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Nahversorgung und Nahmobilität: Verkehrsverhalten und Zufriedenheit

BMVBS-Online-Publikation 08/11, Hrsg.: BMVBS, Mai 2011

Die Reduzierung des motorisierten Verkehrs ist im Interesse einer nachhaltigen, ressourcen- und umweltschonenden Stadtentwicklung ein wichtiges Ziel. Die Analyse des Verkehrsverhaltens liefert hierfür entscheidende Grundlagen. In der vorliegenden Veröffentlichung werden die Ergebnisse einer Untersuchung über das Verkehrsverhalten beim Einkauf sowie über Erreichbarkeit von Einkaufsgelegenheiten und die Verkehrserzeugung in Abhängigkeit von Einkaufsstandorten dargestellt. Das Verkehrsverhalten wird hierbei kleinräumlich und sozial differenziert betrachtet. Die Ergebnisse weisen auf erhebliche Potenziale zur Einsparung von Verkehr im Einkaufssektor hin - wenn das lokale Angebot "stimmt". Es zeigt sich, dass nicht-integrierte Standorte von Einkaufsgelegenheiten wesentlich mehr Pkw-Verkehr erzeugen als integrierte Standorte.

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Bearbeitung
Forschungsbüro Scheiner Dortmund und Büro für integrierte Planung, Berlin
Uta Bauer (Leitung), Dr. Joachim Scheiner, Susanne Liepe
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Berlin
Silke Jung

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
Stephan Günthner

urn:nbn:de:101:1-201105193466

Inhalt

1 Datengrundlagen
1.1 Mobilität in Deutschland 2002 und 2008
1.2 Stadtleben (2002/2003)

2 Verkehrsverhalten bei der Versorgung: Ergebnisse bundesweiter Analysen
2.1 Veränderung des Verkehrsverhaltens von 2002 bis 2008
2.2 Erreichbarkeit von Einkaufsgelegenheiten aus Sicht der Befragten
2.3 Verkehrsverhalten beim Einkaufen in großen und kleinen Gemeinden
2.4 Verkehrsverhalten beim Einkauf nach nahräumlicher Erreichbarkeit von Geschäften
2.5 Zeitaufwand für Einkäufe
2.6 Wann ist Erreichbarkeit von Einkaufsgelegenheiten "gut"?
2.7 Verkehrserzeugung integrierter und desintegrierter Einkaufsstandorte
2.8 Einkaufen als vor- und nachgelagerte Aktivität im Rahmen von Wegeketten

3 Zufriedenheit mit Nahversorgungsangeboten
3.1 Zufriedenheit in unterschiedlichen Gebietstypen
3.2 Zufriedenheit mit Nahversorgungsangeboten nach Entfernung zum nächsten Supermarkt
3.3 Verkehrsmittelwahl in Abhängigkeit von der Entfernung zum nächsten Supermarkt

4 Zentrale Ergebnisse der Analysen

5 Folgerungen
5.1 Räumliche Differenzierung und Potenziale für Nahmobilität
5.2 Soziale Differenzierung
5.3 Distanzschwellen: wie weit ist zu weit?
5.4 Was ist Nahversorgung?
5.5 Wer profitiert besonders von besseren Nahversorgungsangeboten?

6 Anhang


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis der ExWoSt-Studie "Nahmobilität und Nahversorgung - Gute Beispiele integrierter Erschließungskonzepte".
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