Navigation und Service

Gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik – Handlungsfelder, Potenziale und gute Beispiele von Stiftungen und anderen Non-Profit-Akteuren

Konzept

Auf der operativen Ebene ging es bei dem Ressortforschungsvorhaben einerseits um die Sichtung und Analyse von Akteuren. Dafür wurden ein Screening von Stiftungen und eine Online-Befragung durchgeführt. Andererseits wurden zehn Projektbeispiele untersucht, um die Zusammenarbeit zwischen Akteuren sowie konkrete Organisationsformen, Entstehungskonzepte und Finanzierungsstrategien abbilden zu können. Folgende Beispiele wurden untersucht:

  • Traditionsreiche Johann Jobst Wagenersche Stiftung, Hannover
  • Wohnungsneubau in St. Ludwig, Nürnberg; von der Joseph Stiftung
  • LOK18 – Haus der Parität, Berlin; von der Stiftung trias mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin
  • Neubau SchwereLos, Freiburg (Mietshäuser Syndikat)
  • Mehrgenerationenwohnen WohnArt3, Darmstadt, Mieterwohlprojekt der kommunalen bauverein AG
  • Mietshaus Seume 14, Berlin (Mietshäuser Syndikat)
  • Lebensgemeinschaft am Schloss Tempelhof, Kreßberg (Stiftung, Genossenschaft und Verein)
  • Hunziker Areal, Zürich (Genossenschaft mehr als Wohnen)
  • Cenni di Cambiamento, Mailand (Konsortium u. a. mit der Stiftung Fondazione Housing Sociale)
  • St. Clement’s, London (Community Land Trust)

Die ersten Erkenntnisse wurden auf einer Fachveranstaltung im April 2018 mit Expertinnen und Experten diskutiert. Auf Grundlage der Ergebnisse der Erhebungen und Auswertungen wurden Potenziale und Empfehlungen dargestellt. Eine Abschlussveranstaltung Anfang April 2019 diente dem Wissenstransfer und trug zur Vernetzung der relevanten Akteure in dem Feld bei. Vorgestellt wurden die Ergebnisse und folgende, auch in der Publikation zum Forschungsvorhaben aufbereiteten Beispiele: Johann Jobst Wagenersche Stiftung, Lebensgemeinschaft am Schloss Tempelhof, Seume14 mit der Zusammenarbeit von Mietshäuser Syndikat und der Stiftung Edith Maryon sowie die kommunale Stiftung PWGder Stadt Zürich. Zudem standen Interviews mit der Stiftung trias und der Wohnraumbeauftragten der Stadt Tübingen auf dem Programm.

Die Grafik zeigt die vier Arbeitsschritte des Projektes in einer schematischen Übersicht. Der Projektverlauf im ÜberblickAbbildung 1: Der Projektverlauf im Überblick Quelle: IfS – Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik

Zusatzinformationen

Kontakt

Mathias Metzmacher
Referat II 12 - Wohnen und Gesellschaft
Tel.: +49 228 99401-2620
Fax: +49 228 9910 401-2620