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Gemeinschaftsgärten im Quartier

Urbane Gärten verschiedener Ausprägungen zeigen, dass die Menschen das gemeinschaftliche Gärtnern in Städten neu entdeckt haben. In diesem Projekt wurde untersucht, welchen Beitrag Gemeinschaftsgärten zur Stadtentwicklung leisten und welche Unterstützung diese Projekte vor allem in benachteiligten Quartieren benötigen.

Projektlaufzeit: November 2012 – November 2015

Ausgangslage

Gärtnerische Aktivitäten sind nicht nur Metropolen wie New York City, London oder Paris zu finden, sondern auch in München, Berlin oder den Städten des Ruhrgebiets. Dort entstehen Gemeinschaftsgärten, interkulturelle Gärten, Frauengärten, zu mietende Acker- oder Gartenparzellen. Engagierte Bürger bringen auf ungewöhnliche Art und an ungewöhnlichen Orten Grün in die Städte.

Schon die unterschiedlichen Bezeichnungen der Gärten verweisen auf ihre vielen Facetten und Formen. Die gärtnerischen Aktivitäten basieren auf dem Interesse an gesunden Nahrungsmitteln, auf dem Wunsch einen städtischen Freiraum selber zu gestalten und zu bewirtschaften oder auch auf dem Interesse, nachbarschaftliche und interkulturelle Begegnungen zu ermöglichen.

Die Gartenaktivitäten werden aus vielerlei Perspektive diskutiert. Ihnen werden soziale, integrative, kommunikative, gesundheitliche, psychologische, ökologische und klimatische Wirkungen attestiert. Ohne Zweifel leisten sie ernstzunehmende Beiträge zur Entwicklung unserer Städte. Dabei haben sie viele Vorbilder. Denn urbanes Gärtnern, insbesondere in den klassischen Kleingartenanlagen, hat in Deutschland eine lange Tradition.

Ziel

Ziel des Forschungsprojekts war es, die Rolle und Bedeutung von Gemeinschaftsgärten für die Stadtentwicklung zu erörtern und dabei zu untersuchen, welchen Beitrag sie insbesondere in benachteiligten Quartieren leisten. Hier stellte sich die Frage, wie die kommunale Planung die Verstetigung von Gartenprojekten und Entwicklung von Initiativen sowie die Kommunikation wertvoller Erfahrungen befördern kann.

Auftragnehmer des Forschungsprojekts waren Dr. Juliane von Hagen und Dr. Ulrich Berding, stadtforschen.de – Stadtforschung. Entwicklung. Kommunikation, Essen.

Zusatzinformationen

Kontakt

Juliane Wagner
Referat I 4 - Städtebauförderung, Soziale Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2335