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Aktuelle Projekte

Immobilienpreisentwicklungen – Übertreibungen oder Normalität?

Märkte für Vermögensobjekte wie Immobilien sind anfällig für Preisübertreibungen. Selbstüberschätzung, Herdentrieb und andere "Verhaltensanomalien" der Kapitalanleger können dazu führen, dass sich einmal angestoßene Preistrends selbst verstärken und es zur Bildung von Preisblasen kommt, die in eine spekulationsgetriebene Schulden- und Bankenkrise münden. Das Forschungsprojekt untersucht, ob der seit 2009 zu beobachtende Preisanstieg für Wohnimmobilien auf eine Preisblase hindeutet. Dazu soll ein Mess- und Analysesystem entworfen werden, anhand dessen frühzeitig Überhitzungen identifiziert werden können.

Projektstart: Dezember 2018

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Mikrosimulation und Vorschläge zur Leistungsverbesserung des Wohngelds

Das Wohngeld in Form eines steuerfreien Zuschusses zur Miete oder zu den Lasten für selbst genutzten Wohnraum unterstützt einkommensschwächere Haushalte bei der Finanzierung ihrer angemessenen und familiengerechten Wohnkosten. Die Bedeutung des Wohngelds als wichtige sozialpolitische Leistung hat gerade vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren steigenden Mieten in den Ballungszentren zugenommen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden Vorschläge zur Leistungsverbesserung und Weiterentwicklung des Wohngelds erarbeitet und Mikrosimulationsrechnungen zu deren Wirkung durchgeführt.

Projektstart: Oktober 2018

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Evaluierung der Wohngeldreform 2016

In der Studie wird die Entwicklung des Wohngeldes im Zeitraum 2009 bis 2015 analysiert und der daraus resultierende Reformbedarf (inkl. Ex-ante-Erwartungen) dargestellt sowie eine Ex-post-Wirkungsanalyse der Wohngeldreform 2016 durchgeführt. Außerdem werden die Regelungen zu den Mietenstufen und den Höchstbeträgen für Miete und Belastung analysiert.

Projektstart: Oktober 2017

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Umzugsmobilität und ihre Wirkung auf lokale Wohnungsmärkte

Die hohe Nachfrage nach Wohnraum insbesondere in den Großstädten und Ballungsgebieten führt zu einer deutlichen Verknappung des Angebotes vor allem im preisgünstigen Wohnungsmarktsegment. Inwieweit Neubaumaßnahmen durch Sickereffekte bzw. Umzugsketten zu einer Entlastung des preisgünstigen Wohnungsmarktsegmentes beitragen, ist in der Fachöffentlichkeit umstritten. Im Rahmen des Forschungsprojektes soll auf Basis einer umfassenden Empirie in vier Großstädten das Umzugsgeschehen näher analysiert werden, um daraus die Sickereffekte und deren Wirkungen auf das lokale Wohnungsmarktangebot abzubilden.

Projektstart: Januar 2017

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Mikrosimulation des Wohngelds und strukturelle Verbesserung der Anreize des Wohngelds

In Deutschland erfolgt die soziale Absicherung des Wohnens bei der Subjektförderung neben der Grundsicherung über das Wohngeld. Das Forschungsprojekt analysiert Verbesserungsmöglichkeiten für die strukturellen Anreize des Wohngeldes und prüft eine Dynamisierung der Wohngeldleistungen. Zudem wird untersucht, wie mehr Haushalte mit Wohngeld unterstützt werden können, die über ein Einkommen verfügen, welches den Grundsicherungsbedarf ohne Wohnkosten abdeckt.

Projektstart: September 2016

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Erfolgsfaktoren für Wohnungsbauvorhaben im Rahmen der Innenentwicklung von dynamischen Städten

Hinsichtlich der Entwicklung unserer Städte und Gemeinden existiert ein stadtplanerischer und im Baugesetzbuch verankerter Konsens zur Bevorzugung der (wohn-)baulichen Innenentwicklung vor der Außenentwicklung. Tatsächlich wird in den letzten Jahren zwar ein erheblicher Anteil des städtischen Wohnungsneubaus in der Innenentwicklung verwirklicht, jedoch treten zunehmend Widerstände auf, die die Nutzung der Potenziale zum Teil scheitern lassen. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden sowohl die Hemmnisse wie auch Erfolgsfaktoren der wohnbaulichen Innenentwicklung sichtbar gemacht und Strategien und Instrumente bewertet.

Projektstart: Dezember 2015

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Einzelprivatisierung von Wohnungen – Umfang, Struktur und wohnungspolitische Implikationen der Umwandlungsprozesse

Die Zahl der Eigentumswohnungen in Deutschland hat in den letzten Jahren bundesweit deutlich zugenommen. Zum einen sind viele Eigentumswohnungen neu gebaut worden, zum anderen wurden aber auch zahlreiche - vormalige - Mietshauswohnungen in Eigentumswohnungen nach Wohnungseigentumsgesetz umgewandelt. Diese Prozesse bieten Chancen wenn es z.B. um Eigentumsbildung und Altersvorsorge privater Haushalte geht, bergen aber möglicherweise auch Risiken im Hinblick auf ein schrumpfendes preiswertes Mietwohnungsangebot und Verdrängungstendenzen.

Projektstart: Dezember 2015

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Handlungsempfehlungen zur verstärkten Nutzung von energetischen Differenzierungsmerkmalen in Mietspiegeln

Vor dem Hintergrund von Klimaschutz und steigenden Energiepreisen gewinnt die Energieeinsparung in Mietwohngebäuden immer mehr an Bedeutung. Da ein Fehlen von energetischen Differenzierungsmerkmalen im Mietspiegel einerseits den Markt nicht ausreichend abbildet und andererseits als Hemmnis für Investitionen in energetische Modernisierung wirken kann, sollen in dem Projekt Handlungsempfehlungen zur verstärkten Nutzung von energetischen Differenzierungsmerkmalen in Mietspiegeln erarbeitet werden.
Projektstart: Januar 2009

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