Stadtentwicklung ist es zu einem wichtigen Medium geworden, das neue Wege in der Partizipation eröffnet. Unter Schlagworten wie Partizipation 2.0, Transparenz 2.0 oder auch Kollaboration 2.0 werden die Möglichkeiten dieser Entwicklung diskutiert. Die vorliegende Studie befasst sich mit der Nutzung webbasierter Medien in der Stadtentwicklung und untersucht, welche Auswirkungen ihr Einsatz auf Planungsprozesse, Akteurskonstellationen und Teilhabemöglichkeiten hat. Zudem zeigt sie Handlungsoptionen auf, wie eine partizipative Stadtentwicklung mittels webbasierter Medien weiter gefördert werden kann.

Projektlaufzeit: Oktober 2015 – Dezember 2017

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Dialogprozess Smart Cities im Kontext der integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung

Der Dialogprozess "Smart Cities im Kontext der integrierten, nachhaltigen Stadtentwicklung" wurde in fünf aufeinander aufbauenden nationalen Workshops und zwei zusätzlichen, internationalen Fachtagungen geführt. Die Ergebnisse der Dialogplattform – die Smart City Charta – wurden im 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik am 12.-14. Juni 2017 in Hamburg veröffentlicht und diskutiert.

Projektlaufzeit: Mai 2016 - Juli 2017

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Gartenstadt 21 – ein neues Leitbild für die Stadtentwicklung in verdichteten Ballungsräumen – Vision oder Utopie?

Die aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung in Ballungsräumen sind vielfältig und zunehmend mit dem Wunsch nach neuen Formen des städtischen Lebens verbunden, die Parallelen zur Gartenstadtbewegung des frühen 20. Jahrhunderts aufweisen. Dies legt die These nahe, dass damaligen Ideen heute wieder eine neue Bedeutung zukommt. Inwieweit der Gartenstadtgedanke von damals auf die Stadtentwicklung in Ballungsräumen von heute übertragbar ist, wurde in einem Zukunftslabor untersucht und visualisiert. Ziel war es dabei, den Blick vom heute Machbaren zu lösen, um neue Denk- und Lösungsansätze zu ermöglichen.

Projektlaufzeit: November 2015 – Juli 2017

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Smart Cities – Entwicklung eines stadtentwicklungspolitischen Handlungsrahmens

In diesem Projekt wird untersucht, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die künftige Stadtentwicklung haben kann, welche Chancen sich bieten und welche Risiken bestehen. Auf Basis von vier wissenschaftlichen Expertisen zu ausgewählten Themen und unter Einbindung eines interdisziplinären Arbeitskreises aus Wissenschaft, Wirtschaft und kommunaler Praxis werden Leitplanken für die künftige Entwicklung von "Smart Cities" abgeleitet. Im Ergebnis sollen Eckpunkte für eine "Smart-City-Charta für Deutschland" entwickelt werden.

Projektstart: September 2015

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Lokale Bündnisse für bezahlbares Wohnen und Bauen in ausgewählten Handlungsfeldern

Mit dem bundesweiten "Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen" hat das BMUB ein Gremium zur Bewältigung aktueller wohnungspolitischer Herausforderungen ins Leben gerufen. Ziel ist es, den steigenden Wohnraumbedarf in nachfragestarken Regionen zu decken und gleichzeitig soziale, demografische und energetische Anforderungen zu berücksichtigen. Die Studie als Teilprojekt des Bündnisses sollte Handlungsansätze lokaler Bündnisprozesse auf kommunaler Ebene herausarbeiten. Die Erfahrungen der Kommunen sind ein grundlegender Baustein, über den wesentliche Hinweise und Erkenntnisse in den Gesamtprozess eingebracht werden konnten.

Projektlaufzeit: Januar 2015 – Juli 2017

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Anforderungen an energieeffiziente und klimaneutrale Quartiere

Die Bundesregierung und viele Kommunen haben sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. Diese können nur erreicht werden, wenn im Gebäudebestand und im Verkehr die Energieeffizienz erhöht und der verbleibende Energiebedarf zunehmend aus regenerativen Quellen gedeckt wird.

Projektlaufzeit: Oktober 2011 – Juni 2017

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Beteiligungsverfahren für Zuwanderer

Mit dem Forschungsvorhaben "Beteiligungsverfahren für Zuwanderer" wurde ein bedeutsames Thema der integrierten Stadtentwicklung ins Blickfeld gerückt. Im Mittelpunkt der Studie standen die Quartiere des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt". Es wurde den Fragen nachgegangen, wie Menschen mit eigener oder familiärer Zuwanderungsgeschichte besser an der Stadt(teil)entwicklung beteiligt werden können und wie es gelingt, dass unterstützende Bildungs- und Beratungsangebote kommunaler und freier Träger von ihnen gleichberechtigt genutzt werden.

Projektlaufzeit: Oktober 2015 – April 2017

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Handlungsziele für Stadtgrün und deren empirische Evidenz

Stadtgrün ist essentieller Bestandteil einer lebenswerten, gesunden und (biologisch) vielfältigen Stadt und Teil kommunaler Grundvorsorge. Es wird angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Umweltbelastungen, zunehmender Verstädterungstendenzen und Migration wichtiger. Vor diesem Hintergrund gewinnen Indikatoren und Kennwerte für Stadtgrün vor allem auf der politischen Ebene zunehmend an Bedeutung. Zwar besteht bereits eine Vielzahl an qualitativen Zielen und quantitativen Kennwerten für das Stadtgrün. Empirische Untersuchungen, ob und wie diese Ziele und Vorgaben in die Städtebaupraxis und Stadtentwicklungspolitik eingehen oder ob diese auch zielführend sind, fehlen bis dato weitgehend. Als Teil des Forschungsclusters "Grün in der Stadt" schloss die Studie diese Forschungslücken, erhob empirisch notwendige Grundlagen und leitete Empfehlungen für die Entwicklung und den Umgang mit Stadtgrün ab.

Projektlaufzeit: September 2015 – April 2017

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Kreativ aus der Krise

Wo Bevölkerungsverlust, Arbeitsplatzabbau und soziale Probleme in Städten, Regionen oder auch Stadtquartieren aufeinandertreffen, entstehen vielerorts Abwärtsspiralen, die eine Rückkehr auf den gewohnten Wachstumspfad zunächst unwahrscheinlich machen.

Im Forschungsprojekt wurde untersucht, ob neue, teils auch wachstumskritische, Vorstellungen von Wirtschaft und Gesellschaft Impulse für städtische Transformationen geben können und wie sich Städte neu erfinden können.

Projektlaufzeit: Januar 2015 - April 2017

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Smart Cities – Mögliche räumliche Auswirkungen von Online-Handel auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren

In der Studie wurde untersucht, wie sich der zunehmende Anteil des Online-Handels auf die städtischen Zentren auswirkt. Vermeidbare und nicht vermeidbare, wünschenswerte und nicht wünschenswerte räumliche Auswirkungen wurden dargestellt und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Dabei stand im Fokus, wie und mit welchen Instrumenten die Entwicklung in den Zentren positiv gestaltet werden kann. Zudem wurde geprüft, welche gemeinsamen Strategien von Kommunen und stationärem Einzelhandel einen lebendigen Einzelhandel als Bestandteil zukunftsfähiger Städte erhalten können.

Projektlaufzeit: Dezember 2014 - November 2016

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Kreative Nutzung von Freiräumen in der Stadt - Freiraumfibel

Die Qualitäten öffentlicher Räume zu entwickeln und die Aneignung dieser Räume durch unterschiedliche Nutzergruppen zu fördern ist ein wichtiges Ziel nachhaltiger Stadtentwicklung. Doch wie kann die Aneignung von Freiräumen durch unterschiedliche Nutzgruppen rechtlich abgesichert werden? Im Rahmen der Studie wurde eine Freiraum-Fibel entwickelt, die mögliche Handlungsspielräume und rechtliche Rahmenbedingungen aufzeigt.

Projektlaufzeit: Januar 2015 - Oktober 2016

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Stresstest Stadt - Mit neuen Risiken planen und leben lernen

In der Studie wurde ein Konzept für einen Stresstest für Städte entwickelt. Mit dem Test können die Robustheit sowie die Anpassungsfähigkeit von Städten gegenüber verschiedenen Stressszenarien praxisnah ermittelt werden. Dabei wird ein "Multi-Hazard-Ansatz" verfolgt, bei dem für die Stadtentwicklung relevante, krisenhafte Prozesse und Ereignisse untersucht werden.

Projektlaufzeit: Dezember 2014 – Oktober 2016

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Stadt-Checker!
Indikatoren einer kinder- und jugendgerechten Stadtentwicklung

Städte werben mit dem Siegel der "kinderfreundlichen Kommune" und betonen in Werbekampagnen ihre positiven Seiten für Kinder und junge Familien. Was genau bedeutet aber Kinder- und Jugendfreundlichkeit? Und welche Rolle können junge Menschen bei der Bewertung städtischer Räume übernehmen? Mit dem "Stadt-Checker" können Kinder und Jugendliche städtische Qualitäten beurteilen und ihre Vorstellungen für Kommunalverwaltungen transparent machen.

Projektlaufzeit: November 2014 - Oktober 2016

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