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Raumordnungsberichte

Das Raumordnungsgesetz des Bundes (ROG) schreibt in § 22 Abs. 2 vor, dass das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in regelmäßigen Abständen gegenüber dem für Raumordnung zuständigen Bundesministerium Bericht erstattet. Die Raumordnungsberichte werden zur Vorlage an den Deutschen Bundestag verwendet. Nach dem Raumordnungsgesetz sind folgende Themen zu behandeln:

  • die bei der räumlichen Entwicklung des Bundesgebietes zugrunde zu legenden Tatsachen (Bestandsaufnahme, Entwicklungstendenzen),
  • die im Rahmen der angestrebten räumlichen Entwicklung durchgeführten und beabsichtigten raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen,
  • die räumliche Verteilung der raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen des Bundes und der Europäischen Union im Bundesgebiet und deren Wirkung,
  • die Auswirkungen der Politik der europäischen Integration auf die räumliche Entwicklung des Bundesgebietes.

Diese gesetzlich vorgeschriebenen Inhalte gehen zurück auf die erste Fassung des Raumordnungsgesetzes des Bundes von 1965. Da die Berichte sich auch auf fachliche Aspekte beschränken können, wurden in den sechzehn seitdem erstellten Raumordnungsberichten, entsprechend des aktuellen raumordnungspolitischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Hintergrunds, unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.

Die Raumordnungsberichte stützen sich im Wesentlichen auf das räumliche Informationssystem des BBSR, die "Laufende Raumbeobachtung", zu dessen Führung und Auswertung das BBSR nach ROG § 22 Abs. 1 verpflichtet ist, sowie die vom BBSR geführte Datei "Raumwirksame Mittel".

Raumordnungsbericht 2017

Erstmalig ist der Raumordnungsbericht thematisch fokussiert und widmet sich der Sicherung der Daseinsvorsorge als einer wesentlichen Grundlage für gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland. Ausgehend von den Strategien und Handlungsansätzen des Leitbilds „Daseinsvorsorge sichern“, enthält der Bericht zentrale empirische Ergebnisse, Analysen und grundlegende Handlungsempfehlungen zur Umsetzung des Leitbilds für die Raumentwicklung.
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Raumordnungsbericht 2011

Wie seine Vorgänger informiert auch der Raumordnungsbericht 2011 über regionale Trends unter anderem in den Bereichen Wirtschaft und Wohlstand, Wohnen, Demografie, Infrastrukturausstattung und Mobilität. Dargestellt werden auch die Verteilungswirkungen der Fördermittel von Bund, Ländern sowie der Europäischen Union. Zusammen mit ihrer Stellungnahme hatte die Bundesregierung den Bericht im Januar 2012 dem Deutschen Bundestag vorgelegt.
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Raumordnungsbericht 2005

Der Raumordnungsbericht 2005 berichtet auf der Grundlage von Analysen des BBR umfassend über die Raumentwicklung in Deutschland. Er besteht aus zwei Berichtsteilen: In Teil 1 "Raumentwicklung" erfolgt eine indikatorengestützte Bestandsaufnahme der räumlichen Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit sowie eine Prognose der mittelfristig bis 2015/2020 absehbaren Tendenzen der Raumentwicklung. Teil 2 "Raumbedeutsame Planungen und Maßnahmen" stellt die im Berichtszeitraum ergriffenen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen dar. Er diente dabei der analytischen Unterfütterung und Vorbereitung der neuen "Leitbilder und Handlungsstrategien zur Raumentwicklung" von 2006.

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Raumordnungsbericht 2000

Der Raumordnungsbericht 2000 ist der erste nach dem Raumordnungsgesetz von 1998 vom BBR eigenverantwortlich erarbeitete Bericht. Er stützt sich auf das räumliche Informationssystem des BBR und bietet damit die Möglichkeit, diese Informationen den Fachbehörden von Bund und Ländern und auch einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

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