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MehrWert für Mensch und Stadt: Flächenrecycling in Stadtumbauregionen

Strategien, innovative Instrumente und Perspektiven für das Flächenrecycling und die städtebauliche Erneuerung

Hrsg.:

BBR in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und dem Projekträger JülichSonderveröffentlichungBonn, 2006

Titelseite: MehrWert für Mensch und Stadt: Flächenrecycling in Stadtumbauregionen

Flächenrecycling ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Dies unterstreicht das Fachbuch, an dem erstmals drei Ministerien (BMVBS, BMU, BMBF) und nachgeordnete Behörden (BBR, UBA, PT Jülich) unterschiedlicher Ressorts sowie hochrangige Ländervertreter unter Federführung und Projektleitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung mitgewirkt haben. Anlass war ein BBR-Workshop vom 20.-21.09.2005 in Freiberg, bei dem 170 Vertreter aus Praxis, Forschung und Verwaltung Strategien für das Flächenrecycling in Stadtumbauregionen unter dem Motto "MehrWert für Mensch und Stadt" diskutierten.

Die Dokumentation legt die vielfältigen Strategien und konkreten Erfahrungen von Bund, Ländern, Regionen und Kommunen, Forschern, Consultants und Projektentwicklern dar. In sechs Kapiteln werden Aktivitäten von der kommunalen bis zur europäischen Ebene erläutert, praktische Hilfen beim Flächenmanagement aufgezeigt, Innovationen für Zwischennutzung und Renaturierung wie auch zur Altlastenbeseitigung vorgestellt, Finanzierungswege dargelegt und akteursspezifische Handlungsempfehlungen formuliert.

Projektleitung BBR: Dr. Fabian Dosch (fabian.dosch@bbr.bund.de)

  • Druckversion vergriffen
  • urn:nbn:de:0093-SO0306E155

Erratum: korrigierte Seite 206


Inhalt

  1. Rahmenbedingungen zum Flächenrecycling in Stadtumbauregionen
    1.1 Verminderung der Flächeninanspruchnahme
    1.2 Das BMBF-Förderprogramm REFINA: Stand und weiteres Vorgehen
    1.3 Flächenrecycling im Rahmen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie
    1.4 Handlungsinstrumente zum Flächensparen aus Sicht des Bundes
    1.5 Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft: Trends und Initiativen auf Bundesebene
    1.6 Fazit

  2. Vom Flächenverbrauch zum Flächenmanagement
    2.1 Erfahrungen und Strategien einzelner Bundesländer beim Flächenrecycling
    2.1.1 Strategie für Flächenrecycling in Stadtumbaugebieten - erste Erfahrungen
    2.1.2 Mit Fläche haushalten - ein Gebot nachhaltiger Entwicklung
    2.1.3 Flächenmanagement in Baden-Württemberg und das Aktionsbündnis "Flächen gewinnen"
    2.1.4 Das Leistungsbuch Altlasten und Flächenentwicklung 2004/2005
    2.1.5 Kommunales Flächenmanagement und das "Bündnis zum Flächensparen"
    2.2 Kommunales Flächenmanagement
    2.2.1 Nachhaltiges Bauflächenmanagement Stuttgart (NBS)
    2.2.2 Bretten - Mit dem Flächenkarussell zum erfolgreichen Stadtumbau
    2.2.3 Kommunales Flächenmanagement in Freiberg
    2.2.4 Görlitzer Strategie zur Zukunft der Stadt
    2.3 Planerische Aspekte beim Flächenrecycling in Stadtumbauregionen
    2.3.1 Strategisches Flächenmanagement - Wachstum nach Innen
    2.3.2 Theorie und Praxis - Flächenrecycling in den Städten und Gemeinden - Beispiel Dresden
    2.3.3 Was kommt nach der Abrissbirne? - Stadtumbau und Flächenrecycling in Schrumpfungsregionen
    2.4 Fazit

  3. Instrumente der In-Wertsetzung von brachliegenden Grundstücken
    3.1 Handlungsempfehlungen zum Flächenrecycling
    3.1.1 Im Dschungel der Empfehlungen
    3.1.2 Der Start-up Plan - zielgruppenspezifisches Werkzeug zur Unterstützung von Flächenrecyclingprojekten
    3.1.3 Grüne Wiese entwickeln oder Brache revitalisieren? - Die Boden-Wert-Bilanz
    3.2 Ansätze zur Beschleunigung der Brachflächenreaktivierung
    3.2.1 Passierschein für die Wiedernutzung - Der Flächenpass
    3.2.2 Randbedingungen zur Wiedernutzung von Brachflächen
    3.2.3 Beschleunigungsansätze für das Flächenrecycling
    3.3 Fazit

  4. Herausforderungen, Strategien und die Finanzierung von Flächenrecyclingvorhaben
    4.1 Stand der Forschung
    4.1.1 Stadtumbau und Flächenrecycling - eine europaweite Aufgabe inStrukturkrisestädten
    4.1.2 CABERNET: A vision of economic regeneration an sustainable land use
    4.1.3 NORISC: Risk assessment of contaminated sites
    4.1.4 INTEGRA SITES: Strategy for site recycling and site management in urban areas
    4.1.5 Nachhaltiges Flächenmanagement in den USA
    4.1.6 RESCUE - Das europäische Best-Practice-Handbuch
    4.1.7 Künftige Forschungsschwerpunkte
    4.2 Strategieansätze zum Flächenrecycling aus Sicht der Immobilien- und Grundstückswirtschaft
    4.2.1 Das Flächenrecycling in Stadtumbauregionen unter Finanzierungsaspekten
    4.2.2 Marktwirtschaftliche Bedeutung der Revitalisierung von Brachflächen
    4.3 Finanzierungsmodelle zum Flächenrecycling
    4.3.1 Ziele und Programme der Städtebauförderung
    4.3.2 Das Programm Stadtumbau Ost
    4.3.3 Die freistellungsfinanzierte Altlastensanierung
    4.4 Fazit

  5. Ressource Fläche zwischen Aufbau und Rückbau
    5.1 Neue Wege beim Flächenrecycling
    5.1.1 Das Machbare anpacken - Zwischennutzungen und neue Freiflächen
    5.1.2 Liegenlassen und Renaturieren von Brachflächen - Good-Practice-Fallstudien
    5.1.3 Regional ökonomische Rahmenbedingungen beim Flächenrecycling in Suburbia
    5.1.4 Ein Kommunikationskonzept für das Flächenrecycling in suburbanen Räumen
    5.2 Best Practice von Flächenrecycling als Bestandteil der Stadt- und Standortentwicklung
    5.2.1 Strukturwandel aus Industriekultur - Integrierte Standortnutzung
    5.2.2 Standortentwicklung Saxonia-Areal in Freiberg
    5.2.3 Flächenentwicklung in der Metropolregion Ruhr

  6. Flächenrecycling in Stadtumbauregionen - akteursspezifische Handlungsempfehlungen
    6.1 Brauchen wir eine Bundesstrategie zur Wiedernutzung gebrauchter Flächen?
    6.2 Ansätze und akteursspezifische Handlungsempfehlungen zum Umgang mit brachliegenden Flächen
    6.3 Zusammenfassende Thesen und Ausblick

Anhang
Dokumentation
Workshop - MehrWert für Mensch und Stadt: Flächenrecycling in Stadtumbauregionen

  1. Kurzbericht Workshop
  2. Einbettung Workshop
  3. Grußworte
  4. Workshopprogramm
  5. Ergebnisdokumentation Workshop
  6. Teilnehmerverzeichnis

Autorenverzeichnis
(Alle nicht namentlich gekennzeichneten Beiträge stammen vom Auftragnehmer.)
Abkürzungsverzeichnis


Nähere Informationen zu den Inhalten sowie den Autoren entnehmen Sie bitte dem Inhaltsverzeichnis und dem Flyer:

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