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Stadtverkehr für übermorgen

Hrsg.:

BBSRSonderveröffentlichungDezember 2018

Titelseite: Stadtverkehr für übermorgen

Wie kann man sich die Zukunft der Stadt vorstellen? Die Studie "Stadtverkehr für übermorgen" projiziert aktuelle urbane Mobilitätstrends in die Zukunft und entwickelt sie als Gedankenexperimente zu unterschiedlichen Stadtfiktionen weiter.
Ziel der Stadtfiktionen ist es, zur Diskussion, zum Nachdenken aber auch zum Widerspruch anzuregen.

Stadtfiktion 1 ("Weiter so") beschreibt eine Stadt, in der alle aktuellen Trends der Vernetzung, Automatisierung, Elektrifizierung und der Einführung von Sharing-Systemen fortentwickelt werden.

In Stadtfiktion 2 ("Vernetzung") werden nicht bloß die heute bestehenden Mobilitätssysteme mit den Möglichkeiten der Digitalisierung fortentwickelt, sondern es wird ein vollständig neues, modulares und vernetztes Verkehrs- und Infrastruktursystem entworfen, das Individualverkehr und öffentlichen Personennahverkehr miteinander verknüpft.

Stadtfiktion 3 ("Verdichtung") beschreibt ein vollkommen dereguliertes und den freien Kräften des Marktes überlassenes System, das in eine Pluralität und Diversität unterschiedlicher Angebote mündet.

Stadtfiktion 4 ("Entschleunigung") orientiert sich am Leitbild der Stadt der kurzen Wege und des Sharings. Ökologische Nachhaltigkeit und Entschleunigung sind Ziele der Postwachstums.

Stadtfiktion 5 ("Virtualisierung") stellt eine Welt dar, in der sehr viele Anlässe für Mobilität durch Digitalisierung und Virtualisierung entfallen: Kommunikations- und Warenaustausche mittels elektronischer Medien und digitaler Strukturen ersetzen reale Verkehre von Personen und Gütern.

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Eva Schweitzer (eva.schweitzer@bbr.bund.de)

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)
Almuth Draeger

Auftragnehmer
plan-werkStadt, Bremen
Dr. Gerd Reesas / Heike Wohltmann

Projektbüro Friedrich von Borries, Berlin
Prof. Dr. Friedrich von Borries / Benjamin Kasten

PTV AG, Karlsruhe, Berlin
Tanja Schäfer / Annette Kindl


Inhalt

Vorwort

  • Zum Stadtverkehr von übermorgen: Ein- und Ausblicke in die Zukunft der urbanen Mobilität
  • Fiktionale Stadtkonzepte: Methoden
  • Stadtfiktion 1: Weiter so
  • Stadtfiktion 2: Vernetzung
  • Stadtfiktion 3: Verdichtung
  • Stadtfiktion 4: Entschleunigung
  • Stadtfiktion 5: Virtualisierung
  • Beispiele zur Veranschaulichung der Stadtfiktionen

Literaturauswahl



Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis der ExWoSt-Studie "Smart Cities – Stadtverkehr für übermorgen".
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