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Vergleichende Stadtbeobachtung

Städte verdienen eine besondere Aufmerksamkeit, weil sich in ihnen gesellschaftliche Entwicklungen früh ankündigen und bündeln. Die Vergleichende Stadtbeobachtung des BBSR konzentriert sich auf die Situation und Entwicklung deutscher Städte sowohl in ihren administrativ festgelegten Grenzen als auch innerhalb von Stadtregionen. Städtische Wirklichkeiten werden somit sowohl hinsichtlich ihrer innerstädtischen Differenzierung als auch hinsichtlich ihrer Wechselbeziehungen zum Umland beschrieben.

Stadtbeobachtung wird derzeit zu einer immer wichtigeren Facette des räumlichen Informationssystems des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Damit wird einerseits der weltweit zu beobachtenden Verstädterung Rechnung getragen, andererseits aber auch der zunehmenden Bedeutung des Politikfeldes Stadtentwicklung. In Städten vergegenständlichen sich ökonomische, ökologische, politische, soziale und kulturelle Prozesse. Grundlegende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen ändern folglich das Bild der Städte wie das Leben in ihnen: Moderne Großstädte haben nur noch wenig gemein mit der traditionellen Europäischen Stadt.

Deutschland ist ein städtereiches Land mit einer ausgesprochen dezentral ausgeprägten Siedlungsstruktur. Um Stadtentwicklung in Deutschland vorzustellen, werden deshalb zwei sich ergänzende Zugänge gewählt:

  • Städte und Gemeinden

    Zum einen wird das Städtesystem der Bundesrepublik, also die Entwicklung von Städten und Stadtregionen, beschrieben und Veränderungen darin analysiert. Dazu dienen hauptsächlich Daten der Laufenden Raumbeobachtung.

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  • Innerstädtische Entwicklung

    Zum anderen werden innerstädtische Strukturen und Prozesse in deutschen Großstädten untersucht. Dazu dienen Daten aus dem gemeinsam mit ausgewählten Kommunen durchgeführten Kooperationsprojekt "Innerstädtische Raumbeobachtung - IRB".

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