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Quartiersmanagement Soziale Stadt –
Ein Ansatz für integriertes Handeln

Konzept

Forschungskonzeption

Die empirische Untersuchung gliedert sich im Wesentlichen in fünf Bausteine:

  1. Um bestehende Erkenntnisse zur Umsetzung von Quartiersmanagements in der Sozialen Stadt zu erfassen, führte das Projektteam Sekundäranalysen von Begleitforschungen und Evaluationen des Programms Soziale Stadt durch.
  2. Das Projektteam wertete aktuelle und ältere Förderrichtlinien aus und führte Expertengespräche mit den Akteuren, die in den Ländern für den Bereich Soziale Stadt verantwortlich waren. Die so gesammelten Informationen halfen dem Projektteam, die rechtlichen Grundlagen von Quartiersmanagements im Programm Soziale Stadt zu analysieren.
  3. Experteninterviews mit Trägern unterschiedlicher Quartiersmanagements sammelten die bestehenden Erfahrungen mit den Vorgehensweisen in einzelnen Aufgabenfeldern, den förderlichen Rahmenbedingungen und der erfolgreichen Ausgestaltung sowie mit Hindernissen und Schwierigkeiten.
  4. Das Projektteam analysierte Rahmenbedingungen, Ausgestaltung und Vorgehensweisen von fünf guten Beispielen für die Umsetzung von Quartiersmanagements: Berlin-Bülowstraße, Dortmund-Nordstadt, Elmshorn-Hainholz, Magdeburg-Südost und Raunheim-Ringstraße.
  5. Das Projektteam führte eine Dokumentenanalyse und Interviews mit Experten für unterschiedliche aktuelle gesellschaftliche Themen durch. Auf dieser Grundlage untersuchte es die Übertragbarkeit von Quartiersmanagements

Im Frühjahr 2016 diskutierten Experten die Ergebnisse der empirischen Untersuchung in zwei Workshops. Die Ergebnisse des Projekts und der Leitfaden wurden am 20. September 2016 in einer Konferenz in Berlin präsentiert.

Forschungsleitfragen

  • Welche Erkenntnisse zu Aufgaben, Zielen und Umsetzung des Instruments Quartiersmanagement gibt es im Rahmen der Sozialen Stadt? Welche Rolle spielt das Quartiersmanagement in der Sozialen Stadt bei der Umsetzung von städtebaulichen Maßnahmen im Programm Soziale Stadt, bei der Koordinierung und Bündelung der Maßnahmen vor Ort (integrierter Ansatz) und bei der Bürgerbeteiligung?
  • Was sind die Erfolgsfaktoren in der Aufgabenübernahme durch ein Quartiersmanagement? Wo sind ggf. Grenzen?
  • Welche Rolle kann das Quartiersmanagement einnehmen, um gesamtstädtische Entwicklungsziele mit quartiersbezogenen Strategien zu verzahnen?
  • Welche Erkenntnisse lassen sich für die Stadtentwicklung grundsätzlich, aber auch auf andere Städtebauförderungsprogramme oder andere Politikbereiche übertragen? Welche Verbesserungspotenziale gibt es?

Zusatzinformationen

Kontakt

Juliane Wagner
Referat I 4 - Städtebauförderung, Soziale Stadtentwicklung
Tel.: +49 228 99401-2335