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ÖPNV in nachfrageschwachen Räumen

IzR 7.2010

Vielerorts auf dem Lande wie in städtischen Gebieten hat der herkömmliche flächendeckende ÖPNV-Linienbetrieb mit einer immer schwächeren, dazu räumlich äußerst löchrigen Nachfrage zu kämpfen und steht daher auf dem Prüfstand. Andererseits fehlen zunehmend Infrastruktur-, Kultur- und Versorgungsangebote direkt vor Ort und sind zumindest nicht motorisierte Bürger auf Mobilitätsangebote angewiesen. Eine Lösung dieses Dilemmas können flexible Bedienungsformen sein, etwa Rufbusse, Anruf-Sammeltaxis oder ehrenamtlich gesteuerte Bürgerbusse. Aber unter welchen Bedingungen sind derartige Angebote sinnvoll und tragfähig? Gibt es dazu Alternativen? Und steht der Staat im Rahmen seiner Daseinsvorsorge überhaupt in der Pflicht, Mobilität unter allen Umständen zu sichern? Diesen Fragen geht das Heft grundlegend und doch praxisnah nach.

Wissenschaftliche Redaktion:
Thomas Wehmeier (thomas.wehmeier@bbr.bund.de)