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Wie viel (Re-)Urbanisierung durchzieht das Land?

Hrsg.:

BBSRBBSR-Analysen KOMPAKT07/2017Bonn, Mai 2017

Hält die Reurbanisierung in Deutschland an oder ist ein Ende des Wachstums der Großstädte erreicht? In die vielen, teils widersprüchlichen Meldungen bringt diese Untersuchung Ordnung über eine differenzierte Auswertung verschiedener Indikatoren, die die aktuellen Prozesse der Re- und Suburbanisierung quantifizieren.

Von wenigen Regionen abgesehen findet auch aktuell (Zeitraum 2011 bis 2015) bundesweit eine Konzentration des Bevölkerungswachstums auf Groß- und Mittelstädte statt. Reurbanisierung bedeutet jedoch nicht ein automatisches Ende von Suburbanisierung, sondern beide Prozesse finden in den Regionen parallel statt. Ursache hierfür ist das unterschiedliche Verhalten der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die Reurbanisierung wird vornehmlich von den jüngeren Altersgruppen zwecks Ausbildung, Berufseinstieg und Karriere getragen, Suburbanisierung überwiegend von Familien. Ein eindeutiger Einfluss von Miet- und Immobilienpreisen auf die Stärke der Suburbanisierung von Familien kann für die deutschen Großstädte statistisch allerdings noch nicht nachgewiesen werden.

Ansprechpartner:
Antonia Milbert (antonia.milbert@bbr.bund.de)

  • kostenfrei zu beziehen beigabriele.bohm@bbr.bund.de
  • Stichwort:BBSR-Analysen KOMPAKT 07/2017
  • ISSN2193-5017
  • ISBN978-3-87994-123-0
  • urn:nbn:de:101:1-201707183323


Inhalt

Vorwort

  • Messung von Re- und Suburbanisierung
  • Differenzierte Betrachtung der Großstadtentwicklung
  • Wohn- und Immobilienpreise als Push-Faktoren?
  • Fazit und Ausblick

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