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Kommunale Strategien für die Versorgung einkommensschwächerer und sozial benachteiligter Haushalte

Im Forschungsprojekt wurden die aktuellen kommunalen Handlungsansätze und Strategien zur Wohnungsversorgung einkommensschwächerer und sozial benachteiligter Haushalte untersucht. Vor dem Hintergrund vermehrt zu beobachtender Engpässe ist diese Thematik besonders relevant in dynamischen Stadtregionen. Somit lag der Fokus auf wachsenden Städten mit eher teuren Wohnungsmärkten.

Projektlaufzeit: Dezember 2010 – Dezember 2013

Ausgangslage

Die regional ehemals relativ einheitliche Wohnungsmarktentwicklung hat sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend ausdifferenziert. Demografische Wachstumsdynamik und Preisniveaus für das Wohnen unterscheiden sich regional erheblich. In schrumpfenden Regionen wird die soziale Wohnraumförderung unter anderem dazu eingesetzt, den Wohnungsbestand auch für die einkommensschwächeren oder sozial benachteiligten Haushalte an die zukünftigen Herausforderungen (Energieeffizienz, barrierearmer Wohnraum) anzupassen.

Hingegen wird in den wachsenden Städten und Regionen die Angebotsausweitung und die zielgruppenorientierte Sicherung preiswerten Wohnraums vorangetrieben. Das wichtigste Instrument hierzu ist der geförderte Mietwohnungsneubau. Insbesondere wachsende Städte beschränken sich dabei nicht mehr allein auf die Förderangebote ihres jeweiligen Bundeslandes. Die von den Kommunen derzeit eingeschlagenen Wege bzw. gewählten Strategien zur Versorgung einkommensschwächerer und sozial benachteiligter Haushalte stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung.

Ziel

Ziel dieser Studie war es, gute Beispiele der kommunalen Wohnungsbauförderung in wirtschaftlich dynamischen Städten aufzuzeigen. Dabei wurden insbesondere die Wechselwirkungen zwischen der kommunalen Wohnungsbauförderung mit dem nicht geförderten Sektor des Wohnungsmarkts näher beleuchtet.

Auftragnehmer des Forschungsprojektes war Quaestio Forschung und Beratung, Bonn.

Zusatzinformationen

Kontakt

Mathias Metzmacher
Referat II 12 - Wohnen und Gesellschaft
Tel.: +49 228 99401-2620
Fax: +49 228 9910 401-2620
Anna Maria Müther
Referat II 12 - Wohnen und Gesellschaft
Tel.: +49 228 99401-2213
Fax: +49 228 9910 401-2213