Navigation und Service

Aktuelle Projekte

New Urban Agenda der Vereinten Nationen: Fortschritte in der Umsetzung ebenenübergreifend beschreiben, messen und darstellen

Kompakte Siedlungsentwicklung, sparsamer Umgang mit Ressourcen, Mobilität in Stadt und Region sowie gesunde Lebensbedingungen für alle – das sind die Kernbotschaften der von den Vereinten Nationen verabschiedeten New Urban Agenda als globalem Fahrplan für eine moderne Stadtentwicklung. Ab 2022 werden die Vereinten Nationen alle vier Jahre über den Fortschritt in ihrer Umsetzung berichten. Deutschland trägt 2021 mit einem nationalen Bericht dazu bei. Auf der Grundlage der vom BBSR entwickelten Stadt- und Raumtypologie sind Städte und Gemeinden unterschiedlicher Größe und geografischer Lage aktive Partner bei der Erarbeitung des Berichts.

Projektstart: Dezember 2019

Mehr: New Urban Agenda der Vereinten Nationen: Fortschritte in der Umsetzung ebenenübergreifend beschreiben, messen und darstellen …

Baulandumfrage 2020 – Bundesweit repräsentative Stichprobe zu Bauland- und Innenentwicklungspotenzialen

Für ein informiertes und zukunftsgerechtes Flächenmanagement – zwischen dem vielerorts akuten Ruf nach einer verstärkten Bereitstellung von Bauland einerseits und der Verminderung der Flächen-Neuinanspruchnahme als Ziel nachhaltiger Entwicklung andererseits – braucht es belastbare Grundlagendaten. Hauptziel des Projektes ist deshalb (im Anschluss an frühere bundesweite Umfragen) die Erhebung aktueller Daten und Informationen zu Baulandreserven und Innenentwicklungspotenzialen sowie zum Stand und zu Methoden der Baulanderfassung und -mobilisierung in deutschen Städten und Gemeinden.

Projektstart: Dezember 2019

Mehr: Baulandumfrage 2020 – Bundesweit repräsentative Stichprobe zu Bauland- und Innenentwicklungspotenzialen …

Identifikation erfolgreicher Grün- und Freiraumentwicklung in Großstadtregionen

Für die Entwicklung und Sicherung von Grün- und Freiräumen bedarf es langfristiger urbaner und regionaler Strategien. Die hohe Bedeutung dieser Konzepte zeigt sich auch angesichts aktueller Herausforderungen wie dem steigenden Nutzungsdruck auf Städte oder Klimawandel. Die Studie erforscht die Erfolgsfaktoren von Grün- und Freiraumentwicklung in Städten und Regionen und leitet Handlungsempfehlungen für relevante Akteure ab.

Projektstart: Dezember 2019

Mehr: Identifikation erfolgreicher Grün- und Freiraumentwicklung in Großstadtregionen …

Baukultur instant

Die Implementierung von Baukultur in kommunale Planungs- und Entwicklungslinien ist ein Prozess, der lange Planungs- und Zeithorizonte benötigt. Erfolgreiche Strategien und deren Umsetzung brauchen nicht selten mehrere Jahre. Das Forschungsprojekt "Baukultur instant" geht der Frage nach, welche kurzfristigen Projekte diese Prozesse initiieren, ergänzen und begleiten können. Welche Maßnahmen sind nach dem Paretoprinzip die "low hanging fruits" der Baukultur? Wie können diese baukulturellen "Sofortmaßnahmen" gezielt zur Raumentwicklung, aber auch für die Vermittlung von Baukultur genutzt werden?

Projektstart: Dezember 2018

Mehr: Baukultur instant …

Wie grün sind bundesdeutsche Städte? – Fernerkundliche Erfassung und stadträumlich-funktionale Differenzierung der Grünausstattung von Städten in Deutschland (Erfassung der urbanen Grünausstattung)

Mit dem Weißbuch Stadtgrün 2017 hat sich der Bund den Arbeitsauftrag gegeben, urbanes Grün durch eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklungspolitik zu stärken. Valide, zeitreihenfähige und qualifizierte Informationen zur Grünausstattung und zum Grünvolumen fehlen aber bundesweit. Das Projekt zielt darauf ab, die Grünausstattung flächendeckend für alle deutschen Städte mittels Fernerkundung zu erfassen und ein Konzept für ein dauerhaftes Grünmonitoring zu definieren und umzusetzen.

Projektstart: November 2018

Mehr: Wie grün sind bundesdeutsche Städte? – Fernerkundliche Erfassung und stadträumlich-funktionale Differenzierung der Grünausstattung von Städten in Deutschland (Erfassung der urbanen Grünausstattung) …

Innenentwicklung in kleineren Städten und Gemeinden – Strategien zur Sicherung lebendiger und nutzungsgemischter Wohn- und Versorgungsstandorte

Dem Grundsatz, der Innenentwicklung Vorrang vor Außenentwicklung einzuräumen, mag im planerischen Fachdiskurs wohl kaum jemand widersprechen. Schließlich kommt der Innenentwicklung eine Schlüsselrolle für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu. Auch die Erkenntnis, dass Innenentwicklung als gemeinsame Aufgabe öffentlicher wie privater Akteure gestaltet und als Teil der integrierten Stadtentwicklung betrachtet werden muss, findet meist Zustimmung. Aber die Praxis sieht vielerorts immer noch anders aus – nicht nur, aber auch in kleineren Städten und Gemeinden. Das Projektteam untersucht, mit welchen Strategien sich die Innenentwicklung in schrumpfenden und sich stabilisierenden Kleinstädten vornehmlich in ländlichen Räumen gezielt stärken lässt, um diese als lebendige und nutzungsgemischte Wohn- und Versorgungsstandorte zu erhalten.

Projektstart: Februar 2018

Mehr: Innenentwicklung in kleineren Städten und Gemeinden – Strategien zur Sicherung lebendiger und nutzungsgemischter Wohn- und Versorgungsstandorte …

Baukultur für das Quartier
Prozesskultur durch Konzeptvergabe

Im Zuge des Drucks auf die Wohnungsmärkte haben sich bei der Vergabe kommunaler Grundstücke in den letzten Jahren Alternativen zum Bieterverfahren entwickelt. Dabei wird die Liegenschaft nicht nach dem Höchstpreis vergeben, sondern nach dem Konzept, das die nachhaltigsten Ansätze zur Weiterentwicklung des Quartiers anbietet. Ziel des Forschungsprojekts ist die qualitative Untersuchung von Konzeptvergaben in Bezug auf baukulturelle Aspekte und anhand von Best-Practice-Beispielen sowie die Erarbeitung von Empfehlungen.

Projektstart: Dezember 2017

Mehr: Baukultur für das Quartier Prozesskultur durch Konzeptvergabe …

Raumagenten. Intermediäre Akteure in der Stadtentwicklung

Im Zuge offener Governance-Prozesse in der Stadtentwicklung treten in jüngerer Zeit immer mehr unterschiedliche Initiativen auf, die sich mit konkreten Projekten für ihre Stadt engagieren. Viele dieser Initiativen werden durch einen neuen Typus des intermediären Akteurs unterstützt: die Raumagenten.

Diese übernehmen eine vermittelnde Funktion zwischen den Initiativen und der Stadtverwaltung bzw. -politik. In einer Studie soll untersucht werden, welche Charakteristika die Raumagenten prägen, welche Aufgaben sie in der Stadtentwicklung übernehmen können und welche Rahmenbedingungen die öffentliche Hand schaffen kann, um die Raumagenten zu unterstützen.

Projektstart: November 2017

Mehr: Raumagenten. Intermediäre Akteure in der Stadtentwicklung …

In der Regel Baukultur. Gestaltqualität in Regelverfahren

Trotz überzeugender Argumente wird der Planungswettbewerb nur bei einigen Vergaben für Planungsleistungen öffentlicher Auftraggeber in Deutschland eingesetzt. Ein Forschungsteam untersucht nun die Möglichkeiten, die unterschiedliche Planungsverfahren im Hinblick auf Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsbeteiligung bieten.

Projektstart: November 2017

Mehr: In der Regel Baukultur. Gestaltqualität in Regelverfahren …

Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden – Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte

Baukultur ist eine Gemeinschaftsaufgabe, zu deren Gelingen viele Akteurinnen und Akteure beitragen. Gestaltungsbeiräte sind ein wichtiges Instrument, um Baukultur im öffentlichen Diskurs, zwischen öffentlicher Hand, privater Investition und Zivilgesellschaft zu verhandeln. Sie tragen dazu bei, dass Bauvorhaben in einem frühen Stadium verbessert und damit die architektonische und städtebauliche Qualität von Städten und Gemeinden gesichert wird. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Landschaft der Gestaltungsbeiräte und ihren Mehrwert zu untersuchen.

Projektstart: Oktober 2016

Mehr: Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden – Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte …

Integration von Zuwanderern – Herausforderungen für die Stadtentwicklung

Das Projekt erfasst und beobachtet zwei Jahre lang in 30 Fallstudien mit unterschiedlichen kommunalen Ausgangs- und Rahmenbedingungen wie z. B. Zuwanderungserfahrungen und Wohnungsmarktsituation die kommunalen Strategien im Umgang mit der aktuellen Zuwanderungsentwicklung. Ziel ist, systematische Erkenntnisse über integrationsfördernde Bedingungen und Vorgehensweisen zu gewinnen und Auswirkungen auf die Stadtentwicklung zu identifizieren.

Projektstart: Oktober 2016

Mehr: Integration von Zuwanderern – Herausforderungen für die Stadtentwicklung …

Gibt es eine neue Attraktivität der Städte?

Seit Anfang dieses Jahrzehnts zeigt sich für eine Reihe von deutschen Großstädten wieder eine positive Bevölkerungsentwicklung. Zugleich zeigt sich, dass die Suburbanisierungsprozesse rückläufig sind. Diese Entwicklung wird in Fachkreisen begrüßt, hat es doch den Anschein, als käme die Stadtentwicklung dem Ideal einer kompakten, Ressourcen sparenden Entwicklung näher. Im Rahmen dieses Projektes sollen die Effekte überprüft werden. Außerdem werden die lokalen Ausprägungen eines weiteren Städtewachstums als Forschungsthema in den Blick gerückt.

Mehr: Gibt es eine neue Attraktivität der Städte? …