Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt Metropolregionen - Chancen der Raumentwicklung durch Polyzentralität und regionale Kooperation

Projektsteckbrief

  • Status Abgeschlossen
  • Laufzeit September 2005–November 2006
  • Programm Aufbau Ost

Im Mittelpunkt stand die Rolle und Bedeutung der Metropolregionen Berlin-Brandenburg und Sachsendreieck für die Entwicklung der ostdeutschen Bundesländer. Unter anderem wurden die Potenziale und Restriktionen der polyzentrischen Metropolregion sowie Handlungsansätze und -strategien für die metropolitane Kooperation und ihre mögliche zukünftige Position im europäischen Kontext untersucht.
Projektlaufzeit: September 2005 - November 2006

Ausgangslage

Kooperationen in den Agglomerationsräumen, insbesondere in Metropolregionen, sind eine räumliche Antwort auf Globalisierung und europäische Integration. Diese Räume gelten als die maßgeblichen Träger von Wachstum und Innovation in der Volkswirtschaft, und stehen vor der Anforderung, sich als zentrale Standorte im weltweiten ökonomischen Wettbewerb zu bewähren.
Die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) hat bundesweit elf Metropolregionen benannt. Für die neuen Länder sind dies die Metropolregionen Berlin-Brandenburg und Sachsendreieck.

In ihrem Beschluss zur "Weiterentwicklung der raumordnungspolitischen Leitbilder und Handlungsstrategien" vom 28.04.2005 unterstrich die MKRO, dass das "Konzept der Metropolregionen (...) u.a. für den Wirtschaftsraum 'Mitteldeutschland' eine besondere Chance (ist), sich im europäischen Wettbewerb zu positionieren. Dazu sollten die Thüringer Städtereihe und die Oberzentren des Landes Sachsen-Anhalt in die Entwicklung der Metropolregion Sachsendreieck einbezogen werden."

Zielsetzung des Forschungsprojektes

Schwerpunkt des Forschungsprojektes ist die Untersuchung der polyzentrischen Metropolregionen, um Potenziale und Restriktionen für das Sachsendreieck herauszustellen. Hierzu werden u.a. folgende Forschungsthemen analysiert:

  • Rolle der ostdeutschen Metropolregionen für die Wirtschaftsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der neuen Länder - Außenwahrnehmung der Metropolregionen - Chancen der Ausweisung als Metropolregion
  • Potenziale und Restriktionen der Polyzentralität - Handlungsansätze und Projekte polyzentrischer Metropolregionen am Beispiel des Sachsendreieck - Erfolgsfaktoren und Bedeutung einzelner Handlungsfelder - Schlüsselakteure und Zuständigkeiten
  • Vorreiterrolle des Sachsendreiecks für das europäische Leitbild der Polyzentralität - Räumliche Weiterentwicklung und Vernetzung – Mögliche Schlüsselstellung im europäischen Kontext, Strategien zu deren Ausbau und Effekte

Bei der Durchführung des Projekts wurde das BBR unterstützt von KoRiS - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, Hannover/Erfurt, dem IÖR - Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V., Dresden und dem IWH - Institut für Wirtschaftsforschung, Halle.

Endbericht

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