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Sondierungsstudie zur Quantifizierung von Rebound-Effekten bei der energetischen Sanierung von Nichtwohngebäuden/Bundesliegenschaften

Hrsg.:

BBSRBBSR-Online-Publikation01/2015Februar 2015

Bisherige Studien für den Wohnungsbau zeigen, dass bei der energetischen Sanierung von Gebäuden in der Realität längst nicht so viel Energie eingespart wird wie ursprünglich geplant. Danach werden nur ein Teil der theoretisch möglichen Einsparungen tatsächlich realisiert. Denn häufig verhalten sich die Gebäudenutzer nicht so energiebewusst wie erhofft.

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie ergänzen Befunde für den Wohnungsbau. Untersucht wurden die Rebound-Effekte bei der Sanierung von Büro- und Verwaltungsgebäuden. Zwei Bundesbauten und zwei Gebäude des Landes Sachsen dienten als Fallstudien. Auf Basis von Interviews mit Nutzern und Fachleuten haben die Wissenschaftler Erkenntnisse über das Nutzerverhalten gewinnen können. Im Ergebnis zeigt sich, dass Sanierung und energiebewusstes Verhalten der Nutzer Hand in Hand gehen müssen. Ansonsten bleiben die Einspareffekte vergleichsweise gering. Kampagnen wie "mission E" der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben setzen dort an. Durch Informationsangebote soll das Bewusstsein für das Energiesparen am Arbeitsplatz gestärkt werden.

Projektleitung
Jörg Lammers, BBSR joerg.lammers@bbr.bund.de

  • ISSN1868-0097
  • urn:nbn:de:101:1-201502278562


Inhalt

Vorwort

  1. Einführung
  2. Begriffsdefinition und Methodik
  3. Stand des Wissens zum Energieverbrauch in Nichtwohngebäuden und zum Nutzerverhalten
  4. Fallstudien
  5. Schlussfolgerungen und Empfehlungen
  6. Literaturverzeichnis

Anhang


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des Zukunft-Bau-Projektes "Sondierungsstudie zur Quantifizierung von Rebound-Effekten bei der energetischen Sanierung von Nichtwohngebäuden/Bundesliegenschaften".
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