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Globale urbane Transformation: Einbindung von New Urban Agenda, SDGs und Pariser Klimaschutzabkommen in die kommunale und nationale Stadtentwicklung in Deutschland

Internationale und europäische Beschlüsse wie die New Urban Agenda, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, das Übereinkommen von Paris und die Urban Agenda for the EU setzen neue Impulse und stellen gleichzeitig hohe Anforderungen an Städte. Das Städtesystem in Deutschland muss sich an neue Entwicklungen anpassen, um Kommunen fit für die Zukunft zu machen.

Projektstart: September 2017

Ausgangslage

Das deutsche Städtesystem steht aufgrund vielfältiger Entwicklungen vor neuen Herausforderungen. Zum Beispiel hat die Weltgemeinschaft 2015 und 2016 mehrere wegweisende Abkommen und Agenden mit Relevanz für urbane Akteure verabschiedet. Die New Urban Agenda wurde als globaler Fahrplan für Städte verabschiedet und auch bei der Agenda 2030 und dem Pariser Klimaabkommen nehmen Städte eine Schlüsselrolle ein. Auf europäischer Ebene stellen Beschlüsse wie die Urban Agenda for the EU neue Anforderungen an Städte.

Diese Agenden und Abkommen begleiten eine Reihe neuer Debatten und Prozesse, die sich mit den Auswirkungen für die Stadtentwicklung in Deutschland auseinandersetzen. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik ist wichtiger Impuls- und Rahmengeber für die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung der Abkommen und Agenden in Deutschland, wurde allerdings das letzte Mal im Jahr 2007 überabeitet. Ein Abgleich der bestehenden Grundsätze mit aktuellen Herausforderungen, Debatten und Entwicklungen ist deshalb notwendig.

Ziel

Ziel ist es, die Relevanz internationaler und europäischer Beschlüsse für das deutsche Städtesystem deutlich zu machen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und kommunaler Planungsprozesse zu geben. Ein offener Dialog und Austausch mit Städten und Bürgern steht dabei im Vordergrund. In partizipativer Zusammenarbeit mit Kommunen entwickelt das Projektteam Strategien und innovative Ideen zur Umsetzung der Beschlüsse. So entstehen wichtige Impulse: Für die Bundesebene, um die Nationale Stadtentwicklungspolitik weiterzuentwickeln und für die europäische Ebene, um die Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt unter Deutscher EU-Ratspräsidentschaft 2020 voranzubringen.

Zusatzinformationen

Kontakt

Dr. André Müller
Referat I 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2341