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Sprechen wir über Risiko?!
(IzR 4/2019)

Die Autoren

Prof. Dr.-Ing. Jörn Birkmann

ist Leiter des Instituts für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS) der Universität Stuttgart und beschäftigt sich mit Fragen der räumlichen Planung und Spatial Governance sowie insbesondere auch mit dem Themenkomplex Vulnerabilitäts- und Risikoforschung im Kontext von Naturgefahren und Klimawandel.


Gerhard Brüggemann

  • 1983 bis 1993 Leitung der Katastrophenschutzschule des Landes Schleswig-Holstein
  • 1993 bis 2001 Dezernats- und stellvertretender Leiter des Amtes für Katastrophenschutz im Geschäftsbereich des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein mit den Tätigkeitsschwerpunkten "Neuordnung des Katastrophenschutzes auf Bundes- und Landesebene als Folge der Wiedervereinigung" sowie "Konzeption der maritimen Notfallvorsorge als Folge der Havarie der PALLAS"
  • 2001 bis 2011 Leiter der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein
  • 2011 Übernahme der Leitung des Referates Feuerwehrwesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung im Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein
  • 2016 Eintritt in den Ruhestand mit Erreichen der Altersgrenze.


Dr. Bernd Buthe

Projektleiter im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität mit den Schwerpunkten Regional- und Verkehrswissenschaften sowie Unternehmenskooperationen arbeitete er bei der PLANCO Consulting GmbH in Essen als Unternehmensberater im Verkehrssektor für private und öffentliche Auftraggeber. Seit 2009 ist er im BBSR in der Forschung und Politikberatung tätig.
Arbeits-/Forschungsschwerpunkte: Bundesverkehrswegeplanung (insbesondere die Bewertungsmethodik), nationale und europäische Raumwirksamkeitsanalysen, Schutz kritischer Infrastrukturen, Mobilität und Verkehr, Stadt- und Regionalverkehr, Hafenentwicklung, raumverträglicher Güterverkehr, Kooperationen im Verkehrssektor.


Axel Dierich

ist seit über 10 Jahren forschend und beratend beim inter 3 Institut für Ressourcenmanagement tätig, unter anderem zum Thema der Sicherheit Kritischer Infrastrukturen. Schwerpunkte liegen dabei auf der Analyse von Interdependenzen zwischen KRITIS, deren Sensitivität in Krisensituationen und daraus folgenden möglichen Kaskadeneffekten.


Alexander Esser

ist Geograph und arbeitet seit 2014 als Referent in der Abteilung II "Risikomanagement, internationale Angelegenheiten" im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.


Prof. Dr.-Ing. Alexander Fekete

befasst sich mit Risiko- und Sicherheitsaspekten im Kontext von Katastrophen und Krisen an der TH Köln, Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr. Schwerpunkte sind dabei soziale Verwundbarkeiten und kritische Infrastrukturen, aber auch andere gegenseitige systemische Interdependenzen von natürlichen, menschlichen und technischen Risikoaspekten.


Prof. Dr. Matthias Garschagen

Inhaber des Lehrstuhls für Anthropogeographie mit Schwerpunkt Mensch-Umwelt-Beziehungen an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Leitautor im Weltklimarat erforscht zukünftige Risikoentwicklungen an der Schnittstelle von Klimawandel, Urbanisierung und anderen sozioökonomischen Veränderungen.


Foto: Christina Gollmann

Christina Gollmann, M. Sc.

ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IRPUD der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund. Sie hat im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ingenieurbüro plan + risk consult von 2016 - 2019 in Projekten im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (darunter das MORO "Vorsorgendes Risikomanagement in der Regionalplanung" sowie das MORO "Regionalentwicklung und Hochwasserschutz in Flussgebieten"), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Umweltbundesamts mitgewirkt. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören der raumplanerische Umgang mit Kritischen Infrastrukturen sowie das vorsorgende Risikomanagement in der Raumplanung.


Prof. Dr. Stefan Greiving

ist geschäftsführender Leiter des Instituts für Raumplanung an der TU Dortmund und Partner der Ingenieurgesellschaft plan + risk consult, Dortmund.







Matthias Hamann (Dipl.-Geogr.)

  • 1995 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungs- und Technologiezentrum Westküste und am Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität Kiel
  • 1999 bis 2003 Projektmanager im Küstenschutzreferat des Ministeriums für ländliche Räume, Landesplanung, Landwirtschaft und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
  • 2004 bis 2011 Mitarbeiter des Amtes für Katastrophenschutz im Geschäftsbereich des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein
  • seit 2011 Mitarbeiter des Referates Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz im Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein; Themenschwerpunkte: Katastrophenschutz im Bereich der Naturgefahren, Risikoanalysen, Feuerwehrbedarfsplanung, Nutzung von GIS und Geoinformationen im Katastrophenschutz


Andrea Maria Hartz

ist Diplom-Geographin und eingetragene Stadtplanerin IKS (Ing. Kammer Saarland), seit 1993 Partnerin in der agl | Hartz • Saad • Wendl | Landschafts-, Stadt- und Raumplanung. Arbeitsschwerpunkte sind Transformations- und Kooperationsprozesse im Kontext der räumlichen Planung.


Jaqueline Hemmers

ist seit zwei Jahren als Projektmitarbeiterin und Assistenz der Geschäftsführung beim DKKV tätig. Während ihres Geographie-Studiums fokussierte sie sich neben der Naturgefahrenforschung auf Stadt- und Regionalentwicklung in Myanmar, Japan und England und schrieb ihre Masterarbeit zum Katastrophentourismus nach dem Tōhoku-Erdbeben und Tsunami 2011.


B. Eng. Chris Hetkämper

Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr befasst sich maßgeblich mit der Anwendung von Geographischen Informationssystemen im Risiko- und Krisenmanagement mit Fokus auf Kritische Infrastrukturen. Weiter schließt er aktuell sein Masterstudium im Rettungsingenieurwesen ab.


Foto: Peter Jakubowski

Dr. Peter Jakubowski

ist Diplom-Volkswirt und leitet das Referat "Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr". Er ist stellvertretender Abteilungsleiter "Raumordnung und Städtebau" im BBSR. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u. a. Kritische Infrastrukturen und resiliente Stadtentwicklung.




Madeleine Kirstein, M. Sc.

ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IRPUD der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund sowie seit 2015 im Ingenieurbüro plan + risk consult in Dortmund beschäftigt. Im Rahmen ihrer Tätigkeit bei plan + risk consult hat sie u. a. an Forschungsprojekten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Umweltbundesamts mitgewirkt. Neben der raumbezogenen Risiko- und Klimaforschung gehört auch die umweltbezogene Gerechtigkeit zu ihren Forschungsbereichen.


Kevin Klein

ist Studentische Hilfskraft im Referat "Risikomanagement und Schutzkonzepte Kritischer Infrastrukturen / Kulturgutschutz nach Haager Konvention" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.


Michael Korn

ist für die Alfen Consult GmbH tätig.


Dipl.-Bau-Ing. Peter Lauwe

Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Aspekte zum Risikomanagement Kritischer Infrastrukturen. Darunter fallen auch die Entwicklung grundlegender Instrumente zum Schutz Kritischer Infrastrukturen und die Vernetzung unterschiedlicher Akteure. Zurzeit übernimmt der Autor die Funktion der Vertretung der Nationalen Kontaktstelle zur Umsetzung des Sendai Rahmenwerkes in Deutschland.


Dr. Andreas Leupold

ist für die Alfen Consult GmbH tätig.


Susanne Mayer

ist für die Alfen Consult GmbH tätig.


Dr. rer. nat. Florian Neisser

ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT und befasst sich mit Kritischen Infrastrukturen, Bevölkerungsschutz und Risiko- und Krisenmanagement. Er war zuvor Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektmanager im Projekt KIRMin am Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der Technischen Hochschule Köln.


Foto: Thomas Pütz

Thomas Pütz

ist Architekt und arbeitet im BBSR im Referat "Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr". Seine Arbeitsschwerpunkte sind u. a. Erreichbarkeitsanalysen und räumliche Verflechtungen, Kritische Infrastrukturen und Risikomanagement.





Sascha Saad

ist Diplom-Geograph, Psychologe M.Sc. und eingetragener Stadtplaner IKS (Ing. Kammer Saarland), seit 1993 Partner in der agl | Hartz • Saad • Wendl | Landschafts-, Stadt- und Raumplanung. Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem die Themen Klimawandel und Risikovorsorge in der räumlichen Planung.


Dr. Simone Sandholz

ist Associate Academic Officer am Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen, UNU-EHS, wo sie unter anderem leitende Wissenschaftlerin im KIRMIN-Teilprojekt ist. Nach ihrem Studium der Architektur und Stadtplanung promovierte Simone Sandholz in Stadt- und Entwicklungsgeographie. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Bereichen nachhaltige Stadtentwicklung und Risikominderung.


Holger Sauter

ist Landschaftsplaner und akademischer Mitarbeiter am Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS) der Universität Stuttgart. Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit liegen im Bereich der Weiterentwicklung von räumlichen Planungsinstrumenten im Kontext des Klimawandels.


M. Sc. Julia Schiller

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IREUS der Universität Stuttgart. Ihr Forschungsfokus liegt auf integrierten Bewertungsmethoden von Kritischen Infrastrukturen vor dem Hintergrund von Interdependenzen, Kritikalität und Resilienz. Darüber hinaus beschäftigt sie sich auch mit Fragen der räumlichen Planung im Kontext des Klimawandels.


Hanna Christine Schmitt

ist Raumplanerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Raumplanung (IRPUD) der TU Dortmund. Sie promoviert zum Umgang mit systemischen Kaskadeneffekten aus kritischen Infrastrukturen. Ihre weiteren Forschungsinteressen liegen in der Risiko- und Klimafolgenforschung, wo sie sich insbesondere mit Risikomanagement in der Raumplanung, der Anpassung an Extremwetterereignisse und komplexen Systemen befasst.


Oliver Schmitt

ist Verwaltungsfachwirt und arbeitet seit 2004 als Sachbearbeiter in der Abteilung II "Risikomanagement, internationale Angelegenheiten" im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.


Dr.-Ing. Neysa J. Setiadi

befasst sich mit Anwendung der Verwundbarkeits- und Resilienzkonzepte und deren Bewertungsmethoden, sowie den Themen über Katastrophenvorsorge und Katastrophenrisikoreduzierung mit Schwerpunkt auf urbanen Kontext.


M. Sc. Eva Stock

ist Mitarbeiterin im Referat "Risikomanagement und Schutzkonzepte Kritischer Infrastrukturen / Kulturgutschutz nach Haager Konvention" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und dort im BMBF-Forschungsprojekt KIRMin: Kritische Infrastrukturen – Resilienz als Mindestversorgungskonzept tätig.


Dr. Benni Thiebes

ist seit Juli 2018 der Geschäftsführer des DKKV und war zuvor als Wissenschaftler in Deutschland, Österreich, China und Italien aktiv. Weiterhin beriet er die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und UNESCAP (United Nations Economic and Social Program for Asia and the Pacific) im Bereich der Frühwarnung und transnationalen Kooperation im Katastrophenrisikomanagement.


M. Sc. Katerina Tzavella

befasst sich seit über 10 Jahre mit Angewandter Geoinformatik. Ihre Expertise umfasst Resilienzforschung, Themen des Katastrophenschutzes, Risiko- und Krisenmanagement im Kontext des Schutzes Kritischer Infrastrukturen, Geodatenanalyse sowie Geodatenverarbeitung.


Rainer Ueth

ist Dipl.-Ingenieur für Physikalische Technik und seit nahezu 20 Jahren an der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein als System- und Webentwickler tätig.


M. Sc. Mia Wannewitz

arbeitete nach Abschluss des "Joint Master "Geography of Environmental Risk and Human Security" von Universität Bonn und UNU-EHS Mia Wannewitz für UNU-EHS mit dem Schwerpunkt Vulnerabilitäts- und Risikoforschung mit besonderem Schwerpunkt auf städtischen Gebieten. Seit April 2019 promoviert sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.


Silvia Weidenbacher

ist Landschaftsarchitektin und Referentin für Landschaftsplanung beim Verband Region Stuttgart. Sie beschäftigt sich im Bereich der regionalen Freiraumplanung unter anderem mit den Themenfeldern Grüne Infrastruktur, Anpassung an den Klimawandel sowie der Betreuung nationaler und europäischer Förderprojekte.


Nick Wenger

leitet die Geschäftsstelle "Schutz Kritischer Infrastrukturen" beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz in der Schweiz. Er ist zuständig für die nationale Strategie des Bundesrates zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Nick Wenger hat an der Universität Bern Geschichte, Politik- und Medienwissenschaften studiert. Seit 2008 befasst er sich mit dem Schutz kritischer Infrastrukturen.



Dr. Ina Wienand

ist Mitarbeiterin im Referat "Risikomanagement und Schutzkonzepte Kritischer Infrastrukturen / Kulturgutschutz nach Haager Konvention" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und dort zuständig für die Sektoren Wasser und Ernährung sowie Geoinformation und Forschung im Kontext KRITIS.


Dipl. Pol. Sven Wurbs

arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim inter 3 Institut für Ressourcenmanagement in Berlin vorrangig zur nachhaltigen Ausgestaltung von Versorgungsinfrastrukturen sowie zum Umgang mit Risiken im Kontext des Klimawandels.