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Das Wohneigentum in der Riester-Förderung – Empirie und Reformoptionen der Eigenheimrente

Hrsg.:

BMVBSBMVBS-Online-Publikation20/2013Dezember 2013

Die Riester-Rente wurde im Jahr 2008 durch das Eigenheimrentengesetz maßgeblich erweitert, indem das selbstgenutzte Wohneigentum in seiner Altersvorsorgefunktion anerkannt und systematisch in die Förderung einbezogen wurde. Seither kann gefördertes Altersvorsorgevermögen für die Anschaffung von Wohneigentum verwendet werden.

Innerhalb des Forschungsprojekts wurde zunächst die Datenverfügbarkeit zur empirischen Marktanalyse der Eigenheimrente untersucht. Auf dieser Grundlage wurde ein erster empirischer Überblick des 2008 geschaffenen Marktes für Eigenheimrenten-Verträge erarbeitet, indem die identifizierten bzw. neu geschaffenen Informationsquellen ausgewertet wurden. Abschließend wird gezeigt, auf welche Weise das Wohneigentum auf Basis des bestehenden Förderrahmens effizienter als im Status quo in die geförderte Altersvorsorge einbezogen werden kann.

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin
Nicola Müller

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Iris Ammann (iris.ammann@bbr.bund.de)

Bearbeitung
Forschungszentrum Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Arne Leifels, Christian Hagist

  • ISSN1869-9324
  • urn:nbn:de:101:1-201312202627


Inhalt

  1. Einleitung
  2. Einbeziehung des Wohneigentums in die Riester-Rente
    2.1 Wohneigentum als Altersvorsorge
    2.2 Ursprüngliche Entnahmeregelung
    2.3 Reformmodelle im Vorfeld des Eigenheimrentengesetzes
    2.4 Einbeziehung des selbstgenutzten Wohneigentums durch das Eigenheimrentengesetz
  3. Empirischer Marktüberblick der Eigenheimrente
    3.1 Vorbemerkung zur Datenlage
    3.2 Vertragszahlen und geförderte Personen
    3.3 Beanspruchung der Zulagenförderung
    3.4 Zulagenempfänger nach Geschlecht
    3.5 Altersstruktur
    3.6 Begünstigte Personengruppen
    3.7 Einkommensstruktur
    3.8 Altersvorsorgebeiträge
    3.9 Zulagenförderung
    3.10 Zulagenausschöpfung
    3.11 Steuer- und Gesamtförderung
    3.12 Entnahmen von Eigenheimbeträgen
    3.13 Bausparsummen und -Salden
    3.14 Räumliche Verbreitung der Eigenheimrente
    3.15 Anbieterwechsel und Kapitalübertragungen
    3.16 Nachfragepotenzial der Eigenheimrente
  4. Politische Implikationen
    4.1 Verbesserung der Förderungsausschöpfung
    4.2 Konzeptioneller Neuregelungsbedarf
  5. Fazit


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des allgemeinen Ressortforschungsprojekts "Das Wohneigentum in der Riester-Förderung – Empirie und Reformoptionen der Eigenheimrente".
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