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Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung

Hrsg.:

BBSRBBSR-Online-Publikation13/2015November 2015

Die Bewältigung von vielen sozialen Herausforderungen – angefangen von der Schaffung gleicher Bildungschancen bis hin zur Integration und Teilhabe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund – ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Neben den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, sind auch Unternehmen und Stiftungen wichtige Akteure, die sich in hohem Umfang für soziale und kulturelle Belange einsetzen. Es besteht großes Potenzial darin, das Engagement von Unternehmen und Stiftungen mit den Aufgaben der öffentlichen Hand zu verknüpfen und dabei auf benachteiligte Quartiere zu fokussieren, wo sich soziale Probleme konzentrieren. Dabei soll es nicht darum gehen, Unternehmen und Stiftungen für öffentliche Aufgaben in Anspruch zu nehmen. Gebraucht wird stattdessen eine neue sektorenübergreifende Kultur der Mitverantwortung von Kommune, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Oft gibt es jedoch Unsicherheiten darin, die Lösung gesellschaftlicher Probleme gemeinsam anzupacken und dabei miteinander zu kooperieren. Dies war der Ausgangspunkt des ExWoSt-Forschungsfeldes "Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung". In acht Modellvorhaben haben Kommunen Partnerschaften mit Unternehmen und Stiftungen aufgebaut, um die Entwicklung sozial benachteiligter Quartiere gemeinsam voranzutreiben. Dabei wurden erfolgreich neue Ansätze entwickelt und durch die neuen Kooperationen sind viele interessante Projekte entstanden.

Projektleitung
Juliane Wagner, BBSR (juliane.wagner@bbr.bund.de)
Martina Kocks, BBSR (martina.kocks@bbr.bund.de)

Bearbeitung
Quaestio Forschung & Beratung, Bonn
Bernhard Faller, Christiane Kleine-König, Nora Wilmsmeier

  • ISSN1868-0097
  • urn:nbn:de:101:1-201511273936


Inhalt

Vorwort
Kurzfassung
Abstract

  1. Zur Einordnung
    1.1 Soziale Quartiersentwicklung – Konzeptionelle Veränderung im Umgang mit benachteiligten Stadtteilen
    1.2 Aufbau des Forschungsfeldes
  2. Ausgewählte empirische Ergebnisse zum Engagement von Unternehmen und Stiftungen
    2.1 Engagementfelder von Unternehmen und Stiftungen
    2.2 Räumliche Orientierung des Engagements
    2.3 Bestehendes Engagement in sozial benachteiligten Stadtteilen
    2.4 Hemmnisse und Informationsbedarfe für ein Engagement in benachteiligten Stadtteilen
  3. Praktische Erfahrungen beim Aufbau von Kooperationsstrukturen – Vorgehensweise und Ergebnisse der Modellvorhaben
    3.1 Bad Oldesloe: SchanZe – wohnen und leben in guter Nachbarschaft

    3.2 Bremen: Vahrer Ausbildungsweg – der direkte Weg in die Ausbildung
    3.3 Hamburg: heimspiel.Neuwiedenthal – Heimspiel für Bildung
    3.4 Hannover: Zusammenleben im Quartier fördern – Beteiligung stärken
    3.5 Kiel: Netzwerk "Leben & Arbeiten Kieler Ostufer"
    3.6 Leipzig: "Ostwärts" – Bündnis für eine innovative sozialverträgliche Immobilienentwicklung im Leipziger Osten
    3.7 Nürnberg: Stadtteilpatenschaften – Ein Modell der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Stiftungen im Rahmen sozialräumlicher Entwicklung
    3.8 Wuppertal: Partnerschaften stärken, neue Partner gewinnen
    3.9 Zwischenfazit

  4. Engagement von Unternehmen und Stiftungen in benachteiligten Stadtteilen – Erkenntnisse aus dem Forschungsfeld
    4.1 Motive und Interessen der Unternehmen und Stiftungen
    4.2 Wege der Ansprache von Unternehmen und Stiftungen
    4.3 Aspekte der Zusammenarbeit
    4.4 Rolle und Selbstverständnis der Kommune
    4.5 Wirkungen der Zusammenarbeit
    4.6 Grenzen des Engagements
    4.7 Zwischenfazit
  5. Übergeordnete Ergebnisse und Empfehlungen
    5.1 Zentrale Erkenntnisse
    5.2 Empfehlungen
    5.3 Fazit

Literaturverweise
Anhang

  • Fragebogen und Gesamtergebnisse zur Stiftungsbefragung
  • Fragebogen und Gesamtergebnisse zur Unternehmensbefragung


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des ExWoSt-Forschungsfeldes "Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung". >> weitere Informationen

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