Navigation und Service

Dithmarschen-Steinburg

Regionalplanerische Handlungsansätze zur Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge

Grunddaten der Modellregion

Die Modellregion ist identisch mit dem Planungsraum IV in Schleswig-Holstein und wird von den beiden Kreisen Dithmarschen und Steinburg gebildet. Die beiden Kreise gehören zur Metropolregion Hamburg, gelten mit einer Einwohnerdichte von 96 EW--Einwohner/km² (Dithmarschen) bzw. 130 EW/km² (Steinburg) dennoch als dünn besiedelte Räume.

Die Modellregion wird überdurchschnittliche stark von der demographischen Entwicklung betroffen sein. Nach den vorliegenden Prognosen ist bis 2020 ein Bevölkerungsrückgang um 3,4% von 274.424 auf 265.000 Einwohner zu erwarten.

Die formale Projektträgerschaft liegt bei der Landesplanung Schleswig-Holstein, für die Projektdurchführung haben die beiden Kreise eine gemeinsame Koordinatorenstelle eingerichtet.

Ausgangslage in der Modellregion

Wie den Folgen des demographischen Wandels begegnen? Die Modellregion Dithmarschen/Steinburg stand bei Start des Projektes noch eher am Anfang eines Wahrnehmungs- und Lernprozesses hinsichtlich des Handlungsbedarfs, der sich aus dieser Frage ergibt. Dies liegt daran, dass die Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung noch nicht so direkt sichtbar sind wie in vielen Regionen Ostdeutschlands.

Während der Kreis Dithmarschen bereits Erfahrungen mit einem Modellvorhaben der Bertelsmann-Stiftung zur regionalen Gestaltung des demographischen Wandels sammeln konnte, stellt das MORO-Vorhaben im Kreis Steinburg die erste "institutionalisierte" Berührung mit dem Themenfeld "demographischer Wandel" dar.

Eine besondere Herausforderung in dieser Modellregion lag auch darin, dass bei Start des MORO keine etablierten kooperativen Organisationsstrukturen und keine gemeinsame Datenbasis für die beiden Kreise existierten. Diese mussten erst im Rahmen des Projekts aufgebaut werden.

Ausgewählte Handlungsfelder

In der Modellregion wurden - wie ebenfalls in der Modellregion Mecklenburgische Seenplatte - als zentrale Handlungsfelder der infrastrukturellen Anpassung ÖPNV, Bildung (Schulen), Kinderbetreuung und Pflegelandschaft ausgewählt.

Zusatzinformationen

Logo Modellvorhaben der Raumordnung

Kontakt

Michael Zarth
Referat I 1 - Raumentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2110