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Gemeinwohl

Informationen zur Raumentwicklung, Heft 5/2018

Vorschau auf das nächste Heft

In Zeiten rasanten Wandels und komplexer Zusammenhänge wird der Ruf nach der Gemeinwohlverpflichtung laut. Dabei hat der Begriff in vielen Disziplinen Konjunktur. Stadt- und Raumplaner streben bei ihrer Arbeit idealerweise den nachhaltigen Ausgleich unterschiedlicher Raumansprüche an und damit das Wohl der Allgemeinheit. Ob es um Daseinsvorsorge und zukunftsfähige Mobilität, um bezahlbares Wohnen und sozialen Ausgleich oder um wirtschaftlichen Strukturwandel, nachhaltige Freiraumentwicklung oder gesellschaftliche Teilhabe geht: Die Gemeinwohlorientierung ist in der Planung zu einer Richtschnur geworden.

Doch was heißt eigentlich Gemeinwohl und wessen Wohl ist gemeint? In diesem Heft bitten wir Planer und Ökonomen, Juristen und Ethiker, Sozialwissenschaftler und Geographen, einige planungsrelevante Themen unter dem Stichwort "Gemeinwohl" zu beleuchten. Überlegungen zu einem neuen Bodenrecht oder einer Grundsteuerreform knüpfen dabei inhaltlich an die IzR 4/2018 an. Neben einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung zeigen konkrete Beispiele, wie Kooperationen für soziale Mehrwerte entstehen und wie sich freiwilliges Engagement vor Ort fördern lässt. Es geht um neue Teilhabemöglichkeiten, zum Beispiel durch digitale Instrumente, aber auch um eine (Stadt-)Gesellschaft, die in ihrem Alltag das Übermorgen nicht vergisst.