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Metropolregionen – Kooperation und Wettbewerb in Deutschland und Europa

IzR 5.2016

Seit nunmehr zwanzig Jahren gibt es in Deutschland Metropolregionen. Diese Raumkategorie hat sich etabliert – nicht nur als Konzept in der Raumordnung, sondern auch auf vielfältige Art und Weise im Alltag der Menschen. Das macht auch eine Zahlenspielerei deutlich: In der Deutschen Nationalbibliothek sind unter dem Suchbegriff "Metropolregion" über 1.000 Publikationen verschlagwortet. Bezogen auf die letzten zwanzig Jahre kam somit etwa jede Woche eine neue Publikation hinzu. Dies zeigt das hohe wissenschaftliche Interesse an dem Thema.

Zum Erfolg der Metropolregionen trägt bei, dass sie seit nunmehr 15 Jahren in einem Initiativkreis zusammengeschlossen sind. Das 15-jährige Bestehen des Initiativkreises der Europäischen Metropolregionen in Deutschland (IKM) ist auch Anlass für dieses Heft mit dem Titel "Metropolregionen – Kooperation und Wettbewerb in Deutschland und Europa".

Wissenschaftler, Planer und Vertreter aus den Metropolregionen blicken auf aktuelle sowie zukünftige Entwicklungen und geben Antworten auf vielfältige Fragen: Wie läuft die Kooperation in und zwischen den einzelnen Metropolregionen? Wie lösen sie neue Herausforderungen wie zum Beispiel eine stärker abgestimmte Flächennutzungsplanung? Und wie lässt sich gewährleisten, dass möglichst alle Metropolregionen im starken Wettbewerb rund um Spitzencluster mithalten können?


Wissenschaftliche Redaktion:
Dr. Rupert Kawka (rupert.kawka@bbr.bund.de)