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Wachstums- und Beschäftigungswirkungen des Investitionspaktes im Vergleich zur Städtebauförderung

Die Städtebauförderung erzielt beachtliche ökonomische Effekte, die über das originäre Ziel der städtebaulichen und sozialraumorientierten Erneuerung hinausgehen. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass der integrierte und gebietsbezogene Ansatz der Städtebauförderung gegenüber einer spezifischen Projektförderung erheblich größere Wirkungen erzielt.
Projektlaufzeit: Juni 2008 - Juni 2011

Das Ziel dieses Forschungsprojektes war es, die ökonomischen Wirkungen der Städtebauförderung des Bundes und der Länder sowie des Investitionspaktes zur energetischen Sanierung von Schulen, Kindergärten, Sportstätten und sonstiger sozialer Infrastruktur in den Kommunen zu ermitteln. Im Fokus standen dabei die ökonomischen Effekte, die in der unmittelbaren Umsetzungsphase städtebaulicher Maßnahmen und des Investitionspaktes entstehen.

Zentrale Erkenntnis des Forschungsprojektes ist, dass die Städtebauförderung beachtliche volkswirtschaftliche Effekte, die über das originäre Ziel der integrierten baulichen, ökonomischen und sozialen Erneuerung hinausgehen, erzielt. In der Gesamtschau über alle 75 untersuchten Fallstudien zeigt sich, dass sich der integrierte, gebietsbezogene Ansatz der Städtebauförderung mit einer Konzentration der öffentlichen Mittel bewährt hat. Der Investitionspakt mit seiner projektbezogenen Förderung weist demgegenüber geringere Effekte auf, besitzt jedoch auch einen kürzeren Förderzeitraum und andere Zielrichtungen.

Auftragnehmer des Forschungsprojektes war die Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich Architektur, Fachgebiet Ökonomie des Planens und Bauens in Kooperation mit DIW econ, Berlin.

Zusatzinformationen

Kontakt

Michael Zarth
Referat I 1 - Raumentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2110