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Das aktuelle Heft

Stadt(t)räume von Kindern:
Kinderorientierte Stadtentwicklung

IzR 2/2018

Deutschland ist ein Stadt-Kinder-Land. 90 Prozent aller Kinder leben bei uns in Städten – 60 Prozent allein in Groß- und Mittelstädten. Vor diesem Hintergrund ist das Prädikat der kinderfreundlichen oder kindgerechten Stadt ein nicht unbedeutender Standortfaktor für viele Städte und Gemeinden in Deutschland. Sichere Wege, gepflegte Spielplätze und ausreichende Betreuungsplätze sind Stichworte, die in der Diskussion um den Stellenwert von Kindern in unseren Städten fallen.

Bei einer kinderorientierten oder kindgerechten Stadtentwicklung geht es allerdings nicht nur um Infrastrukturen, Orte und Stadträume für Kinder. Vielmehr müssen Kinder aktiv in die Bewertung und Planung ihrer Lebensumwelt eingebunden werden: Sie sind die Experten in der Wahrnehmung, Aneignung, Bewertung und Gestaltung ihrer städtischen Umwelt. Und: Kindgerechte Planung heißt, mit menschlichem Maßstab zu planen.

Das aktuelle Heft beleuchtet diesen Perspektivwechsel näher und blickt dabei auf die Kinder bis zum Ende der Grundschulzeit. Im Fokus stehen viele wichtige Fragen: Wo spielen Kinder in der Stadt und wie bewegen sie sich? Wie nehmen sie ihre Lebensumwelt wahr? Wie hat sich Kindheit in den letzten Jahrzehnten im städtischen Raum verändert? Wie werden Kinder in die Planungspraxis deutscher Städte eingebunden? Und wie sieht es im europäischen Vergleich aus?


Redaktion:
Lena Hatzelhoffer (lena.hatzelhoffer@bbr.bund.de),
Karin Hartmann (karin.hartmann@bbr.bund.de),
Daniel Regnery, Friederike Vogel