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Kommunale Wohnungsbestände aus verschiedenen Perspektiven

IzR 12.2011, Hrsg.: BBSR im BBR

Thomas Lenk, André Grüttner, Mario Hesse
Verkäufe kommunaler Wohnungsbestände - ein geeignetes Instrument zur Konsolidierung kommunaler Haushalte?

Die Finanzlage der Kommunen ist chronisch angespannt. Die vergangenen zehn Jahre sind von dauerhaften Defiziten geprägt, die einen steigenden Schuldenstand der Kommunen, insbesondere für laufende Zwecke (Kassenkredite) nach sich gezogen haben. Der (Teil-)Verkauf kommunaler Wohnungsunternehmen ist dabei eine Möglichkeit, liquide Mittel für die Kommunalhaushalte zu generieren, damit Schulden zu tilgen oder zumindest deren Aufnahme zu verhindern. Der Beitrag skizziert zunächst die Finanzlage der deutschen Kommunen und beleuchtet dann die Stellung der Wohnungsunternehmen im Konsolidierungsprozess. Es werden die Bedingungen erläutert, unter denen die Veräußerung von kommunalen Wohnungsbeständen erfolgreich zur dauerhaften Verbesserung der Finanzlage beitragen kann. Anhand der Praxisbeispiele Dresden und Kiel wird die Betrachtung abgerundet.