Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: Wettbewerbsfähigkeit des regionalen Gewerbeflächenpotenzials in Ostdeutschland

Projektsteckbrief

  • Status Abgeschlossen
  • Laufzeit November 2003 – Dezember 2004
  • Programm Aufbau Ost

Die effiziente Nutzung der Gewerbeflächen in Ostdeutschland stellt eine wichtige Stellschraube zur Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit dar. Zur Einschätzung der Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Gewerbeflächen war zunächst eine umfassende Bilanzierung notwendig.
Projektlaufzeit: November 2003 - Dezember 2004

Vor allem zu Beginn der 90er Jahre erfolgte in den ostdeutschen Bundesländern die Neuausweisung großflächiger Gewerbegebiete. Hierdurch entstand in regional unterschiedlichem Ausmaß ein teilweise massives Überangebot an Gewerbeflächen. Gemeindliche Erschließungsinvestitionen erbrachten somit insbesondere in Form von Gewerbesteuereinnahmen häufig keinen "return on investment".

Die abnehmende Auslastung vorhandener Infrastruktur erhöht damals wie heute die Belastung kommunaler Haushalte. Zudem führte der Strukturwandel dem Markt Brachflächen zu, die das Flächenangebot weiter erhöhten und die Vermarktung und Inwertsetzung erschwerten.

Künftig wird die Koordinierung der städtebaulichen Schrumpfung für viele Kommunen eine zentrale Aufgabe darstellen.

Ziel des Projektes war es, die effizientere Nutzung vorhandener Flächenpotenziale zu fördern und regional abgestimmte Ansatzpunkte zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft in den neuen Ländern zu entwickeln.

Die Beantwortung folgender Fragestellungen stand im Mittelpunkt der Untersuchung:

  • Wie stellt sich die Gewerbeflächensituation in den ostdeutschen Bundesländern dar? (z.B. Informationen zum Bestand und zur Auslastung von Gewerbeflächen)
  • Welche Standortqualitäten weist das Gewerbeflächenpotenzial in den neuen Ländern auf?
  • Welche Flächenbedarfe bestehen auf regionaler Ebene in der Beispielregion Westsachsen?
  • Wie wäre ein dauerhaftes Monitoring-System des Gewerbeflächenbestandes organisatorisch und technisch auszugestalten?

Bei der Durchführung des Projektes wurde das BBR unterstützt durch die Arbeitsgemeinschaft Planquadrat Dortmund, GEFAK Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung mbH und die Technische Universität Hamburg-Harburg, Arbeitsbereich Stadt- und Regionalökonomie.

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