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Interkommunale Kooperation in der Städtebauförderung

Hrsg.:

BBSRSonderveröffentlichungJuli 2018

Titelseite: Interkommunale Kooperation in der Städtebauförderung

Die Bevölkerungsentwicklung, knappe finanzielle Ressourcen sowie ein wachsender Wettbewerb der Regionen stellen immer größere Anforderungen an Kommunen. Vor allem Klein- und Mittelstädte in strukturschwachen ländlich geprägten Räumen sind zunehmend von Schrumpfungsprozessen betroffen. Zur Sicherung ihrer Leistungs- und Handlungsfähigkeit sind sie daher immer stärker gefordert, interkommunale Kooperationen einzugehen.

Die vorliegende Studie wurde im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Kleinere Städte und Gemeinden - übergeordnete Zusammenarbeit und Netzwerke" erstellt. Sie zeigt anhand mehrerer Praxisbeispiele, welche kommunalen Strategien und Organisationsformen interkommunaler Kooperationen existieren, wie nachhaltig diese Strukturen sind und welche städtebaulichen Handlungsschwerpunkte für diese Kooperationen relevant sind. So wird deutlich, welch vielfältige Chancen die Zusammenarbeit von benachbarten Kommunen für die Sicherung der Daseinsvorsorge und die regionale Entwicklung birgt, wie interkommunale Zusammenarbeit neue Spielräume für die kommunale Entwicklung schafft und dazu beiträgt gleichwertige Lebensverhältnisse zu sichern.

Die formulierten Schlussfolgerungen und Empfehlungen sind vor allem an Akteure der kommunalen Praxis gerichtet und sollen diese bei der Bildung interkommunaler Kooperationen und der Umsetzung gemeinsamer Entwicklungsstrategien im Rahmen der Städtebauförderung, wie bei der Hebung der vielfältigen Potenziale interkommunaler Zusammenarbeit unterstützen.

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Referat I 1 – Raumentwicklung
Dr. Steffen Maretzke (steffen.maretzke@bbr.bund.de)

Begleitung im BMUB
Referat SW I 7
Prof. Dr. Hagen Eyink,
Silke Andresen

Auftragnehmer
Bundestransferstelle Kleinere Städte und Gemeinde
Plan und Praxis GbR, Berlin
Sebastian Däßler, Laura Hammler, Dr. Stefan Höffken,
Holger Pietschmann, Rhona Wagnern

  • zu beziehen beigabriele.bohm@bbr.bund.de
  • Stichwort:Interkommunale Kooperation in der Städtebauförderung
  • ISBN978-3-87994-228-2
  • urn:nbn:de:101:1-2018082407454893318331


Inhalt

Abkürzungsverzeichnis
Kurzfassung
Summary

  1. Einführung
    1.1 Anlass der Studie
    1.2 Ziele und Forschungsfragen
    1.3 Methodisches Vorgehen
  2. Aktueller Forschungsstand zu interkommunalen Kooperationen
    2.1 Ausgangslage und Entwicklung
    2.2 Rahmenbedingungen und Motive
    2.3 Organisationsformen, Akteure und Entwicklungsphasen von interkommunalen Kooperationen
    2.4 Unterstützende Initiativen der Länder
  3. Interkommunale Kooperationen in der Städtebauförderung
    3.1 Definition: Interkommunale Kooperationen in der Städtebauförderung
    3.2 Entwicklung in der Städtebauförderung
    3.3 Instrumente im Programm "Kleinere Städte und Gemeinden"
    3.4 Interkommunale Kooperationen im Programm "Kleinere Städte und Gemeinden"
  4. Praxisbeispiele
    4.1 Allianz Hofheimer Land
    4.2 ARGE Rennsteig
    4.3 Kurstadtregion Elbe-Elster
    4.4 LenneSchiene
    4.5 Mittelbereich Seelow
    4.6 Osterode/Bad Grund
    4.7 Region Nordlippe
    4.8 Hessisches Kegelspiel
  5. Querauswertung der Praxisbeispiele
    5.1 Entwicklung interkommunaler Kooperationen
    5.2 Organisationsformen und Strukturen
    5.3 Akteure
    5.4 Finanzierung
    5.5 Instrumente
    5.6 Handlungsschwerpunkte der interkommunalen Kooperationen
    5.7 Erfolgsfaktoren und Hindernisse interkommunaler Kooperationen
  6. Handlungsempfehlungen
    6.1 Handlungsempfehlungen für Akteure in der kommunalen Praxis
    6.2 Hinweise und Empfehlungen für Bund und Länder
  7. Fazit
  8. Verzeichnisse

    Literatur-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts "Interkommunale Kooperation in der Städtebauförderung" der städtebaulichen Begleitforschung.
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