Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: USESPON - Use ESPON

Projektsteckbrief

  • Status Abgeschlossen
  • Laufzeit Dezember 2012 – März 2014
  • Programm ESPON

Projektlaufzeit: Dezember 2012 - März 2014

Hintergrund und Ziel

Das Projekt USESPON lief im ESPON 2013-Programm unter der Priorität 4 "Transnational Networking Activities". Ziel des Projektes war, das Interesse an ESPON zu stärken, indem politische Entscheidungsträger, Akteure der Raumentwicklung und Wissenschaftler als Zielgruppen einbezogen werden. Sie sind letztlich auch die Adressaten der Projektergebnisse. Ausgeführt werden die Priorität 4-Projekte durch die nationalen ESPON Contact Points, die sich zusammenschließen, um ESPON-Ergebnisse transnational zu streuen und europaweite Studienergebnisse auf die regionale und lokale Ebene zu transportieren. Damit sollen auch Akteure außerhalb des ESPON-Netzwerkes an ESPON herangeführt und über aktuelle Entwicklungen der europäischen Raumentwicklung informiert werden.

Das USESPON-Projekt setzte sich zusammen aus den Contact Points von Großbritannien, Frankreich, Luxemburg, Polen, Griechenland und Deutschland, um die Verwendung von Ergebnissen aus dem ESPON 2013-Programm zu stärken und zu unterstützen. Dabei sollten Interessengruppen aus ganz Europa über die Arbeit von ESPON informiert werden. Zudem wurden Leitlinien bereitgestellt, wie ESPON-Ergebnisse im politischen Entscheidungsprozess und in der Praxis genutzt werden können.

Da politische Entscheidungsträger und andere Akteure der Raumentwicklung häufig nicht die Zeit finden, die für sie wichtigen Informationen aus den komplexen und oft sehr umfangreichen Forschungsberichten herauszufiltern, sehen es die ESPON Contact Points als ihre Aufgabe an, sowohl den Informationsbedarf der unterschiedlichen Interessengruppen zu identifizieren als auch die relevanten Ergebnisse zu vermitteln. Auch USESPON befasste sich damit, die ESPON-Resultate zugänglicher zu machen und die Umsetzung in die Praxis zu erleichtern. Hierzu bediente es sich verschiedener methodischer Vorgehensweisen. Dazu gehörte die Zusammenstellung von Hintergrundmaterialien, die Einrichtung einer virtuellen Lernplattform (VLE) und die Durchführung von interaktiven Workshops, bei denen Interessenten aus Politik, Wissenschaft und Praxis als Teilnehmer gewonnen wurden. USESPON trug im jeweiligen nationalen Kontext der Partner bei unterschiedlichen Interessengruppen dazu bei, das Bewusstsein für das ESPON-Programm zu wecken und die Bereitschaft zu schaffen, Methoden und Werkzeuge aus den ESPON-Projekten anzuwenden und auch weiter zu verbreiten.

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