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Benchmarks für die Energieeffizienz von Nichtwohngebäuden

Vergleichswerte für Energieausweise

Hrsg.:

BMVBS, BBSRBBSR-Online-Publikation09/2009März 2009

Die Regelungen der auf die Energieeinsparverordnung (EnEV) bezogenen amtlichen Bekanntmachungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie werden im Jahr 2009 neu herausgegeben. Das Gutachten "Benchmarks für die Energieeffizienz von Nichtwohngebäuden - Vergleichswerte für Energieausweise" war eines von zwei Gutachten zur Vorbereitung der neuen Bekanntmachung. In diesem Zusammenhang diente es als wesentliche Grundlage für die Bereitstellung von Referenzwerten für Nichtwohngebäude, die sich typischerweise im Bereich des Privateigentums befinden. Hierbei waren für verschiedene Gebäudetypen Vergleichswerte für den spezifischen Heizenergieverbrauchskennwert sowie den Stromverbrauchskennwert zu ermitteln. Ergänzend wurden darüber hinaus auch verschiedene methodische Aspekte bezüglich der Regeln zur Ermittlung von Verbrauchskennwerten betrachtet. Insgesamt wurden Datensätze von 5052 Gebäuden ausgewertet und entsprechende Referenzwerte ausgewiesen.

Bearbeitung:
ARGE Benchmark, Bruchköbel (Auftragnehmer)
Lars Karopka, Andreas Klöffel MSc, Ingo Therburg, Dr. Roland Kopetzky, Dr. Tim Weber, Sabine Kunkel

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
Horst-Peter Schettler-Köhler (Leitung) (horst.schettler@bbr.bund.de), Andrea Vilz (andrea.vilz@bbr.bund.de)

  • ISSN1868-0097
  • urn:nbn:de:0093-ON0909R223


Inhalt

Zusammenfassung / Summary

  1. Einführung
    1.1 Rahmenbedingungen
    1.2 Aufgabenstellung
    1.2 Herangehensweise
  2. Festlegung der Randbedingungen zur Datenerfassung und -auswertung
    2.1 Anonymisierung der Daten
    2.2 Klimabereinigung
    2.3 Leerstand
    2.4 Allgemeinverbrauch/Mieterverbrauch - Umgang mit vermieteten Flächen
    2.5 Diskussion der bestehenden Gebäudekategorisierung nach BWZK
    2.6 Übersicht Datenbestand
    2.7 Änderungen gegenüber der Auswertung von 2007
  3. Datenauswertung und Gebäudetypisierung
    3.1 Hotel, Beherbergung
    3.2 Gaststätten
    3.3 Veranstaltungsgebäude
    3.4 Laborgebäude, privat
    3.5 Sportanlagen
    3.6 Handel/Dienstleistung
    3.7 Gesundheitswesen
    3.8 Verkehrsinfrastruktur
    3.9 Bürogebäude
    3.10 Faktoren zur Flächenumrechnung
  4. Weiterführende Untersuchungen
    4.1 Vergleich Ansatz Witterungsbereinigung 2007/2008
    4.2 Überschneidungen mit den Vergleichswerten nach BWZK
    4.3 Möglicher Ansatz zur Bewertung von vermieteten Flächen, deren Stromzähler sich nicht im Zugriff des Eigentümers befindet, am Beispiel von Büros
  5. Analyse der bisherigen Regelung zur verbrauchsorientierten Bewertung: Schwachpunkte und Ansätze zur Weiterentwicklung
    5.1 Trennung zwischen öffentlichen und nicht öffentlichen Gebäuden
    5.2 Ausrichtung auf immobilienwirtschaftliche Belange
    5.3 Möglichkeiten zur Berücksichtigung des Nutzereinflusses nicht voll ausgeschöpft
    5.4 Entwicklung von empirisch gestützten Vergleichswerten
    5.5 Einführung von nutzungsangepassten (maßgeschneiderten) Vergleichswerten als Bindeglied zwischen Bedarf und Verbrauch im Gebäudebestand
    5.6 Keine zentrale Erfassung der ausgestellten Ausweise, keine Fortschreibung der Vergleichswerte
    5.7 Anmerkungen zur Bekanntmachung von Juli 2007
  6. Ergänzende Diskussion zu weiteren Einflüssen verbrauchs- und bedarfsorientierter Bewertungen
    6.1 Verbrauchsorientierte Einordnung
    6.2 Kompatibilität von "Gebäude" und Abrechnungseinheit
    6.3 Ansätze zur Eliminierung des Nutzungseinflusses bei verbrauchsorientierter Bewertung
    6.4 Gegenüberstellung von empirischen (qualitativen) und statistischen (quantitativen) Vergleichswerten
    6.5 Nutzungsangepasste Vergleichswerte als Perspektive für die deutsche Weiterentwicklung der Energieeinsparverordnung
  7. Danksagung
  8. Quellenverzeichnis
  9. Anlagen


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des Forschungsvorhabens "Benchmarks für die Energieeffizienz von Nichtwohngebäuden - Referenzwerte für Energieausweise".
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