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Webbasierte Medien in der Stadtentwicklung: Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft

Hrsg.:

BBSRBBSR-Online-Publikation28/2017April 2018

Wenn Bürgerinnen und Bürger bei städtischen Projekten mitdiskutieren oder eigene Initiativen starten, sich über Planungen informieren oder Beschwerde dagegen einlegen, dann geschieht dies heute immer häufiger auch online. Inzwischen ist das Internet in der Stadtentwicklung zu einem wichtigen Medium geworden, das neue Wege in der Kommunikation zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung eröffnet hat. Partizipation 2.0, Transparenz 2.0 oder Kollaboration 2.0 sind die Schlagworte in der aktuellen Diskussion.

All das klingt verheißungsvoll, doch auch diese Entwicklung ist nicht frei von Ambivalenzen und wirft so manche Frage auf: Entstehen durch das Internet tatsächlich neue Möglichkeiten, an der Gestaltung unserer Städte mitzuwirken und Planungs- und Entscheidungsprozesse zu beeinflussen? Lassen sich über die digitalen Kanäle breite Bevölkerungskreise erreichen? Welche Ressourcen und Kompetenzen braucht es eigentlich, damit Beteiligung im Internet auch funktioniert?

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Nutzung webbasierter Medien in der Stadtentwicklung und untersucht, welche Auswirkungen ihr Einsatz auf Planungsprozesse, Akteurskonstellationen und Teilhabemöglichkeiten hat. Sie zeigt Handlungsoptionen auf, wie eine partizipative Stadtentwicklung mittels webbasierter Medien weiter gefördert werden kann.


Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Referat I 2 – Stadtentwicklung
Dr. Lars Wiesemann,
Dr. Marion Klemme (marion.klemme@bbr.bund.de)

Auftragnehmer
Geographisches Institut Universität Bonn
Prof. Dr. Claus-C. Wiegandt, Michael Lobeck

Zebralog GmbH & Co. KG
Dr. Oliver Märker, Konstantin Wolf, Johannes Häußler, Sabrina Christ

  • ISSN1868-0097
  • urn:nbn:de:101:1-201805176209


Inhalt

Vorwort

Kurzfassung
Summary

  1. Webbasierte Medien in der Stadtentwicklung: Ausgangspunkte
  2. Vielfalt bei der digitalen Teilhabe
    2.1 Akteure
    2.2 Ziele
    2.3 Inhaltliche Reichweite
    2.4 Räumlicher Bezug
    2.5 Dauerhaftigkeit
    2.6 Mitwirkungsgrad
    2.7 Originalität
    2.8 Typen der digitalen Teilhabe
  3. Sieben Erkenntnisse zum Umgang mit webbasierten Medien in der Stadtentwicklung
    3.1 Crossmedialität – Offline-und Online-Beteiligung miteinander verwoben
    3.2 Soziale Medien – Mehr Nutzen für Zivilgesellschaft als für Kommunen
    3.3 Rechtliche Vorschriften – Kommunen im Einsatz webbasierter Medien eingeschränkt
    3.4 Neue Intermediäre – Kompetenzen und Akteure
    3.5 Transparenz – Augenhöhe schaffen
    3.6 Ressourcen – Kommunikation im Internet ist nicht kostenlos
    3.7 Effizienz – Automatisierung und Kostensenkung
  4. Webbasierte Medien und Urban Governance – Schlussfolgerungen zu neuen Möglichkeiten und Herausforderungen
    4.1 Verbreitung, Möglichkeiten und Herausforderungen
    4.2 Urban Governance
    4.3 Handlungsempfehlungen

Literatur


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis der ExWoSt-Studie "Smart Cities – Webbasierte Medien in der Stadtentwicklung: Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft".
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