Navigation und Service

Aktuelle Projekte

Innenentwicklung in kleineren Städten und Gemeinden – Strategien zur Sicherung lebendiger und nutzungsgemischter Wohn- und Versorgungsstandorte

Dem Grundsatz, der Innenentwicklung Vorrang vor Außenentwicklung einzuräumen, mag im planerischen Fachdiskurs wohl kaum jemand widersprechen. Schließlich kommt der Innenentwicklung eine Schlüsselrolle für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu. Auch die Erkenntnis, dass Innenentwicklung als gemeinsame Aufgabe öffentlicher wie privater Akteure gestaltet und als Teil der integrierten Stadtentwicklung betrachtet werden muss, findet meist Zustimmung. Aber die Praxis sieht vielerorts immer noch anders aus – nicht nur, aber auch in kleineren Städten und Gemeinden. Das Projektteam untersucht, mit welchen Strategien sich die Innenentwicklung in schrumpfenden und sich stabilisierenden Kleinstädten vornehmlich in ländlichen Räumen gezielt stärken lässt, um diese als lebendige und nutzungsgemischte Wohn- und Versorgungsstandorte zu erhalten.

Projektstart: Februar 2018

Mehr: Innenentwicklung in kleineren Städten und Gemeinden – Strategien zur Sicherung lebendiger und nutzungsgemischter Wohn- und Versorgungsstandorte …

Baukultur für das Quartier
Prozesskultur durch Konzeptvergabe

Im Zuge des Drucks auf die Wohnungsmärkte haben sich bei der Vergabe kommunaler Grundstücke in den letzten Jahren Alternativen zum Bieterverfahren entwickelt. Dabei wird die Liegenschaft nicht nach dem Höchstpreis vergeben, sondern nach dem Konzept, das die nachhaltigsten Ansätze zur Weiterentwicklung des Quartiers anbietet. Ziel des Forschungsprojekts ist die qualitative Untersuchung von Konzeptvergaben in Bezug auf baukulturelle Aspekte und anhand von Best-Practice-Beispielen sowie die Erarbeitung von Empfehlungen.

Projektstart: Dezember 2017

Mehr: Baukultur für das Quartier Prozesskultur durch Konzeptvergabe …

Raumagenten. Intermediäre Akteure in der Stadtentwicklung

Im Zuge offener Governance-Prozesse in der Stadtentwicklung treten in jüngerer Zeit immer mehr unterschiedliche Initiativen auf, die sich mit konkreten Projekten für ihre Stadt engagieren. Viele dieser Initiativen werden durch einen neuen Typus des intermediären Akteurs unterstützt: die Raumagenten.

Diese übernehmen eine vermittelnde Funktion zwischen den Initiativen und der Stadtverwaltung bzw. -politik. In einer Studie soll untersucht werden, welche Charakteristika die Raumagenten prägen, welche Aufgaben sie in der Stadtentwicklung übernehmen können und welche Rahmenbedingungen die öffentliche Hand schaffen kann, um die Raumagenten zu unterstützen.

Projektstart: November 2017

Mehr: Raumagenten. Intermediäre Akteure in der Stadtentwicklung …

In der Regel Baukultur. Gestaltqualität in Regelverfahren

Trotz überzeugender Argumente wird der Planungswettbewerb nur bei einigen Vergaben für Planungsleistungen öffentlicher Auftraggeber in Deutschland eingesetzt. Ein Forschungsteam untersucht nun die Möglichkeiten, die unterschiedliche Planungsverfahren im Hinblick auf Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsbeteiligung bieten.

Projektstart: November 2017

Mehr: In der Regel Baukultur. Gestaltqualität in Regelverfahren …

Hidden Champions – Stabilisierungs- und Entwicklungsfaktoren von Kleinstädten in peripheren Lagen

Innovative und auf dem Weltmarkt führende Unternehmen werden häufig zuerst in den großen Metropolen vermutet. Dabei gibt es sie auch in ländlich-peripheren Regionen. Das Projekt untersucht, welche wirtschaftliche Rolle diesen als "Hidden Champions" bezeichneten Unternehmen in Kleinstädten in peripheren Lagen zukommt, inwieweit sich diese aktiv in Stadtentwicklungsprozesse einbringen und welche Gründe darüber entscheiden.

Projektstart: Oktober 2017

Mehr: Hidden Champions – Stabilisierungs- und Entwicklungsfaktoren von Kleinstädten in peripheren Lagen …

Globale urbane Transformation: Einbindung von New Urban Agenda, SDGs und Pariser Klimaschutzabkommen in die kommunale und nationale Stadtentwicklung in Deutschland

Internationale und europäische Beschlüsse wie die New Urban Agenda, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, das Übereinkommen von Paris und die Urban Agenda for the EU setzen neue Impulse und stellen gleichzeitig hohe Anforderungen an Städte. Das Städtesystem in Deutschland muss sich an neue Entwicklungen anpassen, um Kommunen fit für die Zukunft zu machen.

Projektstart: September 2017

Mehr: Globale urbane Transformation: Einbindung von New Urban Agenda, SDGs und Pariser Klimaschutzabkommen in die kommunale und nationale Stadtentwicklung in Deutschland …

Kleingärten im Wandel – Innovationen für verdichtete Räume

In großen Städten und verdichteten Räumen steigt die Nachfrage nach Kleingärten und trifft zugleich auf einen zunehmenden Bedarf nach Baupotenzialen, Grün- und Freiräumen sowie Flächen für Naturschutz- und Klimabelange in diesen Kommunen. Die aktuelle Untersuchung widmet sich – vor dem Hintergrund einer aktuellen Bestandsaufnahme zum bundesdeutschen Kleingartenwesen insgesamt – speziell den Herausforderungen und Entwicklungsansätzen, die sich daraus für das Kleingartenwesen ergeben.

Projektstart: Juli 2017

Mehr: Kleingärten im Wandel – Innovationen für verdichtete Räume …

Nachdenken über die Stadt von übermorgen

Stadtentwicklungspolitik muss neben aktuellen Aufgaben auch langfristige Entwicklungen in den Blick nehmen. Mit dem Projekt "Nachdenken über die Stadt von übermorgen" werden zentrale Treiber und Trends in der Stadtentwicklung untersucht und ihre Auswirkungen auf die urbanen Räume beleuchtet.

Projektstart: Dezember 2016

Mehr: Nachdenken über die Stadt von übermorgen …

Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden – Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte

Baukultur ist eine Gemeinschaftsaufgabe, zu deren Gelingen viele Akteurinnen und Akteure beitragen. Gestaltungsbeiräte sind ein wichtiges Instrument, um Baukultur im öffentlichen Diskurs, zwischen öffentlicher Hand, privater Investition und Zivilgesellschaft zu verhandeln. Sie tragen dazu bei, dass Bauvorhaben in einem frühen Stadium verbessert und damit die architektonische und städtebauliche Qualität von Städten und Gemeinden gesichert wird. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Landschaft der Gestaltungsbeiräte und ihren Mehrwert zu untersuchen.

Projektstart: Oktober 2016

Mehr: Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden – Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte …

Integration von Zuwanderern – Herausforderungen für die Stadtentwicklung

Das Projekt erfasst und beobachtet zwei Jahre lang in 30 Fallstudien mit unterschiedlichen kommunalen Ausgangs- und Rahmenbedingungen wie z. B. Zuwanderungserfahrungen und Wohnungsmarktsituation die kommunalen Strategien im Umgang mit der aktuellen Zuwanderungsentwicklung. Ziel ist, systematische Erkenntnisse über integrationsfördernde Bedingungen und Vorgehensweisen zu gewinnen und Auswirkungen auf die Stadtentwicklung zu identifizieren.

Projektstart: Oktober 2016

Mehr: Integration von Zuwanderern – Herausforderungen für die Stadtentwicklung …

Gibt es eine neue Attraktivität der Städte?

Seit Anfang dieses Jahrzehnts zeigt sich für eine Reihe von deutschen Großstädten wieder eine positive Bevölkerungsentwicklung. Zugleich zeigt sich, dass die Suburbanisierungsprozesse rückläufig sind. Diese Entwicklung wird in Fachkreisen begrüßt, hat es doch den Anschein, als käme die Stadtentwicklung dem Ideal einer kompakten, Ressourcen sparenden Entwicklung näher. Im Rahmen dieses Projektes sollen die Effekte überprüft werden. Außerdem werden die lokalen Ausprägungen eines weiteren Städtewachstums als Forschungsthema in den Blick gerückt.

Mehr: Gibt es eine neue Attraktivität der Städte? …