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Stadt(t)räume von Kindern

Kinderorientierte Stadtentwicklung

IzR 2/2018
Hrsg.: BBSR

Inhalt
Lena Hatzelhoffer

Von Kinderträumen zu Kinderräumen
Perspektivwechsel und Übersetzungen in der Stadtentwicklung
Einführung

Familien im Stadtraum/ Kinderbetreuung/
Was unternehmen Kinder in ihrer Freizeit? (Statistiken)

Stephanie Haury,
Stephan Willinger

Young Energies
Stadtforschung mit jungen Stadtmachern

Das BBSR beobachtet und untersucht das Thema "Jugendliche in der Stadtentwicklung" schon seit fast zehn Jahren. Die IzR-Redaktion sprach dazu mit Stephanie Haury und Stephan Willinger, die in den vergangenen Jahren eine Reihe von Forschungsprojekten konzipiert und gesteuert haben.

Tara Eisenberg,
Riley Gold: Gehl Institute

Space to grow
Working principles for child-friendly cities

This essay briefly explains the importance of supporting our youngest city residents. It then offers a series of working principles for achieving a more playful, supportive and friendly city, in which more children and caregivers can participate in public life.

Helga Zeiher

Kindheit und Stadträume – Wandel in den letzten Jahrzehnten

Eignen sich Kinder ihre Städte heute anders an als früher? Welches Wechselspiel zwischen Veränderungen unserer Städte und dem Wandel des Kindheitskonzepts zeigt sich in städtischen Räumen? Wie griffen die Modernisierung der Städte und die Modernisierung der Kindheit im Zeitverlauf ineinander? Und wie wirkt sich die Digitalisierung auf das Verhältnis zwischen Kindern und Stadtraum aus?

Raphaela Kogler

Kinderräume erkunden
Partizipative Stadtforschung und -planung mit Kindern

Kinderräume sind vielfältig und unterschiedlich. Sie partizipativ zu erkunden, stellt Forschende und Planende daher vor Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Die sozialräumliche Kindheitsforschung versucht, die urbanen Räume der Kinder differenziert zu betrachten. Das hilft bei der Planung.

Turit Fröbe

Spielerische Baukulturvermittlung für Kinder im Stadtraum

Wie kommt man mit Kindern ins Gespräch über die gebaute Umwelt? Wie lassen sie sich zum Philosophieren über Architektur, Stadtraum und Stadtgestalt anregen? Wie kann man sie spielerisch dazu animieren, hinzusehen und eine aktive Wahrnehmung für die gebaute Umwelt zu entwickeln? Welche Hilfen können Lehrern, Erziehern, Eltern oder Vermittlern gegeben werden, um mit Kindern ins Gespräch über Architektur zu kommen? Und wie lassen sich (Selbst-)Bildungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen anstoßen?

Anke M. Leitzgen,
Bruno Jennrich

Partizipation to go
App-basiertes Stadtentdecken und Mitmischen

#stadtsache ist eine crossmediale Initiative zur partizipativen Stadtentwicklung. Sie ermöglicht schon den jüngsten Bewohnern einer Kommune aktive Teilhabe.

Peter Apel

Die Stadt – Die Kinder – Die Planung

Wie adäquat berücksichtigen Akteure der Stadtentwicklung die Bedarfe und Interessen von Kindern? Die Entwicklung in den vergangenen Jahren ist jedenfalls vielversprechend – und eröffnet neue Perspektiven und Möglichkeitsräume.

Valeska Zepp im Gespräch mit Beate Kleibrink

"Was Kindern zugutekommt, kommt allen zugute"

Kinderbeteiligung in der Stadtplanung? Seit 40 Jahren zeigt die Abteilung Kinderfreunde Herten, wie das funktioniert. Im Gespräch mit Valeska Zepp beschreibt die Sozialpädagogin Beate Kleibrink ihre Arbeit und erklärt, warum Kinderbeteiligung allen nützt und sogar Geld spart.

Anke Bittkau,
Olaf Stölting

Straßen – (K)ein Ort für Kinder?

Die Straße ist nicht immer ausschließlich Ort zur Fortbewegung. Die Autoren beschreiben, mit welchen planerischen Methoden Straßen wieder mehr als Sozialraum, also als Ort der Begegnung, als Entdeckungs- und Spielraum, gestaltet werden können.

Claudia Neumann

Stadt der Zukunft ohne Kinder?!
Ein Plädoyer

Kinderpolitik ist mehr als Sozialpolitik. Wer kindgerecht plant, plant lebenswerte Städte für alle. Kinderfreundliche Stadtplanung ist eine Querschnittsaufgabe, die nur mit allen Beteiligten gemeinsam funktioniert. Planer und Politiker dürfen die Belange von Kindern dabei nicht länger als Investitionshemmnis ansehen.