Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: MORO-Netzwerk Daseinsvorsorge

Projektsteckbrief

  • Status Abgeschlossen
  • Laufzeit Dezember 2017 – Juni 2020
  • Programm MORO

Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem Ansatz der Regionalstrategie Daseinsvorsorge im "Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge" und ausgehend von dem großen Interesse daran, soll in diesem Projekt ein Netzwerk Daseinsvorsorge aufgebaut werden, das Kooperationen, Vernetzungen und einen systematischen Wissenstransfer zwischen den Modellregionen und weiteren interessierten Regionen ermöglichen soll.

Ausgangslage

Der im "Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge" erprobte Ansatz der Regionalstrategie Daseinsvorsorge hat sich als erfolgreich erwiesen. Das belegt die hohe Nachfrage nach den Projektergebnissen und Veröffentlichungen wie dem Leitfaden Regionalstrategie Daseinsvorsorge. Jedoch lassen Rückmeldungen aus beteiligten Modellregionen und weiteren interessierten Regionen den Schluss zu, dass die Potenziale der Regionalstrategie im Kreise der Modellregionen und außerhalb dieses Kreises bei weitem nicht ausgeschöpft sind.

Die Umsetzung und Verstetigung in den Modellregionen ist kein Selbstläufer und erfordert auf der Regions- wie Projektebene neben Information und Kommunikation vor allem auch Koordination und Management. Zudem gibt es viele Regionen, die von den bisherigen Erfahrungen profitieren wollen, auch über die Projektberichte und den Leitfaden hinaus.

Ziele

Der Ansatz der Regionalstrategie Daseinsvorsorge soll also einerseits in den bisherigen Modellregionen im Sinne einer Umsetzung der Ergebnisse und Verstetigung der Prozesse gestärkt und unterstützt sowie andererseits weiter verbreitet werden. Neue Regionen, Landkreise und Gemeindekooperationen sollen für den Umbau und die Anpassung der Daseinsvorsorge qualifiziert und unterstützt werden, orientiert an der Methode der Regionalstrategie Daseinsvorsorge. Mit dem MORO-Netzwerk Daseinsvorsorge unterstützen BMVI und BBSR diese Ziele. Zentrale Ziele des Netzwerkes Daseinsvorsorge sind daher,

  1. zunächst die 21 Regionen aus dem Aktionsprogramm zusammenzuführen,
  2. die regionale Vernetzung der Akteure zu unterstützen, um Synergien für ein effizienteres Handeln in der Region erschließen zu können,
  3. auf dieser Basis ein Konzept für den systematischen Wissenstransfer der Ergebnisse des Aktionsprogramms in die Region und in die Fachöffentlichkeit in der Region zu entwickeln,
  4. auch neue Kommunen, Regionen, Landkreise und Gemeinden/Gemeindekooperationen für den Umbau und die Anpassung der Daseinsvorsorge zu qualifizieren sowie zu unterstützen, ausgerichtet auf die Methode der Regionalstrategie Daseinsvorsorge.

Ein solches Netzwerk soll den Praxisbezug des Aktionsprogramms vertiefen, die Regionalstrategie Daseinsversorge einer breiteren Öffentlichkeit in der Region bekannt machen und die Regionalstrategie sinnvoll mit den Projektförderungsschwerpunkten anderer Programme verknüpfen.

Auftragnehmer

  • Universität Bremen
    Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw)
    Dr. Guido Nischwitz

    E-Mail: gnischwitz@uni-bremen.de

  • Hochschule Neubrandenburg
    Institut für kooperative Regionalplanung Planungsrecht/Baurecht
    Brodaer Straße 2, 17033 Neubrandenburg
    Prof. Dr. Peter Dehne / Johann Kaether

    Telefon: +49 395 5693 4703
    Fax: +49 395 5693-7 74703
    E-Mail: daseinsvorsorge@hs-nb.de

Kontakt

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