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Regionale Landschaftsgestaltung

Hrsg.:

BMIMORO Informationen18Berlin, 2018-2020

Titelseite: MORO Informationen Nr. 18/2Quelle: BMI

Kulturlandschaften sind zwar primär das Ergebnis von Produktionsprozessen, aber auch Schutzgut und Gestaltungsauftrag. Der Auftrag "Kulturlandschaften gestalten" leitet sich neben dem Raumordnungsgesetz aus den Leitbildern und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung der Ministerkonferenz für Raumordnung von 2016 ab. Zudem fordert der Beirat für Raumentwicklung in seiner Empfehlung "Räume entwickeln – Heimat gestalten!": "Attraktivität und Lebensqualität heimatlicher Landschaften müssen angesichts permanenter Veränderungsprozesse immer wieder aktiv gestaltet werden" (BMI 2019: 8).

Inwieweit sich Landschaften regional gestalten lassen, wurde im MORO "Regionale Landschaftsgestaltung" in mehreren Modellvorhaben im Zeitraum 2017–2019 erprobt. Im Fokus standen Steuerungsinstrumente und –mechanismen zum Landschaftswandel. Bundesweit nahmen sechs Regionen aus unterschiedlichen Regionstypen mit verschiedenen Problem- und Aufgabenstellungen und Akteurskonstellationen teil. In drei Querschnittsworkshops, einer Themenwerkstatt und einem Expertengespräch wurden Erkenntnisse zum regionalen Landschaftsdiskurs erörtert und verallgemeinert. Im Ergebnis wurden formelle und informelle Instrumente für die Regionalplanung sowie Strategien zusammen mit Akteuren der Landschaftsrahmenplanung, der kommunalen Planung und landwirtschaftlichen Fachplanung erarbeitet, um Steuerungsoptionen auszuloten.


Nr. 18/1
In sechs Modellvorhaben mit unterschiedlichen Landschaftsräumen werden Steuerungsinstrumente und -mechanismen zum Landschaftswandel vertieft ausgelotet und innovative Ansätze erprobt, um für alle Ebenen der räumlichen Planung und Raumentwicklung übertragbare Lösungen und Handlungsempfehlungen zur regionalen Landschaftsgestaltung zu entwickeln. Das vorliegende erste Heft gibt einen Einblick in das Forschungsfeld und stellt die Modellregionen mit ihren jeweiligen Schwerpunktsetzungen vor.

Nr. 18/2
Die MORO-Informationen stellen die Ergebnisse aus den fünf Modellvorhaben und einer assoziierten Partnerregion vor. Dabei werden Strategien zur Verbesserung formeller Instrumente, etwa durch Erweiterung der Raumkategorien regionaler Entwicklungsprogramme, durch erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung als neuer Planungsansatz sowie neue Finanzierungsansätze vorgestellt. Auch wird die Bedeutung von Masterplänen, Leitbildern, Landschaftskonzepten oder Landschaftschartas für die Landschaftsgestaltung deutlich. In suburbanen Räumen ergeben sich erhebliche Gestaltungsimpulse durch das Instrument des Regionalparks. Mit der Definition von "Aufgabenlandschaften" wird ein neuer flächendeckender Gestaltungsansatz formuliert.


Herausgeber
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), Berlin
Referat Grundsatzfragen der Raumordnung
im Übergang: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Berlin
Prof. Dr. János Brenner

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Referat I 6 - Stadt-, Umwelt- und Raumbeobachtung
Dr. Fabian Dosch (fabian.dosch@bbr.bund.de),
Gisela Beckmann

Auftragnehmer und Autoren
agl Hartz · Saad · Wendl, Landschafts-, Stadt- und Raumplanung, Saarbrücken
Andrea Hartz, Peter Wendl, Eva Lichtenberger, Stephanie Bächle


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des MORO-Forschungsfeldes "MORO "Regionale Landschaftsgestaltung"".
>> weitere Informationen

Zwischenergebnisse werden projektbegleitend in der Schriftenreihe "MORO Informationen" veröffentlicht.


Nr.DownloadTitel
18/1 Regionale Landschaftsgestaltung
Formelle und informelle Instrumente der Regionalplanung, der Landschaftsrahmenplanung und deren Verknüpfung mit der kommunalen Planung sowie der landwirtschaftlichen Fachplanung
Das MORO-Forschungsfeld und die Modellvorhaben im Überblick
(August 2018) -vergriffen-
18/2 Regionale Landschaftsgestaltung
Formelle und informelle Instrumente der Regionalplanung, der Landschaftsrahmenplanung und deren Verknüpfung mit der kommunalen Planung sowie der landwirtschaftlichen Fachplanung
Die Ergebnisse der Modellvorhaben
(Mai 2020)

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