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Trends in der Stadt- und Regionalentwicklung
(IzR 5/2017)

Die Autoren

Anca Cârstean

ist Projektleiterin im Referat "Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz" des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Baukultur (in der Stadt und in ländlichen Räumen), Migration, virtuelle und reale öffentliche Räume.

Jahrgang 1981, Diplom-Soziologin mit dem Schwerpunkt Stadtsoziologie an der Babes-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca (Rumänien), M.Sc. Stadtplanung an der HafenCityUniversität Hamburg im Rahmen eines DAAD-Forschungsstipendiums (2005-08). Seit 2009 Projektleiterin im Referat "Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz" des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Bonn. Seit 2011 Erforschung der sozial-räumlichen Wechselwirkungen zwischen Migration und Stadt im Rahmen einer Promotion an der HafenCity Universität Hamburg. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Baukultur (in der Stadt und in ländlichen Räumen), Migration, virtuelle und reale öffentliche Räume.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Cârstean, A., Doehler-Behzadi, M. (2013): Baukultur in ländlichen Räumen. Eine gesellschaftliche Aufgabe. In: "Baukultur in ländlichen Räumen", BMVBS-Sonderveröffentlichung, Bonn 2013, S. 5-10.
  • Cârstean, A. (2013): Migration und baukulturelles Erbe. In: "Individueller, aktiver und bunter – Historische Stadtquartiere zwischen Bedeutungsgewinn und Schrumpfung", Infodienst 38 Informationsdienste Städtebaulicher Denkmalschutz 2013, S. 20-27.
  • Cârstean, A. (2012): Migration und Wirklichkeit. In: "Neue Haymat", Bauwelt 12.12., S. 16-18.
  • Cârstean, A. (2011): Migration und Baukultur. Das baukulturelle Erscheinungsbild der internationalen Stadtgesellschaft. In: "IBA Band 5: Kosmopolis", Schriftenreihe der IBA-Hamburg, Jovis Verlag Berlin 2011, S. 88-96.


Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel

ist Ingenieur und Historiker, Professor für Arbeitslehre, Technik und Partizipation an der Technischen Universität Berlin, Studiendekan der School of Education, Sprecher der Studiengänge Wissenschaftsmarketing und "Sustainable Mobility Management", Geschäftsführer des nexus Instituts für Kooperationsmanagement. Er forscht zu Technik und Gesellschaft, Partizipation, Infrastrukturen und Zukunftsgestaltung.


Foto: Robert Gaßner

Dr. Robert Gaßner

ist Sozialpsychologe und wissenschaftlicher Zukunftsforscher. Er ist selbständiger Berater, Lehrbeauftragter und moderiert Zukunftswerkstätten und Szenario-Workshops. Er arbeitet seit 1985 in der interdisziplinären Technikfolgen- und Zukunftsforschung. Von 1989 bis September 2015 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung tätig, Doktorand am Institut für Humanwissenschaft in Arbeit und Ausbildung der TU Berlin, Moderator (Zukunftswerkstätten, Zukunftskonferenzen, Szenario-Workshops); Dozent in der Erwachsenenbildung und Lehrbeauftragter. Seine Arbeitsschwerpunkte: Beratung, Moderation und Training für partizipative und strategische Prozesse, Partizipative Technikfolgenabschätzung und Technikgestaltung, normative Zukunftsstudien, Querschnitts- und Methodenfragen der nachhaltigen Zukunftsgestaltung.


Christoph Henseler

ist Informatiker und Historiker, leitet den Bereich "Netze und Gesellschaft" des nexus Instituts für Kooperationsmanagement. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Arbeitslehre, Technik und Partizipation, hat große Projekte zur Zukunft digitaler Infrastrukturen geleitet und forscht über die Geschichte und Zukunft der Digitalisierung.


Dr. Gérard Hutter

ist seit 2001 Projektleiter im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. (IÖR), Dresden. Strategische Planung, Resilienz und das Management von Hochwasserrisiken und von Risiken des Klimawandels zählen zu seinen Forschungsschwerpunkten.




Berufliche Entwicklung:

  • Oktober 2013 bis September 2014: Vertretungsprofessor im Fachgebiet "Volkswirtschaftslehre, insbesondere Raumwirtschaftspolitik" der Fakultät "Raumplanung" der TU Dortmund
  • seit März 2013: Mitglied im ARL-Arbeitskreis "Planungstheorien – Stand und Perspektiven"
  • seit Januar 2013: Mitwirkung im Leibniz-Forschungsverbund "Krisen einer globalisierten Welt"
  • Oktober 2008 bis Dezember 2013: Teilprojektleiter und stellvertretender Modulleiter im BMBF-geförderten Großprojekt REGKLAM in der Modellregion Dresden
  • Januar 2007 bis Januar 2010: Koordinator der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) von IÖR, TU Dresden und ARL, Hannover


Univ.-Prof. Dr. Martin Junkernheinrich

ist Inhaber des Lehrstuhls für Stadt-, Regional- und Umweltökonomie unter besonderer Berücksichtigung finanzwissenschaftlicher Aspekte an der Technischen Universität Kaiserslautern.

Prof. Junkernheinrich ist Mitglied der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, der Gesellschaft für Regionalforschung, des Arbeitskreises Regionaltheorie und -politik im Verein für Socialpolitik sowie diverser Enquete- und Sachverständigenkommissionen. Seit 1988 nimmt er die Schriftleitung der ZAU - Zeitschrift für angewandte Umweltforschung (Journal of environmental research) wahr. Er ist Mitherausgeber des Handbuches für Umweltökonomie und der Schriftenreihen "Angewandte Umweltforschung" und "Forum Öffentliche Finanzen".


Gerhard Micosatt

ist Diplom-Geograf und Geschäftsführer der Forschungsgesellschaft für Raumfinanzpolitik mbH (FORA) in Bottrop.


Foto: Antonia Milbert

Antonia Milbert

ist Diplom-Agraringenieurin der Fachrichtung Gartenbauwissenschaften (Universität Hannover) und seit 1992 Mitarbeiterin im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR, BBR, BfLR), bis 1997 im Referat "Grundsatzfragen der Raumordnung", seit 1998 im Referat "Stadt-, Umwelt- und Raumbeobachtung". Schwerpunktmäßig befasst sie sich mit Fragen zu Indikatoren und Indikatorensystemen – hier speziell zur nachhaltigen Raumentwicklung und zu Geschlechterdifferenzen in der Regionalentwicklung – sowie zu Raumtypen und zur ländlichen Entwicklung

Publikationen (Auswahl):

  • Milbert, Antonia: Landflucht? Gesellschaft in Bewegung - Einführung. Informationen zur Raumentwicklung, Heft 2/2016, S. 105-107.
  • Milbert, Antonia, Sturm, Gabriele: Binnenwanderungen in Deutschland zwischen 1975 und 2013. Informationen zur Raumentwicklung, Heft 2/2016, S. 121-144.
  • István Ferencsik, Antonia Milbert and Marcin Stepniak: Accessibility of SGI in urban, suburban and remote areas – a regional comparison in Germany, Poland and Hungary. In: Heinz Fassmann, Daniel Rauhut, Eduarda Marques da Costa, Alois Humer (Hrsg.): Services of General Interest and Territorial Cohesion. European Perspectives and National Insights. Vienna University Press 2015, S. 221-242
  • Milbert, Antonia: Wachsen oder schrumpfen? BBSR-Typisierung als Beitrag für die wissenschaftliche und politische Debatte. BBSR-Analysen KOMPAKT Heft 12/2015
  • Milbert, Antonia, Renate Müller-Kleißler, Gabriele Sturm: Gender-Index revisited. BBSR-Analysen KOMPAKT Heft 08/2015


Dr. Massimo Moraglio

ist Historiker, hat seinen Doktor am Turiner Politecnico gemacht und arbeitet seit vier Jahren als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin. Dort ist er aktuell mit der Geschichte der Zukunft beschäftigt: Er spürt Verkehr und Mobilität in Europa im Jahre 2050 nach. Zudem ist er Editor-in-Chief des Journal of Transport History.


Dr. Christian Neuhaus

ist seit mehr als 25 Jahren in der strategischen Zukunftsforschung tätig. In seinem Büro für aufgeklärte Zukunftsforschung, FUTURESAFFAIRS, Berlin, berät er Unternehmen und andere Organisationen in Strategieentwicklung und klugem Umgang mit Zukunftsfragen. Der erfolgreiche Blick auf eine stets offene Zukunft ist auch sein Thema als Autor und Dozent im Masterstudiengang Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin sowie gelegentlich an der ETH Zürich.

Seine Arbeitsschwerpunkte:

  • zukünftiger gesellschaftlicher Rahmen neuer Technologien
  • Zukunft der globalen Wachstumsregionen;
  • Strategieprozess-Gestaltung
  • Organisations-, Management- und Strategie-Forschung


Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp

ist einer der wenigen Hochschullehrer, die sich systematisch mit Zukunftswissenschaft befassen. Von 1988 bis 2013 leitete er renommierte Institute für zukunftsbezogene Forschung in Salzburg und Wien sowie ein Doktorats-Programm ("Zukunft:Bildung:Lebensqualität") an der Universität Innsbruck.

Seit 2014 forscht und lehrt er als Gastwissenschaftler am Institut Futur der Freien Universität Berlin (u. a. als Gründungsmitglied und Dozent des Masterstudiengangs für Zukunftsforschung). Seit 2016 ist er auch Gastprofessor für interdisziplinäre Zukunftsforschung an der Sigmund Freud-Privatuniversität Wien.

Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter an mehreren Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Mitbegründer und Mitherausgeber der wissenschaftlichen Fachzeitschrift "European Journal of Futures Research" (Springer-International) sowie Autor bzw. Herausgeber einer Vielzahl von Publikationen, unter anderem mehrerer Standardwerke der Zukunftswissenschaft.

Durch seine Interviews, Kolumnen und Kommentare in Presse, Hörfunk und Fernsehen sowie durch seine lebendigen Vorträge ist Reinhold Popp auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt.


Doris Sibum

ist selbständige wissenschaftliche Zukunftsforscherin, Beraterin und Coach unter der Marke Futur A (www.futur-a.com). Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind Stadtentwicklung, Zusammenleben sowie Arbeit der Zukunft. Sie leitete sieben Jahre als Vice President den konzerninternen Marktforschungsdienstleister der Deutschen Post DHL. Sie engagiert sich als Gesellschafterin und Aufsichtsratsratsvorsitzende des IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gGmbH (Berlin).


Foto: Lars-Christian Uhlig

Lars-Christian Uhlig

ist Projektleiter im Referat "Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz" des BBSR. Seine Forschungs- und Arbeitsbereiche sind Baukultur, Architekturpolitik und Internationale Bauausstellungen (IBA).

Studium der Architektur in Weimar und Glasgow. 1998–2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar mit den Schwerpunkten Wohnungsbau, Stadtgestaltung und Architekturvermittlung; u.a. Projektleitung für das städtebauliche Entwicklungsprojekt "neues bauen am horn" in Weimar. Seit 2006 Referent im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), mit den Schwerpunkten Baukultur, Architekturpolitik und Internationale Bauausstellungen (IBA). Projektleitung u.a. die Ausstellung "Realstadt", das ExWoSt-Forschungsfeld "Baukultur in der Praxis" sowie den Szenarioprozess "Baukulturatlas Deutschland 2050". Mitglied im Europäischen Forum für Architekturpolitik (EFAP).

Seit Oktober 2015 Leitung der Projektgruppe zur Umsetzung und Begleitung von Zukunftsinvestitionsprogrammen in der Abteilung Raumordnung und Städtebau.


Matthias Waltersbacher

Leiter des Referates "Wohnungs- und Immobilienmärkte" im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Studium der Geographie (Diplom) mit den Nebenfächern Statistik, VWL und Politikwissenschaften an den Universitäten Mannheim und Würzburg. Berufsstart 1990 beim Beratungsinstitut für Wohnen und Stadtforschung (GEWOS) in Hamburg. Wissenschaftliche Erstellung von Mietspiegeln und Wohnungsmarktgutachten. 1993 Wechsel in den Geschäftsbereich des Bundesbauministeriums in die damalige Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung (BfLR) in Berlin. Wechsel nach Bonn im Jahr 2000 in das BBR und Aufbau eines Teams für Wohnungs- und Immobilienmarktbeobachtung.

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte:

Wohnungs- und Immobilienmarktbeobachtung, Wohnungsnachfrageprognosen, Mieten- und Preisanalysen, regionale Analysen der Wohnungsmärkte, Energetische Sanierung von Gebäuden und Quartieren

Aktuelle Veröffentlichungen:

  • Wohnsituation in Deutschland (gemeinsam mit Robert Kaltenbrunner). In: Aus Politik und Zeitgeschichte. H. 20-21/2014, S. 3-12, Bonn 2014
  • Wohnungsmarktprognose 2030 (mit Tobias Held): In: BBSR-Analysen KOMPAKT 07/2015. Bonn 2015
  • Strukturdaten der Bundesrepublik Deutschland. In: Immobilienmarktbericht Deutschland (Hrsg.: Arbeitskreis der Gutachterausschüsse und Oberen Gutachterausschüsse). Oldenburg. 2015


Foto: Thomas Zimmermann

Dr.- Ing. Thomas Zimmermann

ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg. Er koordinierte das Themenfeld "Integrierte Stadt- und Raumentwicklung" im transdisziplinären Forschungsprojekt KLIMZUG-Nord, begleitete die Phase drei des KlimaMORO und forscht gegenwärtig zum Umgang mit Ungewissheit in der Planung.

Seine fachlichen Schwerpunkte:

  • Umgang mit den Folgen des Klimawandels
  • Hochwassergefahren und Regionalplanung
  • Evaluation in der Planung
  • Psychoanalytische Planungstheorie