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Nachweis des Energiestandards zur Umsetzung einer Klimakomponente im Wohngeld

Hrsg.:

BBSRBBSR-Online-Publikation05/2019März 2019

Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD thematisiert die Einführung einer Klimakomponente für das Wohngeld. So sollen Wohngeldhaushalte dabei unterstützt werden, Wohnungen mit einem höheren Energiestandard bezahlen zu können. Denn ab einem bestimmten energetischen Standard können höhere Höchstbeträge der Miete oder Belastung in die Berechnung des Wohngeldes einfließen.

Ein Verfahren zum Nachweis des energetischen Standards muss mit wenigen relevanten Kenngrößen den energetischen Zustand des Gebäudes treffsicher beschreiben können. Zudem sollen Wohngeldempfänger oder deren Vermieter möglichst unkompliziert diese Angaben machen können. Und schließlich soll das Verfahren Ergebnisse liefern, welche die Behörden rechtssicher und einfach bei der Wohngeldberechnung umsetzen können.

Die Studie empfiehlt, als Nachweis des Energiestandards einen KfW-Effizienzhaus-Standard 100 oder besser anzuwenden. Auch die Verwendung von EnEV-Bedarfsausweisen ab der Fassung 2009 ist möglich. Wenn keine Unterlagen zum Energiestandard des Gebäudes vorliegen, wird ein vereinfachter ingenieurmäßiger Ansatz vorgestellt, der ersatzweise zur Anwendung kommen könnte.

Wissenschaftliche Begleitung
Referat II 12 – Wohnen und Gesellschaft
Franziska Bensch (franziska.bensch@bbr.bund.de),
Nina Oettgen (nina.oettgen@bbr.bund.de)

Auftragnehmer
IWU – Institut Wohnen und Umwelt GmbH, Darmstadt
Michael Grafe, Dr. Holger Cischinsky

  • ISSN1868-0097
  • urn:nbn:de:101:1-2019040108251571771393


Inhalt

Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis

  1. Kurzfassung
  2. Summary
  3. Hintergrund, Aufgabenstellung und Vorgehensweise
  4. Grundsätzliche Anforderungen an das Verfahren
  5. Prüfung und Bewertung von Verfahrensvarianten für ein praktikables Nachweisverfahren
    5.1 Verfahrensvarianten der Machbarkeitsstudie
    5.2 Weitere Verfahrensvarianten
    5.3 Gegenüberstellung der untersuchten Verfahrensvarianten und thesenartige Zusammenfassung der Kernaussagen
  6. Erstellung eines Konzeptes für ein vereinfachtes Nachweisverfahren
    6.1 Abgrenzungskriterien zum Ausschluss von der Klimakomponente
    6.2 Nachweis der Klimakomponente unter Verwendung von KfW-Effizienzhaus-Nachweisen (Stufe 1) und EnEV-Bedarfsausweisen (Stufe 2)
    6.3 Zeit- und maßnahmenbezogener Alternativvorschlag zur stark vereinfachten Abbildung von Anforderungen an energieeffiziente Gebäude
    6.4 Vereinfachter Ansatz für ein Ersatzverfahren nach Stufe 3 – Erhebung von Merkmalen zu Gebäudehülle und Wärmeversorgung
  7. Zusammenfassung


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des gleichnamigen allgemeinen Ressortforschungsprojekts.
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