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Multilokales Wohnen - IzR 1/2.2009

Die Autoren

Dr. Hans-Liudger Dienel

Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Zentrums Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin
(www.ztg.tu-berlin.de) und des nexus Instituts für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung, Berlin (www.nexus-berlin.com). Nach dem Studium (Geschichte, Soziologie, Philosophie, Maschinenbau, M.A., Dipl.-Ing.) Promotion an der Universität München; von 1989 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut des Deutschen Museum.

Arbeitsschwerpunkte: Wissens- und Kooperationsmanagement, Mobilitätsforschung, (historische) Innovationsforschung

Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.:

  • Die neue Nähe. Raumpartnerschaften verbinden Kontrasträume. Stuttgart 2004 (Hrsg., mit H.-P. Meier-Dallach, C. Schröder)
  • Vielseitig, überschaubar, kinderfreundlich. Familienleben in kleineren Städten Sachsen-Anhalts. Halle 2007 (Hrsg. mit P. Albrecht)
  • Transdisziplinäres Kooperationsmanagement. Neue Wege für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft. München 2004 (Hrsg. Mit M. Schophaus, S. Schön)
  • Leitfaden für interdisziplinäre Forschergruppen: Projekte initiieren - Zusammenarbeit gestalten. - Stuttgart 2005 (mit C. von Blanckenburg, B. Böhm, H. Legewie)
  • Handbuch Eventverkehr. Planung, Gestaltung, Arbeitshilfen. Berlin 2004 (Hrsg. Mit J. Schmithals)
  • Public Transport and it's Users. The Passenger's Perspective in Planning and Customer Care. Abingdon 2009 (Hrsg. mit M. Schiefelbusch)
  • Unconnected Transport Networks. European Intermodal Traffic Junctions, 1800-2000. - Frankfurt/M., New York 2004 (Hrsg.)


Dr. Nicole Dietrich

Diplom-Soziologin. Promoviert zum Thema "Berufsbezogene Mobilität bei FlugbegleiterInnen". Seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt: "Multiple Entgrenzung der Arbeit des Flugpersonals im kommerziellen Luftverkehr" (Technische Universität Chemnitz, Professur für Industrie- und Techniksoziologie, G. Günter Voß).

Arbeitsschwerpunkte: Industrie-/Technik- und Familiensoziologie, Mobilitätsforschung im Luftverkehr, Entgrenzung von Arbeit und Leben, Jugendarbeitslosigkeit, Qualitative Sozialforschung.

Veröffentlichungen:

  • Pilot als Beruf? Berufs- und professionssoziologische Perspektiven auf die Tätigkeit "Pilot" - angesichts zunehmender Automatisierung. In: Die 4. Jetgeneration der Verkehrsflugzeuge - zunehmende Automatisierung. Bericht zum 11. FHP-Symposium (im Erscheinen, mit N. Huchler)
  • Das Briefing als Instrument der Mitarbeiterführung. Zur zunehmenden Bedeutung sozialer Beziehungen in der Arbeit des fliegenden Personals. In: Luft-Schichten. Arbeit, Organisation und Technik in der kommerziellen Luftfahrt. Hrsg.: I. Matuschek. - Berlin 2008, S. 119-139
  • Berufsförderung als Chance? Der Umgang junger Frauen mit Maßnahmen der Berufsförderung. - Mering 2007
  • Soziale Beziehungen im Luftverkehr. In: Die Natur der Gesellschaft. Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Hrsg.: K.-S. Rehberg, T. Dumke, D. Giesecke. - Frankfurt/M., New York 2007 (mit N. Huchler)


Foto: Dr. Cédric Duchêne-Lacroix

Dr. Cédric Duchêne-Lacroix

Diplom-Sozialwissenschaftler, Diplom-Demograph, wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Universität Basel.

Arbeitsschwerpunkte: Zugänglichkeit (Mobilität, Motilität, Integration, Identifikation), Transnationalisation, soziale Indikatoren und ihre Anwendung

Veröffentlichungen:

  • Situations transnationales et identifications territoriales: Cas de Français à Berlin. - Saarbrücken 2008
  • Archipels transnationaux et agencements identitaires. Présences françaises à Berlin. - Lille 2007
  • Von französischen zu plurikulturellen Archipelen: Lebensformen von Franzosen in Berlin. In: Transnationale Karrieren. Biographien, Lebensführung und Mobilität. Hrsg.: F. Kreutzer, S. Roth. - Wiesbaden 2006, S. 240-258
  • Vivre L’Europe. 2005
    iussp2005.princeton.edu/download.aspx?submissionId=50749


Foto: Nicola Hilti

Nicola Hilti

Studium der Soziologie (Schwerpunkte: Siedlungs- und Wohnsoziologie) und der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien und der Technischen Universität Wien; seit 2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am ETH Wohnforum - Centre for Research on Architecture, Society and the Built Environment (ETH CASE) am Departement Architektur der ETH Zürich.

Arbeitsschwerpunkte: Multilokalität und Mobilität, Wohn- und Agglomerationsforschung

Veröffentlichungen:

  • Wohnen von Berufs wegen: Zwischen Zwängen und Freiheiten. In: "Regional-ökonomie und Regionalentwicklung: Regionale Arbeitsmärkte im Wandel". Tagungsband, November 2008 in Luzern - Luzern (im Erscheinen)
  • Here, There and In-between: On the Interplay of Multilocal Living, Space and Inequality. In: Mobilities and Inequality. Hrsg.: M. Bergman, T. Ohnmacht, H. Maksim. - Aldershot, Burlington (im Erscheinen)
  • Multilokales Wohnen zwischen Mobilität und Sesshaftigkeit. In: Doktorandenkolleg "Nachhaltige Raumentwicklung". Tagungsband, September 2008 in Obergurgl/Tirol. - Innsbruck (im Erscheinen)
  • Von Hier und Dort und Unterwegs. Multilokale Wohnformen zwischen Mobilität und Sesshaftigkeit. In: transIt (2008) Nr. 15
  • Nicht daheim und doch zuhause? - Über das Phänomen der Multilokalität. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 103 (2007), S. 168-187
  • Hier wohn ich - dort leb ich. Berufsbedingtes Zweitwohnen. - Wien: Universität Wien 2005 (unveröff. Diplomarbeit)


Dr. Norbert Huchler

Diplom-Soziologe; Promoviert zum Thema "Arbeits- und Lebensorientierung von Piloten". Seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt: "Multiple Entgrenzung der Arbeit des Flugpersonals im kommerziellen Luftverkehr" (Technische Universität Chemnitz, Professur für Industrie- und Techniksoziologie, G. Günter Voß); zuvor von 2002 bis 2005 dort wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Projekt: "Theorieentwicklung Entgrenzung von Arbeit". Zudem selbständige Forschungs-, Lehr- und Beratungstätigkeit für Universitäten, Institute und Betriebe.

Arbeitsschwerpunkte: Arbeits- und Industriesoziologie, Arbeit im Luftverkehr, Entgrenzung und Subjektivierung in Arbeit und Leben, Kontroll- und Steuerungstheorien, Qualitative Sozialforschung

Veröffentlichungen:

  • Huchler, Norbert (2009): Ergebnissteuerung von Arbeit: Begrenzende Entgrenzung? Entgrenzung im Konzept sozialer Mechanismen. In: Abschlussband des Graduiertenkollegs "Arbeit - Gender - Technik" (im Erscheinen)
  • Pilot als Beruf? Berufs- und professionssoziologische Perspektiven auf die Tätigkeit "Pilot" - angesichts zunehmender Automatisierung. In: Die 4. Jetgeneration der Verkehrsflugzeuge - zunehmende Automatisierung. Bericht zum 11. FHP-Symposium (im Erscheinen, mit N. Dietrich)
  • Ein Fach wird vermessen. Positionen zur Zukunft der Disziplin Arbeits- und Industriesoziologie. - Berlin 2008 (Hrsg.)
  • Das Briefing als Instrument der Mitarbeiterführung. Zur zunehmenden Bedeutung sozialer Beziehungen in der Arbeit des fliegenden Personals. In: Luft-Schichten. Arbeit, Organisation und Technik in der kommerziellen Luftfahrt. Hrsg.: I. Matuschek. - Berlin 2008, S. 119-139 (mit N. Dietrich)
  • Soziale Mechanismen im Betrieb. Empirische und theoretische Analysen zur Entgrenzung und Subjektivierung von Arbeit. - Mering 2007 (mit G.G. Voß, M. Weihrich)


Dr. Ingo Matuschek

Diplom-Sozialwirt. Seit 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Technik- und Industriesoziologie der Technischen Universität Chemnitz; Mitglied der DFG-Forschergruppe "Neue Medien im Alltag - Von individuellen Nutzen zu soziokulturellem Wandel?"; derzeit Leitung des DFG-Projekts "Multiple Entgrenzung der Arbeit des Flugpersonals im kommerziellen Luftverkehr". Von 1993 bis 1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in zwei DFG Projekten zum Thema "Jugendgruppen in großstädtischen Monostrukturen" in Kooperation mit dem Bielefelder Sonderforschungsbereich 227. Selbständige Forschungs- und Beratungsarbeit im Rahmen des Instituts Arbeit und Gesellschaft, Chemnitz und München.

Arbeitsschwerpunkte: Medienvermittelte Dienstleistungsarbeit; Entgrenzung und Subjektivierung von Arbeit; Arbeit im kommerziellen Luftverkehr; Methoden Interpretativer Sozialforschung

Veröffentlichungen:

  • Interpretative Sozialforschung. Eine praxisorientierte Einführung. - Wiesbaden (im Erscheinen, mit F. Kleemann, U. Krähnke)
  • Informalisierung als Komplement der Informatisierung von Arbeit. In: Digitalisierung der Arbeitswelt. Die Neuordnung formaler und informeller Prozesse in Unternehmen. Hrsg.: C. Funken, I. Schulz-Schaeffer. - Wiesbaden 2008, S. 43-67 (mit F. Kleemann)
  • Luft-Schichten. Arbeit, Organisation und Technik in der kommerziellen Luftfahrt. - Berlin 2008 (Hrg.)
  • Subjektivierte Taylorisierung. Organisation und Praxis medienvermittelter Dienstleistungsarbeit. - Mering 2007 (mit K. Arnold, G.G. Voß)
  • Über Geld spricht man. Kommunikationsarbeit und Arbeitskommunikation in der Finanzdienstleistung. - Wiesbaden 2006 (mit S. Habscheid, W. Holly, F. Kleemann, G.G. Voß)


Katrin Meyer

Diplom-Ökonomin mit dem Schwerpunkt Territorialökonomie, seit 1990 Sachbearbeiterin im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, zunächst im Referat Städtebau, jetzt im Referat Raum- und Stadtbeobachtung. Zuvor war sie Mitarbeiterin in der Forschungsleitstelle für Territorialplanung der ehemaligen DDR.

Arbeitsschwerpunkte: Kleinräumige Raumbeobachtung, Bevölkerungsumfragen, regionale Genderindikatoren

Veröffentlichungen:

  • Gender-Index - Gender-Index; 2008 (Projl. mit A. Milbert, Kooperationsprojekt von Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und Hans-Böckler-Stiftung)
  • Leben in deutschen Städten. Bonn: BBR 2008 (mit G. Sturm)
  • Frauen - Männer - Räume. Geschlechterunterschiede in den regionalen Lebensverhältnissen. Bonn: BBR 2007. = Berichte. Band 26 (Projl. mit A. Milbert)
  • Innerstädtische Raumbeobachtung: Methoden und Analysen. Bonn: BBR 2007. = Berichte, Band 25 (Mitautorin)

Knut Petzold

Jg. 1979; Diplom-Soziologe (Universität Leipzig), seit 2008 Promotionsstipendiat am Graduiertenkolleg "Transnationale Räume" der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), von 2006 bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Neue multilokale Haushaltstypen" an der Professur Soziologie des Raumes (Christine Weiske) der Technischen Universität Chemnitz.

Arbeitsschwerpunkte: Soziologische Handlungstheorie, Raumsoziologie, Umweltpsychologie

Veröffentlichungen:

  • Multilokale Identifikation. Ein theoretisches Modell zur Entstehung kognitiv-emotionaler Bindungen an mehrere Orte. In: Globaler Wandel - regionale Nachhaltigkeit. Zweites internationales DoktorandInnenkolleg nachhaltige Raumentwicklung. Hrsg.: W. Andexlinger. Innsbruck (im Erscheinen)
  • Eine Strategie komplexer Substitution: Die Multilokation. In: Powision 6 (im Erscheinen)
  • Soziologische Theorien in der Archäologie. Konzepte, Probleme, Möglichkeiten. Saarbrücken 2007
  • Sozialraumentwicklung im ehemaligen Flutgebiet. - Nürnberg 2005. = Universität Nürnberg, Arbeits- und Diskussionspapiere des Lehrstuhls für Soziologie 2 (mit B. Prosch und S. Olschewski)


Foto: Darja Reuschke

Darja Reuschke

Diplom-Geographin, seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Frauenforschung und Wohnungswesen an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund. Nach Studienabschluss im Jahr 2002 zunächst wissenschaftliche Mitarbeiterin bei empirica Wirtschaftsforschung und Beratung GmbH, Berlin, dann freie Mitarbeiterin im Institut für ländliche Strukturforschung (IfLS) in Frankfurt/Main und von 2003 bis 2004 Koordinatorin der GI EQUAL (ESF) beim Senator für Arbeit in Bremen.

Arbeitsschwerpunkte: Wohn- und Mobilitätsforschung, Wanderungen, residentielle Segregation und Soziale Stadt

Veröffentlichungen:

  • Job-induced multilocational living arrangements: Mobility behaviour, importance of accessibility and residential location. Dortmund. = Dortmunder Beiträge zur Raumplanung - Blaue Reihe Verkehr (im Erscheinen)
  • Wohnen in Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet im Kontext des wirtschaftlichen und sozialen Wandels. In: Industrie-Kultur. Standorte in NRW. Hrsg.: H.L. Cox. - Siegburg 2008. = Rheinisches Jahrbuch für Volkskunde, S. 99-119
  • Workplace mobility, living arrangements and housing demand in contemporary Germany (2006)
  • Public-Private Partnerships in urban development in the United States (2002; www-sre.wu-wien.ac.at/neurus/reuschke.pdf)


Foto: Dr. Johanna Rolshoven

Dr. Johanna Rolshoven

Kulturwissenschaftlerin, Privatdozentin am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich, derzeit Gastprofessorin an der Universität Marburg. Nach Diplom an der Universität Aix-Marseille I (1987) und Promotion am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften in Marburg (1991) Tätigkeit in Forschung und Lehre als Assistentin, Oberassistentin, Dozentin und Gastprofessorin an den Universitäten Basel, Frankfurt/M., Fribourg, Hamburg, Joensuu, Marburg, Neuchâtel, Zürich, Turku sowie ETH Zürich. 2004 Habilitation an der Universität Zürich.

Arbeitsschwerpunkte: komplexe Alltagskulturanalysen (Raum und Bewegung, Liminalität, materielle Kultur, Jugendkulturen), kulturtheoretische Arbeiten in den Bereichen Stadt-Raum-Kulturforschung, Repräsentationsanalysen, Mobile Culture Studies und Multilokalität

Ausgewählte Veröffentlichungen:
(weitere siehe auch www.ipk.uzh.ch/institut/pu-jr.php)

  • Die Wegweisung: Züchtigung des Anstößigen oder Die Europäische Stadt als Ort der Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit. In: Intimität. Hrsg.: W. Egli, I. Tomkowiak. Zürich 2008, S. 35-58
  • The temptations of the provisional. Multilocality as the (whole) way of life. In: Ethnologia Europaea, Journal of European Ethnology 2 (2007), S. 17-25
  • Woanders daheim. Kulturwissenschaftliche Ansätze zur multilokalen Lebensweise in der Spätmoderne. In: Zeitschrift für Volkskunde (2006) II, S. 179-194
  • Von der Kulturraumforschung zur Raumkulturforschung. Theoretische Herausforderungen an eine Kultur- und Sozialwissenschaft des Alltags. In: Zeitschrift für Volkskunde (2003) II, S. 189-213
  • Hexen, Wiedergänger, Sans-Papiers ... Kulturtheoretische Reflexionen zu den Rändern des sozialen Raumes. Marburg 2003 (Hrsg.)
  • Übergänge und Zwischenräume. Eine Phänomenologie von Stadtraum und sozialer Bewegung. In: Kulturwissenschaftliche Stadtforschung. Hrsg.: W. Kokot, T. Hengartner, K. Wildner. Berlin 2000, S. 107-122
  • Technik - Kultur. Formen der Veralltäglichung von Technik - Technisches als Alltag. Zürich 1998 (Hrsg. mit T. Hengartner)


Dr. Michaela Schier

Diplom-Geographin mit Schwerpunkten Arbeits-, Stadt-, Migrations- und Entwicklungsforschung, seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Familie und Familienpolitik beim Deutschen Jugendinstitut e.V. in München, derzeit Leitung der Nachwuchsgruppe "Multilokalität von Familie". Davor von 1995 bis 1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin im bilateralen Forschungsprojekt "Sozio-ökonomische Strukturen und ihre umweltbeeinflussende Dynamik im Einzugsgebiet des Oberen Rio Paraguai, Mato Grosso (Brasilien)" des Geographischen Instituts der Universität Tübingen und der Universität von Cuiabá (UFMT), Brasilien, von 1997 bis 1999 wissenschaftliche Referentin beim Verband allein erziehender Mütter und Väter - Bundesverband e.V. in Bonn und von 1999 bis 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geographischen Institut der Technischen Universität München und am Seminar für sozialwissenschaftliche Geographie, Department für Geo- und Umweltwissenschaften der Universität München.

Arbeitsschwerpunkte: Multilokalität und Mobilität, Verknüpfung von Erwerbsarbeit und Familie, Geschlechterforschung, qualitative Methoden, regionaler Strukturwandel, alltägliche Lebensführung.

Veröffentlichungen:

  • Von der Vorgabe zur Aufgabe - die Folgen der Entgrenzung von Erwerbsarbeit für Männlichkeit, Vaterschaft und Arbeitsteilung. In: Vater sein dagegen sehr - Facetten und Ambivalenzen der Vaterschaft heute. Hrsg.: K. Jurczyk, A. Lange. Gütersloh 2009 (mit P. Szymenderski, im Erscheinen)
  • Entgrenzte Arbeit - entgrenzte Familie. Neue Formen der praktischen Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Arbeit und Familie. Forschungsbericht für die Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf 2008 (Mitautorin)
  • Familie als Herstellungsleistung in Zeiten der Entgrenzung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (2007) Heft 34, S. 10-17 (mit K. Jurczyk)
  • Eltern in entgrenzter Erwerbsarbeit - differenzierte und flexible Betreuungsbedarfe. München 2007. = EntAF-Arbeitspapier 2 (mit P. Szymenderski und K. Jurczyk)
  • Münchener Modefrauen. Eine arbeitsgeographische Studie über biographische Erwerbsentscheidungen in der Bekleidungsbranche. München 2005
  • Perspektivenwechsel: Die Konzepte "Alltag" und "Biographie" zur Analyse von Arbeit in der geographischen Geschlechterforschung. In: Geschlechterforschung. Neue Impulse für die Geographie. Hrsg.: E. Bühler, V. Meier Kruker. Zürich 2004. = Schriftenreihe Wirtschaftsgeographie und Raumplanung, Band 33, S. 21-43 (mit A. von Streit)


Prof. Dr. Mathis Stock

Geograph, seit 2008 Professor für Tourismusgeographie am Institut Universitaire Kurt Bösch, Sitten, und Leiter des Forschungsteams für Interdiszplinäre Tourismusforschung. Davor von 1999 bis 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Paris VII - Denis Diderot, von 2001 bis 2002 Lektor im Verlag Belin in Paris, von 2002 bis 2004 Maître de conférences an der Universität Reims Champagne-Ardenne und von 2005 bis 2008 wissenschaftlicher Assistent an der ETH Lausanne.

Arbeitsschwerpunkte: Theorie des Raums, Tourismusforschung, Mobilitätsforschung, polytopisches Wohnen

Veröffentlichungen:

  • Il mondo è mobile. In : L'invention du Monde. Hrsg. : J. Lévy. Paris 2008, S. 133-158
  • Théorie de l'habiter. Questionnements. In : Habiter, le propre de l'humain. Hrsg.: M. Lussault, T. Paquot, C. Younès. Paris 2007, S. 103-125
  • European Cities: Towards a Recreational Turn? In: Hagar. Studies in Culture, Polity and Identities 7 (2007) 1, S. 115-134
  • L'hypothèse de l'habiter polytopique. In : Espacestemps.net, Textuel, 26.2.2006


Foto: Dr. Gabriele Sturm

Dr. Gabriele Sturm

Diplom-Soziologin mit Schwerpunkten Methoden, Entwicklungsplanung, Sozialpsychologie; seit 2005 Projektleiterin im Referat Raum- und Stadtbeobachtung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung in Bonn. Dr. habil. in der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund, Dr. rer. soc. an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld. 1977 bis 1986 Mitarbeiterin in sozialpsychologischen Forschungsprojekten, 1987 bis 1995 Lehrtätigkeit an den Universitäten Bielefeld und Dortmund, 1996 bis 2004 Hochschuldozentin für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Marburg und Lehrstuhlvertretungen in Dresden und Bern.

Arbeitsschwerpunkte: räumliche Soziologie, Methodologie, quantitative und qualitative Forschungsmethoden, Evaluation, Geschlechterforschung

Veröffentlichungen:

  • Leben in deutschen Städten. Bonn: BBR 2008 (Projl.)
  • Innerstädtische Raumbeobachtung: Methoden und Analysen. Bonn: BBR 2007. = Berichte, Band 25 (Projl.)
  • Beiträge zu feministischer Methodologie. Marburg 2007. = Schriften-Reihe des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung, Heft 6
  • Raumsoziologie. In: Handbuch "Sozialraum". Hrsg.: F. Kessl, C. Reutlinger, S. Maurer, O. Frey. Wiesbaden 2005, S. 31-48 (mit M. Löw)
  • Wege zum Raum: Methodologische Annäherungen an ein Basiskonzept raumbezogener Wissenschaften. Opladen 2000


Univ.-Prof. Dr. Peter Weichhart

Seit 2000 Professor für Humangeographie am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien. Studium der Geographie, Germanistik und Philosophie in Salzburg mit Abschluss der Promotion, anschließend Tätigkeiten als wissenschaftlicher Assistent (1973-1983) sowie Gastprofessuren (1983/1984: Wissenschaftszentrum Berlin, 1985: Geographisches Institut der ETH Zürich). 1986 Habilitation zum Thema "Wohnsitzpräferenzen im Raum Salzburg". Seit 1986 Universitätsdozent und später a.o. Universitätsprofessor in Salzburg, von 1990 bis 1998 dort Leiter der Abteilung für Humanökologie, von 1992 bis 2004 Vorstandsvorsitzender des Salzburger Instituts für Raumordnung und Wohnen (SIR), das er mit auf- und ausgebaut hat und dessen Ehrenmitglied er weiterhin ist. Zahlreiche weitere Mitgliedschaften (u.a. Deutsche Akademie für Landeskunde; Akademie für Raumforschung und Landesplanung, hier von 1998 bis 2005 auch im wiss. Beirat; diverse Herausgebergremien und -beiräte) sowie Ehrungen (u.a. 1996 Walter-Christaller-Preis für Angewandte Geographie, 2005 Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg).

Arbeitsschwerpunkte: Methodologie und Wissenschaftstheorie im Fach Geographie, Wohn- und Wanderungsforschung, Verhaltenswissenschaftliche Geographie und Mental-Map-Forschung, Humanökologie, Stadtgeographie, Wirtschafts- und Sozialgeographie, Theorie der Gesellschaft-Umwelt-Beziehungen, Regionalforschung und Regionalentwicklung, Raumordnung und Raumplanung, Handlungstheoretische Geographie, Territorialitätsforschung und raumbezogene Identität

Zahlreiche Veröffentlichungen, jüngst u.a.:

  • Humangeographie - quo vadis? In: Mensch. Raum. Umwelt. Die österreichische Geographie in Vergangenheit und Zukunft. Hrsg.: R. Musil, C. Staudacher. Wien (im Druck)
  • Der Mythos vom "Brückenfach". In: Geographische Revue 10 (2008) 1, S. 59-69
  • Entwicklungslinien der Sozialgeographie. Von Hans Bobek bis Benno Werlen. Stuttgart 2008. = Sozialgeographie kompakt, Band 1

    weitere Veröffentlichungen siehe homepage.univie.ac.at/peter.weichhart/Publikationen.htm


Prof. Dr. Christine Weiske

Professin für Regionalforschung und Sozialplanung am Institut für Soziologie der Technischen Universität Chemnitz. Nach Studium der Philosophie und Soziologie in Halle-Wittenberg zunächst Tätigkeiten an der Bauhaus Universität Weimar (vormals Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar) sowie der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund.

Arbeitsschwerpunkte: Stadterneuerung, Beteiligungsverfahren und Partizipation, nachhaltige soziale Entwicklungen

Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.:

  • Pfadentwicklungen: Soziologie des Alltagslebens. In: Informationen zur Raumentwicklung (2008) Heft 11/12, S. 773-777
  • Straße und Platz: Über die politische Verfassung von Öffentlichkeit. In: Wolkenkuckucksheim (2003) Heft 1


PD Dr. Justin Winkler

Dozent und Projektleiter am Geographischen Institut der Universität Basel seit 1995. Nach Studium der Geographie, Musikwissenschaft und Ethnologie an der Universität Basel (1974-1982) und Postgraduiertenstudium am Institut des Hautes Études en Administration Internationale-IDHEAP (1985/1986) zahlreiche Lehraufträge und Gastprofessuren, u.a. an den Universtäten in Vancouver B.C. (Kanada), Turku, Joensuu und Jyväskylä (Finnland), Kassel und Fribourg.

Arbeitsschwerpunkte: qualitative Methodologie, Landschaftsästhetik und Landschaftsgeschichte, Soundscape Studies, neue Mobilitäten

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Objects are closer than they appear: Changing views and attitudes towards changing spaces. In: Shifts. Archives in dialogue and new identities in documentarism. Hrsg.: K. Lehtonen. University of Sunderland 2006. = International Photography Research Publication 3
  • Raumzeitphänomen Klanglandschaften. In: Fundberichte aus Hessen 4 (2005) Kulturlandschaft 14 (2004), S. 77-78
  • Klangraum als Lebenswelt. In: Musik und Raum. Hrsg.: Landau, Emmenegger. Zürich 2005


Foto: Diana Zierold

Diana Zierold

Diplom-Soziologin, wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut (DJI), Projekt: "Evaluation Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung". 1993-1998 Erzieherin in Einrichtungen der Jugendhilfe, 1998-2005 Studium Diplom-Soziologie, 2005-2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Soziologie des Raumes der Technischen Universität Chemnitz (Prof. Weiske), zuletzt im DFG-Projekt "Neue multilokale Haushaltstypen".

Arbeitsschwerpunkte: Soziologie des Raumes, Qualitative Sozialforschung, Partizipation, Jugendforschung

Veröffentlichungen:

  • Die Evaluation des Aktionsprogramms für mehr Jugendbeteiligung. Ich finde, Politik ist gar nicht so schlimm, wie alle Jugendlichen denken. In: DJI Bulletin 81 (2008) Heft 1, S. 28-29 (mit S. Sandra und F. Wächter)
  • Berlin 08 - Festival für junge Politik. Ergebnisbericht der Evaluation. München: Projektgruppe Evaluation des Aktionsprogramms für mehr Jugendbeteiligung 2008 (www.dji.de/jubeteil)
  • Ergebnisse einer Einwohnerbefragung. Im August/September 2003 in Verbindung mit drei Fallstudien im Bereich des Stadtumbaugebietes Altstadt, im Auftrag der Lutherstadt Eisleben, Sachgebiet Stadtplanung. Leipzig: Büro für urbane Projekte 2003
    www.lutherstadtumbau.de/gemwerk/aktivitaeten/0309umfrageergebnisse.pdf