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Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen

Hrsg.:

BBSRExWoSt-Informationen50/xBonn

Das Forschungsfeld beschäftigt sich bewusst mit Kleinstädten in peripheren Lagen. Denn, trotz einer positiven gesamtdeutschen wirtschaftlichen Entwicklung, stehen Kleinstädte in peripheren Lagen im Vergleich zu anderen Stadt- und Lageypen vor größeren Herausforderungen. Gleichzeitig sind diese Städte und Gemeinden aber wichtige wie vielfältige Wohn-, Arbeits- und Versorgungsstandorte. Der Bevölkerung bieten sie eine besondere, eigene Lebensqualität. Viele mittelständische – oft hochspezialisierte - Unternehmen sind dort beheimatet.

ExWoSt-Info 50/1

Doch welche Potenziale existieren vor Ort? Wie lassen sich weitere identifizieren, um eine nachhaltige Stadtentwicklung zu ermöglichen? Welchen Einfluss haben künftige gesellschaftliche Entwicklungen und Trends auf die Kleinstädte? Und wie sehen unterschiedliche Beteiligungsformate aus? Diese Fragen standen nicht nur bei der Arbeit der Kleinstädte vor Ort im Vordergrund, sondern auch bei der Erfahrungswerkstatt in Bad Lobenstein. Teilnehmer aus allen acht Modellvorhaben berichteten dort, dass sie mit ihrer Arbeit bereits kritisch-konstruktive Diskussionen auslösen konnten. Der Austausch machte zudem deutlich, dass sich auch in den Kleinstädten eine Digitalisierung der Lebens- und Arbeitsstile vollzieht, die sich mit einer Digitalisierung ergebenen Möglichkeiten aber nur nutzen lassen, wenn eine leistungsfähige Breitbandversorgung gegeben ist. Einen weiteren wichtigen Beitrag in den Modellvorhaben leisten die örtlichen Jugend-BarCamps.

ExWoSt-Info 50/2

Das Heft 50/2 schließt an die erste Ausgabe an und beschreibt das weitere Vorgehen in den Szenarioprozessen, die mittlerweile in den Modellvorhaben kurz vor dem Abschluss stehen. Unterschiedliche Themenschwerpunkte wie "Wohn- und Lebensqualität" oder "Neue Impulse für Wirtschaft und Bildung" kristallisieren sich durch die "kooperative Kleinstadtentwicklung" als Zwischenergebnis heraus. Diese werden im Heft ebenso dargestellt, wie eine Zusammenfassung der Jugend-BarCamps und die jeweiligen Entwicklungen in den acht Modellvorhaben.

ExWoSt-Info 50/3

Die "kooperative Kleinstadtplanung" mit dem Ziel einer eigenen, von der Stadtgesellschaft gestalteten "kleinstädtischen Urbanität", ist eines der zentralen Ergebnisse des Forschungsfelds. Die intensiven Prozesse vor Ort, besonders über die Szenariomethode, reflektieren die Wünsche und Vorstellungen der Stadtgesellschaft. Sie schaffen gemeinsam getragene Zukunftsbilder von Lebendigkeit, Vielfalt, Attraktivität und somit von Urbanität. Kurzfristige Starterprojekte sowie mittel- und langfristige Leitprojekte werden vor Ort entwickelt und umgesetzt. Diese führen zu neuen, anlassbezogenen – oft informellen - Akteursnetzwerken und Allianzen. Auszüge aus den Szenariogeschichten der acht Modellvorhaben sowie die entsprechenden Visualisierungen werden im Heft vorgestellt.


Herausgeber
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Referat I 7
Lars Porsche (Projektleiter) (lars.porsche@bbr.bund.de)

Auftragnehmer
Hochschule Neubrandenburg
Institut für Kooperative Regionalentwicklung
Prof. Dr. Peter Dehne (Leitung)

  • kostenfrei zu beziehen beiexwost-i7@bbr.bund.de
  • Stichwort:Kleinstädte ExWoSt-Info 50/x ('x' ersetzen mit der Nr. der Ausgabe)
  • ISSN0937-1664
Nr.DownloadTitel
50/3
urn:nbn:de:101:1-2018072610184478581259
Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen (06/2018)
50/2urn:nbn:de:101:1-201801262342
Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen (01/2018)
50/1urn:nbn:de:101:1-201611242925
Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen (09/2016)


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des gleichnamigen ExWoSt-Forschungsfeldes.
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