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Innerstädtische Baulandreserven heben

Das Bundesbauministerium und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördern seit 2017 Kommunen, die mit neuen Ansätzen mehr ungenutzte Flächen für den Wohnungsbau aktivieren wollen. Die Städte setzen dafür Innenentwicklungsmanager ein und erweitern mit verschiedenen Bausteinen eine aktive Innenentwicklung. Eine Informationsbroschüre stellt deren Ansätze vor.

Bild zeigt ein bebauungsfähiges Grundstück mit eine Brücke auf der linken Seite und einer mauer an der rechten Seite und dem Grundstücksende hinten. BaulandQuelle: philipk76/Fotolia

Im Fokus der Modellvorhaben steht die Etablierung von Innenentwicklungsmanagern für den Wohnungsbau. Die Innenentwicklungsmanager unterstützen die Kommunalverwaltungen bei der Erfassung, Auswahl und Erschließung von Flächen, sprechen Grundstückseigentümer, Bauherren und Investoren an und moderieren die Verhandlungen zwischen den beteiligten Akteuren. Zudem steuern sie den Dialog mit der Bürgerschaft bei Wohnungsbauvorhaben und werben für mehr Akzeptanz für den Wohnungsneubau. Darüber hinaus fungieren sie als Schnittstelle sowohl zwischen den städtischen Ämtern als auch zwischen Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung.

Das BBSR berät die Modellvorhaben in Aalen, Berlin, Hamburg-Altona, Ludwigsfelde, Offenburg, Regensburg, Solingen und Trier und wertet deren Erfahrungen aus, damit auch andere Kommunen von den Lösungen profitieren können. Die Modellvorhaben werden im Rahmen des Programms "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" gefördert und laufen bis Ende 2019.

>> weitere Informationen und Download der Broschüre

Kontakt

Ernst Degener
Referat II 12 - Wohnen und Gesellschaft
Tel.: +49 228 99401-1243
ernst.degener@bbr.bund.de