Navigation und Service

Gemeinwohl: Konsequenzen für die Planung?

IzR 5/2018
Hrsg.: BBSR

Inhalt
Lisa Schopp

Gemeinwohl
Eine Einführung

Eike Bohlken

Das Gemeinwohl – Orientierungsmaßstab der Stadtentwicklung

Stadtentwicklungspolitik und -planung sollten nach einer konsensfähigen Antwort auf die Frage "Wie wollen wir miteinander leben?" suchen. Das "Wir", um das es dabei geht, muss auch Brüche, Konflikte und divergierende Interessen verkraften und vermitteln können.

Birgit Kann in a discussion with Tina Saaby

More Urban Life for All
How Copenhagen is setting the framework for integrated urban development

In a discussion with Birgit Kann (BBSR), Tina Saaby talks about the process of finding out what Copenhageners need, about the challenges of public discourse and crosssectoral cooperation and about the importance of having a vision.

Stephan Gatz

Sozialer Wohnungsbau im unbeplanten Innenbereich
Mit einer bodenpolitischen Agenda zum sozialen Bodenrecht

Der Beitrag befasst sich mit der Frage, ob und wie Eigentümer von Grundstücken im unbeplanten Innenbereich zur Schaffung preisgünstigen Wohnraums und zur Beteiligung an den Kosten der Infrastruktur herangezogen werden können.

Dirk Löhr

Grundsteuerreform: Mehr Nachhaltigkeit in der Siedlungsentwicklung?

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im April 2018 tickt die Uhr für die Grundsteuerreform. Derzeit stehen drei Reformmodelle in der engeren Wahl, die sich unterschiedlich auf die Siedlungsentwicklung auswirken. Welches Modell ist aus der Nachhaltigkeitsperspektive vorzugswürdig?

Robert Kitzmann

Unternehmerische Quartiersentwicklung
Gründe für und gegen wohnungswirtschaftliches Engagement

Das Quartier ist sowohl in der Planungspraxi als auch in der wissenschaftlichen Forschung ein zentraler Diskussionsgegenstand: Es dient häufig als Planungs- und Interventionsebene, um städtische Entwicklungen zu steuern. In Zeiten zunehmender Neoliberalisierung von Stadtentwicklung kommt nichtstaatlichen Akteuren zukünftig eine noch zentralere Rolle bei der lokalen Entwicklungsplanung und -steuerung zu. Das gilt insbesondere für Wohnungseigentümer. Hierdurch ergeben sich auch Konsequenzen für das Gemeinwohl, das privatwirtschaftlich handelnde Akteure zukünftig stärker beeinflussen können.

Roman Ringwald,
Tom-Philipp Cagan

Gemeinwohlorientiertes kommunales Handeln

Wie handeln Kommunen im Interesse ihrer Bürger? Der Beitrag beschreibt, wie der Begriff Gemeinwohl rechtlich verankert ist und was er mit der Daseinsvorsorge zu tun hat. Eine wichtige Rolle spielt die Digitalisierung.

Eva Schweitzer

Gemeinwohlorientierte Digitalisierung gestalten durch City Commons

Wem gehören die Daten? Lassen sich für die Stadtentwicklung relevante Daten als städtische Gemeingüter qualifizieren und zur Sicherung der Daseinsvorsorge nutzen?

Im Gespräch mit Klaus Overmeyer

Gemeinwohl neu verhandeln

Im Gespräch mit der IzR-Redaktion schildert Klaus Overmeyer, wie sich Stadtentwicklungsprozesse in den vergangenen Jahren verändert haben. Er erklärt, was Bürger zur Teilhabe antreibt, wie sich Partikularinteressen dem Gemeinwohl unterordnen lassen und welche Rolle Kommunen, Bund und Ländern zukünftig zukommt.

Johanna Debik

Initialkapital
für Eigeninitiative und Selbstverantwortung im Stadtteil

Die Montag Stiftung Urbane Räume setzt mit Initialkapital und einer inklusiven Projektentwicklung Impulse für Teilhabe, Eigeninitiative und Selbstverantwortung im Quartier. Schwerpunkte sind die dauerhafte Erwirtschaftung einer sozialen Rendite für die Gemeinwesenarbeit und der Aufbau stabiler Trägerschaften vor Ort.

Wolf-Dietrich Bukow

Urbaner Diskurs für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung

Wenn sich alle entschieden und ernsthaft der urbanen Wirklichkeit stellen, können sich sehr schnell gemeinsame Anliegen herauskristallisieren und erfolgreich neue Möglichkeitsräume für ein nachhaltiges Zusammenleben ausgelotet werden. Das gemischte Quartier dient dabei als Ausgangspunkt.

Oliver Haubner,
Jan Knipperts,
Henrik Riedel

SDG-Indikatoren für Kommunen – Ein Beitrag zur Abbildung des Gemeinwohls vor Ort

Immer mehr Kommunen in Deutschland sind auf dem Weg, die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) in ihre tägliche Arbeit zu integrieren, mit konkreten – lokalen – Zielen zu hinterlegen und damit messbar und bewertbar zu machen. In gut einjähriger Arbeit hat eine Gruppe aus sieben Organisationen einen entsprechenden Katalog mit Indikatoren erarbeitet.