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Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien

Hrsg.:

BBSRBBSR-Online-Publikation09/2015September 2015

Insbesondere auf den Wohnungsmärkten in Wachstumsregionen wird das Angebot an Wohnraum immer knapper. Viele Städte können oft nicht mehr ausreichend Flächen aktivieren, um der steigenden Nachfrage im Wohnungsneubau gerecht zu werden. Zumal das Flächenrecycling von großen Arealen mittlerweile häufig nahezu abgeschlossen ist. Vor diesem Hintergrund wird die Umnutzung von bestehenden Gebäuden daher zunehmend interessant für die Immobilienwirtschaft: Immer mehr Nichtwohngebäude werden zu Wohnraum umgewandelt.

Um diese Entwicklung systematisch zu analysieren, hat das BBSR im Auftrag des BMUB das Forschungsvorhaben "Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien" initiiert und aufgelegt. Mit der nun vorliegenden Studie werden erstmals die Umwandlungsaktivitäten in Deutschland systematisch erfasst sowie begünstigende und hemmende Faktoren für die Umwandlung analysiert. Neben der Querschnittsauswertung der erfassten Umwandlungsprojekte, die in der vorliegenden Online-Publikation zu finden ist, wurden 22 Projekte als Fallstudien vertieft untersucht, die gesondert in der BBSR-Online-Publikation Nr. 10/2015 dokumentiert sind (>> weitere Informationen).

Im Ergebnis zeigte sich in der Studie, dass die Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnraum ein geeignetes Instrument ist, um in prosperierenden Städten einen Beitrag zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes zu leisten. So bieten Umwandlungen die Chance, in Verdichtungsräumen bei eingeschränkter Flächenverfügbarkeit das Angebot an innerstädtischen Wohnungen zu erhöhen. In Schrumpfungsregionen bedienen Umwandlungsprojekte in attraktiven Lagen die Nachfrage nach qualitativ höherwertigem Wohnraum.

Herausgeber
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Projektleitung
Karin Lorenz-Hennig, BBSR (karin.lorenz-hennig@bbr.bund.de)
Ute Birk, BBSR (ute.birk@bbr.bund.de)

Bearbeitung
empirica ag, Berlin
Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier, Thomas Abraham,
Bettina Radermacher, Johanna Neuhoff

Propos Projektentwicklung GmbH, Berlin
Martin Menrad

  • ISSN1868-0097
  • urn:nbn:de:101:1-2015100811375


Inhalt

Kurzfassung/Abstract

1. Einleitung
1.1 Hintergrund und Forschungsinteresse
1.2 Forschungsfragen
1.3 Methodisches Vorgehen

2. Umwandlungsprojekte im Überblick
2.1 Umwandlungsprojekte in Deutschland: Quantitativer Überblick
2.2 Differenzierung der Umwandlungsprojekte nach verschiedenen Merkmalen

3. Bedeutung der Umwandlungsprojekte für die Wohnraumversorgung
3.1 Umwandlungsgeschehen vorwiegend in Wachstumsregionen
3.2 Preissegmente bei Umwandlungsprojekten
3.3 Spezifische Angebotsformen durch Umwandlungsprojekte.
3.4 Beseitigung von städtebaulichen Missständen und städtebauliche Aufwertung von Quartieren durch Umwandlungen

4. Rahmenbedingungen, Erfolgsfaktoren und Hemmnisse
4.1 Vorbemerkung
4.2 Investitionsstrategien und Akteure
4.3 Standorte von Umwandlungsprojekten
4.4 Planungsrechtliche Perspektive
4.5 Baufachliche und bauordnungsrechtliche Aspekte
4.6 Zielgruppen und Vermarktung
4.7 Wirtschaftlichkeit
4.8 Förderung und steuerliche Rahmenbedingungen

5. Fazit


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis der ExWoSt-Studie "Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien".
>> weitere Informationen

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