Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: ESPON SCALES - Breakdown and capitalisation of ESPON results on different scales

Veranstaltungen

Einer der wesentlichen Ziele der "Transnational Networking Activities" (Priorität 4) ist es, ESPON-Ergebnisse außerhalb des ESPON-Netzwerkes zu vermitteln. Daher sind fünf Seminare geplant, die jeweils in einem der Partnerländer stattfinden werden. Jedes Seminar wird sich dabei auf eines der Themenfelder des SCALES-Projektes konzentrieren und hierzu die ESPON-Ergebnisse für das Gastgeberland zur Diskussion stellen.

Seminar 1 zum Themenfeld "Urban-Rural Relations"

Polyzentrische räumliche Entwicklung auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen: Stadt-Land-Beziehungen
27. Oktober 2011 in Budapest/Ungarn

Ziel des ersten Seminars des SCALES-Projektes war die Verbreitung und die Übersicht der Anwendungsmöglichkeiten von ESPON-Ergebnissen auf unterschiedlichen territorialen Ebenen. Die kürzlich während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft überarbeitete Territoriale Agenda betont eine polyzentrische und ausgewogene räumliche Entwicklung als wichtige Voraussetzung für die Verbesserung des territorialen Zusammenhalts. Angesprochen werden dabei mehrere Ebenen: die makroregionale und transnationale ebenso wie die nationale und regionale Ebene. In diesem Zusammenhang wird explizit auf die bedeutende Rolle der Klein- und Mittelstädte hingewiesen. Diese Entwicklung und die Rolle von ESPON wurde in dem Seminar vor allem mit Vertretern aus der Wissenschaft diskutiert.

Einladung Download (PDF, 127KB, Datei ist barrierefrei/ barrierearm)
Programm Download (PDF, 106KB, Datei ist barrierefrei/ barrierearm) (in Englisch)
Weitere Informationen beim ESPON Contact Point Hungary (in Ungarisch)


Seminar 2 zum Themenfeld "Cities, Regional Development and Planning"

Polyzentrale territoriale Entwicklung: Was heißt das?
11. November 2011 in Luxemburg

In Europa, der Großregion und in Luxemburg ist "polyzentrale territoriale Entwicklung" ein wesentliches Ziel der Politik. Aber was heißt das eigentlich? Diese Frage stand im Mittelpunkt des zweiten Seminars des ESPON Contact Points Luxemburg.

Anhand von Resultaten des ESPON-Programmes wurden diverse Facetten von Polyzentralität dargestellt: Polyzentralität beruht auf Wechselbeziehungen zwischen den Polen eines räumlichen Systems. Insofern sind insbesondere die ökonomischen, demographischen, kulturellen Verbindungen zwischen ihnen zu analysieren. Polyzentralität gibt es nicht nur zwischen Städten gleicher oder verschiedener Größe, sondern auch zwischen Städten, Stadtregionen und ländlichen Räumen. Der polyzentrale Charakter eines Raumes hängt also vom Maßstab und den Wechselbeziehungen ab. Aus dieser Perspektive ist Luxemburg in Europa zweifellos gut positioniert (Wirtschaft, Erreichbarkeit), aber es muss auch einige Herausforderungen annehmen, sowohl innerhalb des Landes als auch in grenzüberschreitender Hinsicht (Raumplanung, Transport etc.).

Im Anschluss an diverse Referate hat eine Podiumsdiskussion insbesondere die grenzüberschreitende Dimension und den Mehrwert von Polyzentralität debattiert. Mitgewirkt haben namhafte Vertreter aus lokaler, regionaler und nationaler Politik.

Flyer Download (PDF, 204KB, Datei ist barrierefrei/ barrierearm)
Programm/praktische Hinweise Download (PDF, 416KB, Datei ist barrierefrei/ barrierearm)
Weitere Informationen beim ESPON Contact Point Luxemburg


Seminar 3 zum Themenfeld "Economy, Innovation and Accessibility"

Künftige räumliche Herausforderungen für die Schweiz und Europa
4. Mai 2012 in Bern/Schweiz

Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) luden ein zu einem offenen Seminar am 4. Mai 2012 in Bern, Schweiz, unter dem Motto "Künftige räumliche Herausforderungen für die Schweiz und Europa". Im Rahmen von Präsentationen wurden sowohl ESPON-Resultate als auch nationale und regionale Forschungserkenntnisse aus der Schweiz und regionale Beiträgen aus dem In- und Ausland vorgestellt. Der Schwerpunkt lag auf den Themen Erreichbarkeit, Innovation und Wirtschaft sowie deren gegenseitigen Einflüsse und deren Auswirkungen auf die räumliche Entwicklung. Das Seminar diente dem Erfahrungsaustausch und dem gegenseitigen Wissenstransfer.

Weitere Informationen finden Sie beim
ESPON Contact Point Schweiz


Seminar 4 zum Themenfeld "Risk Management, Climate Change and Culture"

Klimawandel und Risikofolgen: Ergebnisse der europäischen Forschung aus österreichischer Perspektive
4. Juni 2012 in Wien/Österreich

Am 4. Juni 2012 lud die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) zu einem Seminar unter dem Motto "Klimawandel und Risikofolgen: Ergebnisse der europäischen Forschung aus österreichischer Perspektive" in Wien ein. Im Rahmen dieses Seminars wurden ausgewählte ESPON-Ergebnisse vorgestellt und ihre Bedeutung für die Raumordnung in Österreich diskutiert.

Weitere Informationen sowie Seminarunterlagen finden Sie beim
ESPON Contact Point Österreich


Abschluss-Seminar 5 zum Themenfeld "Transnationale Kooperation"

ESPON im Dienste transnationaler Kooperation. Mit territorialem Wissen transnationale Raumentwicklung gestalten
30. Oktober 2012 in Berlin/Deutschland

Das fünfte und letzte Seminar "ESPON im Dienste transnationaler Kooperation. Mit territorialem Wissen transnationale Raumentwicklung gestalten" wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung als Lead Partner des Projektes veranstaltet und fand am 30. Oktober 2012 in Berlin statt. Adressaten waren Verantwortliche aus Bundes- und Landesministerien und Interessenten aus Verbänden, Instituten und Forschungseinrichtungen, die mit ESPON und/oder INTERREG bzw. den thematischen Schwerpunkten Verkehr, Innovationen und Klimaschutz zu tun haben.

Weitere Informationen zum Seminar finden Sie auf der folgenden Seite:
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