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Lärmrelevanz und EU-Anforderungen

Erfordernisse, Abgrenzungs- und Anpassungsprozesse zum Lärmschutz

Hrsg.:

BMVBSBMVBS-Online-Publikation24/2010November 2010

Die Ergebnisse dieser Studie sollen eine fachübergreifende Diskussion z.B. über die Einbeziehung von subjektivem Lärmempfinden in städtebaulichen Quartieren initiieren. Der Umgang mit vorhandenen und zukünftigen Lärmbelastungen in städtebaulichen Planungen und Prozessen steht im Fokus dieses Forschungsvorhabens. Die vorliegende Veröffentlichung reflektiert Erfahrungen, die in der kommunalen Praxis mit der bisherigen Lärmminderungsplanung nach § 47a BImSchG und den Bemühungen für leisere Städte gewonnen wurden. Von Seiten des Bundes werden damit erstmalig Hilfestellungen als "Anleitung zum stadtplanerischen Umgang mit Lärmsanierung" gegeben. Die Erkenntnisse aus den Feldstudien zeigen, dass insbesondere die Ansätze, die sich durch intensive Einbeziehung der Betroffenen und durch Kontinuität im Planungsprozess auszeichnen, Erfolg versprechend sind und eine hohe Akzeptanz erreichen.

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Bearbeitung
Planungsgemeinschaft Dr.-Ing. Walter Theine, Hannover (Auftragnehmer)
H. Mazur, Dr.-Ing. W. Theine, D. Lauenstein, S. Schuster, C. Weisner, R. Nöllgen, S. Schuster, H. Ritzer-Bruns
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Berlin

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
Gerd Würdemann

  • ISSN1869-9324
  • urn:nbn:de:101:1-201011242865


Inhalt

  1. Ausgangslage, Ziele und Untersuchungsansatz der Studie
    1.1 Anlass der Studie
    1.2 Forschungsleitfragen
    1.3 Untersuchungsansatz

  2. Vom Umgang mit Lärm - Rechtslage und Handlungsfelder
    2.1 Objektive Grenzen der Geräuschbelastung
    2.2 Grenz- und Orientierungswerte
    2.3 Lärm als Problem in der städtebaulichen Praxis
    2.4 Lärmminderungsplanung in der regionalen Planung

  3. Erfahrungen mit Lärmminderungsplanung nach bisherigem § 47a BimSchG
    3.1 Gesetzliche Grundlagen und Auftrag zur Lärmminderungsplanung
    3.2 Inhalt des Lärmminderungsplanes
    3.3 Ablauf der Lärmminderungsplanung
    3.4 Lärmminderungsplanung in der Praxis
    3.5 Auswertung der Planwerke der vorbereitenden Lärmminderungsplanung

  4. Anforderungen aus der EU-Umgebungslärm-Richtlinie
    4.1 Begriffe der EU-Richtlinie
    4.2 Umsetzung in deutsches Recht
    4.3 Wesentliche Änderungen gegenüber der Lärmminderungsplanung nach bisherigem § 47a BImSchG
    4.4 Zusammenhänge zwischen Luftreinhalteplanung und Lärmminderungsplanung

  5. Lärm in der Stadtplanung
    5.1 BauNVO und Stadtstruktur
    5.2 Stadtstrukturen und Lärmsituation
    5.3 Verkehrsplanerische Struktur der Stadt
    5.4 Lebensstilgruppen als Einflussfaktor auf städtebauliche Quartiere

  6. Lärm und Wahrnehmung
    6.1 Defizite in der Geräuschbewertung
    6.2 Lärm in typischen städtischen Räumen

  7. Vorschlag für Lärmbewertung in städtischen Räumen
    7.1 Ergänzende Hinweise zur "Technischen Beurteilung" von Lärm
    7.2 Hinweise zur "Lärmrobustheit" von Stadträumen
    7.3 Hinweise zur Bewertung der Geräuschsituation (Soundcheck)

  8. Ergebnisse aus den Feldstudien
    8.1 Auswahl und Übersicht
    8.2 Frankfurt am Main: Stadtteil Bergen-Enkheim
    8.3 Frankfurt am Main: Stadtteil Seckbach
    8.4 Rostock: Komponistenviertel und Teile der Kröpeliner Tor-Vorstadt
    8.5 Rostock: Nobelstraße
    8.6 Berlin: Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
    8.7 Begleitstudie Düsseldorf Masterplan - Reduzierung des Straßenverkehrslärms: Schallschutzfenster-Programm
    8.8 Begleitstudie Hannover - Bebauungsplan Nr. 1414, Weidendamm

  9. Ergebnisse des Forschungsvorhabens
    9.1 Differenzierte Betrachtung der örtlichen akustischen Rahmenbedingungen notwendig
    9.2 Drei Beurteilungsebenen zur Lärmwahrnehmung empfohlen
    9.3 Hochrelevanter Bezug zu aktuellen städtebaulichen Trends
    9.4 Weitere Vertiefung der Forschung notwendig
    9.5 Prozesse anstoßen und Prozessstrukturen schaffen

  10. Ausgewählte Erkenntnisse zu den Forschungsfragen

  11. Anhang


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis der ExWoSt-Studie "Lärmrelevanz und EU-Anforderungen - Erfordernisse, Abgrenzungs- und Anpassungsprozesse zum Lärmschutz".
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